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aktuelle politische Entscheidungen, Neuigkeiten aus Unternehmen und andere spannende Themen
aktuelle politische Entscheidungen, Neuigkeiten aus Unternehmen und andere spannende Themen
Interne Kommunikation gewinnt als strategisches Instrument in Unternehmen immer mehr an Bedeutung, doch oftmals fehlt es an ausreichenden Ressourcen und Konzepten.
Außerdem hat sich ihr Fokus verschoben und liegt heute eher auf Orientierung für Mitarbeitende, Begleitung von Veränderungen und Stärkung der Beteiligung. Eine Herausforderung bleibt zudem die Erfolgskontrolle, denn nur wenige messen systematisch die Wirkung der internen Kommunikation. Führungskräfte als die eigentlichen zentralen Akteure werden selten gezielt geschult. Auch Künstliche Intelligenz spielt eine Rolle und ist im Alltag angekommen, für sie fehlen jedoch organisatorische Regeln und Freigaben.
Staffbase
Dankesbriefe sind offensichtlich aus der Mode gekommen. Dabei wären sie ein starkes Werkzeug, um Wertschätzung zu zeigen. Sally Susman, Executive Vice President bei Pfizer, erklärt, wie handgeschriebene Botschaften Beziehungen stärken, motivieren und sogar geschäftlichen Erfolg fördern können. Konkret sollte man sich genügend Zeit nehmen, auch Menschen im Hintergrund einbeziehen, konkret und persönlich danken und das Schreiben individuell gestalten. Der Zeitpunkt ist dabei gar nicht so entscheidend, denn für ein “Danke” ist es nie zu spät.
Harvard Business Manager
Boris Nannt, ehemaliger Brigadegeneral und heutiger Vorstand der Akademie Deutscher Genossenschaften, erklärt, dass ein Burnout nicht nur von „zu viel Arbeit“ kommt. Er unterscheidet drei Lebenswelten: den eigenen inneren Zustand, das persönliche Umfeld mit Familie und Freunden sowie das berufliche Umfeld. Wenn mindestens eine, eher zwei, dieser Welten langfristig aus dem Gleichgewicht geraten, kann ein Burnout entstehen. Führungskräfte sollten daher nicht nur auf Leistung und KPIs achten, sondern auch auf Veränderungen im Team, wie Verhalten, Energie oder Stimmung. Wichtig sei es, präsent zu sein, zuzuhören und bei Bedarf ein ehrliches Gespräch zu führen. Führung bedeutet, Schritt für Schritt zu erkennen, wo Aufmerksamkeit nötig ist – im eigenen Leben wie bei den Mitarbeitenden – und Prioritäten zu setzen.
Business Insider
Kevin Dahlstrom, Gründer der Online-Klinik Bolt.Health, teilt zu seinem 55. Geburtstag 55 Gründe für seinen guten Gesundheits- und Fitnesszustand. Fünf davon gelten als besonders wirksam: täglich rund 5.000 Schritte gehen, regelmäßiges Kraft- und Ausdauertraining machen, einen Lebenssinn finden, acht Stunden schlafen pro Nacht und auf Alkohol verzichten. Studien zeigen, dass diese Gewohnheiten das Risiko chronischer Krankheiten senken und die Lebenserwartung deutlich erhöhen können. Dahlstrom betont, dass seine Vitalität auf konsequenter Lebensweise beruhe, nicht auf Geheimrezepten.
Business Insider
Erfolg kann Gründer schnell übermütig machen, warnt Jason Modemann, CEO der Social-Media-Agentur „Mawave“. Entscheidend sei, den eigenen Erfolg richtig einzuordnen und zwischen Selbstbewusstsein und Übermut zu balancieren. Modemann empfiehlt, den Zyklus aus Hochs und Tiefs zu erkennen, stets die harten Fakten zu berücksichtigen und Ergebnisse über einen längeren Zeitraum zu bewerten. Außerdem rät er, sich mit einem Umfeld zu umgeben, das erdet, motiviert und herausfordert. So lassen sich seiner Ansicht nach Fehlentscheidungen durch Selbstüberschätzung vermeiden und realistische, nachhaltige Entscheidungen treffen.
Business Insider
Stundenlanges Sitzen kann langfristig Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes begünstigen, warnen Experten der Berufsgenossenschaft „Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse“. Doch schon kleine Maßnahmen bringen Bewegung in den Büroalltag: die Sitzpositionen öfter mal wechseln, zwischendurch aufstehen und kurze Wege im Büro nutzen. Übungen wie Liegestütze, Kniebeugen oder Hampelmänner regen Kreislauf und Muskeln an. Struktur und gemeinsame Pausen helfen, Bewegung regelmäßig einzubauen, zum Beispiel bei einem kurzen Spaziergang um den Block. Wichtig ist auch die positive Einstellung. Bewegungspausen fördern Gesundheit und Produktivität und sollten aktiv gelebt werden, Führungskräfte sind als Vorbild gefragt.
Office Roxx
Fast jeder dritte Deutsche ist von psychischen Erkrankungen betroffen, worauf Unternehmen mit Investitionen in sogenannte „Resilienzprogramme“ reagieren. Besonders die 31- bis 40-Jährigen stehen demnach unter Spannung. Hoher Zeitdruck, emotionale Überforderung und ständige Unterbrechungen insbesondere erhöhen das Burnout-Risiko. Nur 28 Prozent der Betriebe allerdings führen psychische Gefährdungsbeurteilungen durch. Trainings wie nach den „Sieben Säulen der Resilienz“ gewinnen daher an Bedeutung. Wissenschaftlich begleitete Programme wie „Rasmus“ und digitale Tools zeigen erste Erfolge und stärken die Widerstandskraft der Beschäftigten. Psychische Gesundheit wird zunehmend vom Privatproblem zur strategischen Ressource für Unternehmen.
Börse Express
Beschäftigte hierzulande verbringen an Werktagen durchschnittlich über zehn Stunden sitzend, ob im Büro, im Homeoffice oder unterwegs, und oft auch noch auf ungeeignetem Mobiliar. Das ergab eine Studie der Deutschen Krankenversicherung. Facharzt Dominik Pförringer spricht von einer „verfaulenden Gesellschaft“ und beobachtet zunehmende Rückenschmerzen durch einseitige Belastung und ein falsches Freizeitverhalten. Ergonomische Arbeitsplätze, individuell anpassbare Möbel und Bildschirmpositionen können Rücken, Nacken und Augen entlasten. Andreas Stephan von der gesetzlichen Unfallversicherung VBG betont, dass Ergonomie keine Gefälligkeit ist, sondern gesetzliche Pflicht des Arbeitgebers nach dem Arbeitsschutzgesetz. Die Anpassung des Arbeitsplatzes an den Menschen sei entscheidend, um Gesundheit und Leistungsfähigkeit langfristig zu sichern.
RND
Eine Langzeitstudie der Penn State University zeigt: Wer das Gefühl hat, alltägliche Stressfaktoren unter Kontrolle zu haben, löst sie mit 62 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit. Die Untersuchung, die über zehn Jahre hinweg mehr als 1.700 Erwachsene begleitete, betont, dass diese „wahrgenommene Kontrolle“ kein fester Charakterzug ist, sondern täglich schwankt. Kleine Steigerungen des Kontrollgefühls stärken die Selbstwirksamkeit und motivieren zu aktivem Handeln, etwa durch Priorisierung, Reframing oder das Zerlegen großer Aufgaben in kleinere, erreichbare Schritte. Besonders mit zunehmendem Alter wird der Zusammenhang zwischen Kontrolle und Problemlösung stärker. Die Studie weist jedoch auch darauf hin, dass individuelle Strategien systemische Belastungen wie toxische Arbeitsumgebungen nicht systemische Belastungen wie toxische Arbeitsbedingungen nicht lösen können.
T3N
Ein systematisches Fehlzeitenmanagement hilft Unternehmen, Muster frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern, erklärt Beraterin Maren Ulbrich. Besonders Rückkehrgespräche nach längeren Erkrankungen sollten gut vorbereitet und lösungsorientiert geführt werden. Regelmäßige Check-Ups der Arbeitszufriedenheit und offene Kommunikation können helfen, Krankmeldungen vorzubeugen. Studien zeigen deutliche Unterschiede der Fehltage je nach Gewerk, etwa von 7,7 Tagen bei Augenoptikern bis zu 19,2 Tagen bei Maurern. Eine wertschätzende Führung und gute Teamkultur sind demnach entscheidend, um Fehlzeiten dauerhaft zu reduzieren.
Handwerk
Der Welt-Menopause-Tag am 18. Oktober hob die Bedeutung der Wechseljahre im Berufsleben hervor. Eine Studie der DAK-Gesundheit zeigt, dass viele Frauen unter Beschwerden wie Konzentrationsproblemen und Schlafstörungen leiden, die auch ihre Arbeit beeinträchtigen. Viele Unternehmen bieten jedoch kaum Unterstützung. Flexible Arbeitszeiten und Anpassungen der Arbeitsumgebung werden von den betroffenen Frauen als hilfreich erachtet, seien jedoch oft nicht vorhanden. Unternehmen können durch gezielte Maßnahmen wie Gesundheitsförderung und offene Kommunikation ihre Produktivität und das Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen steigern.
Haufe