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aktuelle politische Entscheidungen, Neuigkeiten aus Unternehmen und andere spannende Themen
aktuelle politische Entscheidungen, Neuigkeiten aus Unternehmen und andere spannende Themen
Regelmäßig vom Schreibtisch aufstehen und ein paar Schritte gehen, das hilft effektiv gegen die Folgen langen Sitzens und lässt sich gut in den Arbeitsalltag einbauen. Dies zeigt eine Studie aus den USA, die im British Journal of Sports Medicine erschienen ist. Die Teilnehmenden legten zwei Wochen lang bewegte Pausen von fünf Minuten ein, wahlweise alle 30, 60 oder 120 Minuten. In allen Gruppen sank die Müdigkeit deutlich und die Stimmung verbesserte sich. Die Forschenden halten stündliche Pausen für den besten Kompromiss aus Wirkung und Umsetzbarkeit.
Pharmazeutische Zeitung
Mehr Druck, mehr Kontrolle, mehr Überstunden: Viele verbreitete Vorstellungen von guter Führung halten einem genaueren Blick nicht stand. Darauf weisen die Autorinnen des Buches „Unlearn Leadership“ in einem Gastbeitrag hin. Wer Leistung will, sollte demnach eher auf Vertrauen, Gestaltungsspielraum und ein Klima setzen, in dem Fehler und Zweifel offen angesprochen werden dürfen. Lange Anwesenheit sei kein Beweis für gute Arbeit und benachteilige zudem Beschäftigte mit Familien- oder Pflegeaufgaben. Auch wer Verantwortung abgeben will, müsse aushalten, dass andere Aufgaben anders lösen als man selbst.
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Business Insider
Kritisches Feedback, ein klares Nein oder eine Absage: Viele Führungskräfte schieben unangenehme Gespräche auf, um die Harmonie im Team nicht zu gefährden. Damit verschärfen sie Probleme jedoch oft, denn Mitarbeitende wissen nicht, was von ihnen erwartet wird, und unausgesprochene Konflikte setzen sich fest. In einer neuen Folge des Podcasts „Lead Forward“ sprechen Gesine Braun, Chefredakteurin des Harvard Business Managers, und Redakteurin Wiebke Harms darüber, wie klare Ansagen gelingen, ohne andere vor den Kopf zu stoßen. Im Mittelpunkt stehen transparente Erwartungen, konkretes Feedback und der Mut, Projekte rechtzeitig zu beenden.
Manager Magazin
Was stimmt eigentlich wirklich: helfen Antibiotika bei einer Erkältung oder kann man eine Krankheit einfach in der Sauna ausschwitzen? Auf Utopia werden gängige Irrtümer unter die Lupe genommen, von vermeintlichen Wundermitteln bis zum Sportprogramm trotz Infekt. Außerdem wird aufgezeigt, welche Maßnahmen tatsächlich sinnvoll sind, damit der Körper in Ruhe wieder auf die Beine kommt.
Utopia
Wer über Rücklagen verfügt, ist mit dem eigenen Leben deutlich zufriedener als Menschen ohne finanziellen Puffer. Das zeigt eine Studie für den Glücksatlas der Süddeutschen Klassenlotterie, für die ein Team um den Freiburger Ökonomen Bernd Raffelhüschen 3.700 Personen befragen ließ. Auf einer Skala von 0 bis 10 kommen Befragte mit Vermögen auf 7,23 Punkte, jene ohne auf 6,34. Das Vermögen fällt dabei etwa doppelt so stark ins Gewicht wie das Einkommen, vermutlich weil es vor Jobverlust schützt und mehr Unabhängigkeit ermöglicht. Der vollständige Glücksatlas soll im November erscheinen.
Wirtschaftswoche
Der Anteil der Stellenanzeigen, die sich ausdrücklich an branchenfremde Bewerbende richten, hat sich auf der Jobplattform Stepstone seit 2019 mehr als versechsfacht. Doch viele Unternehmen setzen beim Onboarding allein auf Learning by Doing – und scheitern damit, warnen Expertinnen und Experten. Quereinsteigenden fehlt nicht das Fachwissen, sondern das Verständnis für ungeschriebene Branchenregeln und Abläufe. Wer das Onboarding nicht anpasst, riskiert Frustration auf beiden Seiten und rasche Kündigungen. Empfehlung: individuelle Begleitung durch Führungskräfte, Paten und Mentoren, frühzeitiges Feedback und ein klarer Vertrauensvorschuss für die mitgebrachte Erfahrung.
Wirtschaftswoche
Auf einem Schreibtisch tummeln sich bis zu 400-mal mehr Keime als auf einem Toilettensitz, so die Bundesagentur für Arbeit in ihrem Magazin Faktor A. Besonders heikel wird es beim Desk-Sharing, wenn viele Mitarbeitende dieselben Flächen und Geräte nutzen. Den Schreibtisch sollte man dann regelmäßig desinfizieren statt nur abwischen, Tastatur und Maus ausschütteln und mit Mikrofasertuch reinigen, Smartphone mit geeigneten Hygienetüchern säubern und geteiltes Werkzeug nach jedem Einsatz reinigen. Am Schreibtisch essen ist nicht hygienisch, denn Krümel und Essensreste sind Keimparadiese.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Wenn ein Teammitglied einen Fehler macht, ist die einfachste Reaktion, Druck abzulassen. Sie ist aber auch die denkbar schlechteste. Wer Beschäftigte anbrüllt oder die zuverlässigste Kollegin losschickt, um den Schaden zu beheben, erreicht laut Coaching-Expertin Susanne Hasemann nichts Gutes: Mitarbeitende sichern sich ständig ab, melden Probleme nicht und übernehmen weniger Verantwortung. Besser sei ein Perspektivwechsel. Statt „Wer hat Schuld?" lieber fragen „Was soll dieser Mensch daraus lernen?". Fünf konkrete W-Fragen helfen dabei, das Gespräch sachlich zu führen und einen echten Lernprozess auszulösen, mit einer konkreten Vereinbarung am Ende.
Handwerk
Neuen Teammitgliedern einen guten Einstieg zu bereiten, ist mehr als Einarbeitung. Es geht auch um Themen wie Integration, Lernen und Führung. Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation hat dazu ein kostenloses 24-seitiges Whitepaper veröffentlicht. Es benennt die drei zentralen Handlungsfelder für gelungenes Onboarding: Generationenmanagement, Wissenstransfer und Führungsstil. Wer diese drei Bereiche bewusst gestaltet, stärkt die Identifikation mit dem Unternehmen, sichert Wissen und erhöht die Produktivität. Das Whitepaper behandelt auch das Offboarding, also die strukturierte Verabschiedung ausscheidender Mitarbeitender, und gibt zu beiden Themen konkrete Praxistipps.
Baunetzwissen
Wer aufrecht sitzt, fühlt sich nicht nur wohler, sondern trifft auch mutigere Entscheidungen. Das zeigen aktuelle Studien der McGill University in Montreal, veröffentlicht im British Journal of Psychology. In Versuchen mit je rund 200 Teilnehmenden zeigte sich, dass eine aufrechte Körperhaltung das Selbstwertgefühl messbar steigert und die Risikobereitschaft erhöht – selbst dann, wenn sich die Betroffenen ihrer Haltung gar nicht bewusst sind. Für Unternehmen bedeutet das, dass ergonomische Arbeitsplätze nicht nur gut für den Rücken sind, sondern auch Risikokultur und Entscheidungsverhalten der Belegschaft beeinflussen.
Ad Hoc News
Jeder kennt‘s: Kaum zurück im Büro, ist die Urlaubserholung wie weggeblasen. Psychologinnen nennen das den „Fade-out-Effekt“. Neue Forschungen jedoch zeigen, dass Urlaub länger wirkt als gedacht, nämlich bis zu einem Monat, wenn er mindestens zwei Wochen gedauert hat. Entscheidend ist dabei nicht das Reiseziel, sondern das echte Abschalten. Für einen sanften Wiedereinstieg empfiehlt Gesundheitspsychologin Sonia Lippke, die Abwesenheitsnotiz auf einige Tage nach dem eigentlichen Urlaubsende zu stellen und den Aufgabenberg möglichst vor dem Urlaub abzuarbeiten. Und wer die Erinnerung lebendig halten will: Ein Fotoabend mit Freundinnen und Freunden kann das Urlaubsgefühl nochmal auffrischen.
Tageschau
Warum regen wir uns immer in denselben Situationen auf, und was können wir dagegen tun? Prof. Manfred Schedlowski, Medizinpsychologe an der Universität Essen, gibt konkrete Antworten: Selbstbeobachtung und Aufschreiben eigener Muster, regelmäßige Bewegung, langsame Atmung und kaltes Wasser ins Gesicht, bewusstes Ausbrechen aus Alltagsroutinen. Entscheidend ist laut Schedlowski nicht die Situation selbst, sondern wie wir sie bewerten: Wer glaubt, damit klarzukommen, erlebt sie als Herausforderung. Und wer nicht, als Bedrohung.
SWR
67 Prozent der Deutschen erleben das soziale Miteinander als schlecht, Tendenz steigend. Besonders im Handwerk kennt man das Problem: schwierige Kunden, die kommentieren, kontrollieren und das Arbeitsklima belasten. Coach Axel Janßen rät von direkter Konfrontation ab, denn sie führe meist nur zur Eskalation mit schlechten Bewertungen und Zahlungsverzögerungen als Folge. Wirksamer seien professionelle innere Distanz, Rückendeckung durch den Chef und wo nötig ein Personalwechsel auf der Baustelle. Und wenn gar nichts hilft: Auftrag professionell abschließen und keinen weiteren mehr annehmen.
Handwerk
Immer verfügbar und nie ein „Nein" – was nach Engagement aussieht, kann langfristig in Erschöpfung und Qualitätsverlust münden. Psychologin Nora Dietrich erklärt: Während hilfsbereite Menschen aus freien Stücken unterstützen, handeln People Pleaser aus innerem Druck oder sogar Angst. Die Folge ist oft Selbstüberforderung. Der entscheidende Schritt ist laut Dietrich, „Nein zur Aufgabe" von „Nein zur Karriere" zu trennen und den Verhandlungsraum zwischen „Ja" und „Nein" zu nutzen: Zeit, Umfang und Verantwortung lassen sich oft klären, ohne eine harte Grenze ziehen zu müssen.
n-tv
Wer bei Temperaturen über 30 Grad wissen will, welche Straßenseite nachmittags im Schatten liegt oder wo der Tisch im Straßencafé nicht in der prallen Sonne steht, findet Hilfe bei zwei kostenlosen Web-Apps: Shadowmap und ShadeMap simulieren Sonnenstand und Schatten für beliebige Orte und Uhrzeiten. Klassische Wetter-Apps liefern diese Information nicht. Beide Tools sind als Ergänzung gedacht – Temperatur, UV-Index und Gewitterwarnungen sind dort nicht enthalten.
Chip
… doch am Abend noch hellwach. Eher Frühaufsteher oder Nachtmensch – der Biorhythmus beeinflusst stark, wann man am produktivsten ist. Das Konzept „Chronoworking" setzt genau hier an: Wer seine Arbeit an den persönlichen Chronotyp anpasst, arbeitet fokussierter und schläft besser. Eine Klinik in Bayern macht es vor. Hier können Beschäftigte per Betriebsvereinbarung einfordern, dass ihr Chronotyp bei der Schichtplanung berücksichtigt wird. Wer darauf keinen Einfluss hat, sollte komplexe Aufgaben in seine Hochphase legen, Routinearbeit in die Tiefs und Gleitzeitregelungen konsequent für sich nutzen.
T3N
Mehr als 80 Prozent der Menschen haben laut Resilienzforscher Prof. Klaus Lieb grundsätzlich die Fähigkeit, in Krisen stabil zu bleiben. Entscheidend ist dabei aktives Handeln statt Grübeln. Wer erkennt, dass er einer Krise nicht hilflos ausgeliefert ist, bewältigt sie besser. Für Unternehmen empfiehlt Lieb vor allem transparente Kommunikation, Kontakt zu Beschäftigten in schwierigen Phasen und Investitionen in gute Führung. Denn: Keine Krise ist die letzte.
Inqa
Morgens lüften, Rollläden runter, viel trinken – das zählt inzwischen zum Hitze-Standardwissen. Weniger bekannt sind aber diese Punkte: Ventilatoren helfen bei Hitze nur bis etwa 35 Grad. Wer sie bei höheren Temperaturen laufen lässt, hat keinen Kühlungseffekt mehr und es wird am Ende noch wärmer. Und wer glaubt, im Auto vor UV-Strahlung geschützt zu sein, irrt ebenfalls, denn Sonnenstrahlen dringen durch Autoscheiben. Bei langen Fahrten also besser Sonnenschutz auftragen oder sich mit dünner langer Kleidung schützen. Kindersitze können im geparkten Auto bis zu 80 Grad heiß werden – ein helles Tuch darüber verhindert Verbrennungen.
Hessenschau
Viele Menschen bleiben aus Höflichkeit in Meetings, obwohl sie weder etwas beitragen noch etwas mitnehmen. Wer unnötige Termine verlässt oder absagt, schützt seine Zeit, fördert eine ehrlichere Meetingkultur und setzt ein Zeichen für einen bewussteren Umgang mit Arbeitszeit.
Business Punk
Virtuelle Führung hat sich als fester Bestandteil der modernen Arbeitswelt etabliert und funktioniert auch über verteilte Teams hinweg. Entscheidend sind dabei regelmäßige, bewusste Kommunikation und verlässliche Strukturen im Arbeitsalltag. Kurze persönliche Kontakte und feste Einzelgespräche können helfen, Nähe und Orientierung im Team zu erhalten. Ergänzt durch klare Regeln für Meetings und E-Mail-Kommunikation entsteht Transparenz und Verbindlichkeit. Zunehmend rückt zudem Vertrauen in den Mittelpunkt, wobei Ergebnisse wichtiger werden als reine Kontrolle.
CIO
Für Selbstständige bedeutet Urlaub oft Stress statt Erholung. Unternehmensberaterin Jasmin Möser empfiehlt daher pragmatische Lösungen: Wer nicht vollständig loslassen kann, sollte sich bewusst ein kurzes tägliches Zeitfenster fürs Mailchecken erlauben und den Rest des Tages konsequent frei nehmen. Für die Vorbereitung rät sie, drei bis vier Wochen vorher einen Kassensturz zu machen und nur vier von fünf Arbeitstagen durchzuplanen. Abwesenheitsnotiz, aktualisiertes Google-Business-Profil und digitaler Anrufbeantworter sorgen dafür, dass Kundinnen und Kunden gut informiert sind. Und nach dem Urlaub helfen ein bis zwei Puffertage ohne Kundentermine, um ins Tagesgeschäft zurückzukehren.
Handwerk
Eine Studie in „Frontiers in Psychology“ belegt, dass unternehmerischer Stress einen direkten negativen Einfluss auf das psychische Wohlbefinden von Selbstständigen hat. Besonders belastend wirken die Kombination aus hoher Verantwortung und geringer Vorhersehbarkeit, digitale Entgrenzung durch ständige Erreichbarkeit sowie soziale Isolation. Chronischer Stress beeinträchtigt nicht nur die Gesundheit, sondern auch Entscheidungsqualität und Produktivität. Ein professionelles Gesundheitsmanagement sei daher kein optionaler Luxus, sondern ein geschäftskritischer Faktor.
Für Gründer
52 Prozent der Befragten einer YouGov-Umfrage gaben an, im Homeoffice eher trotz Krankheit weiterzuarbeiten. Doch rechtlich gilt: Arbeitsunfähigkeit bedeutet, die konkrete Arbeit nicht verrichten zu können, egal ob im Büro oder zuhause. Homeoffice senkt die Schwelle zur Arbeitsunfähigkeit nicht. Ausnahmen sind möglich, etwa bei einer Fußverletzung, die Büroarbeit verhindert, nicht aber die Arbeit am heimischen Schreibtisch. Studien zeigen, dass Beschäftigte im Homeoffice häufiger zu gesundheitsgefährdendem Verhalten neigen.
n-tv
Führungskräfte neigen dazu, in emotionalen Gesprächen mit Mitarbeitenden sofort in den Lösungsmodus zu schalten, obwohl ihr Gegenüber noch gar nicht bereit dafür ist. Wer emotional aufgewühlt ist, möchte zunächst gehört werden, nicht beraten. Management-Expertin Barbara Liebermeister beschreibt fünf Impulse für echtes Zuhören: sich bewusst entscheiden, zuzuhören, Ruhe bewahren, neugierig statt bewertend bleiben, den ganzen Menschen wahrnehmen und sich Zeit lassen. Ihr Fazit: Manchmal ist das wirksamste Führungsinstrument kein kluger Satz, sondern aufmerksames Schweigen.
Unternehmer
Je lauter Unternehmen Selbstorganisation und Eigenverantwortung beschwören, desto sehnsüchtiger scheinen sie gleichzeitig nach der großen Führungspersönlichkeit zu verlangen. Organisationssoziologe Stefan Kühl analysiert, warum Führungskonzepte sich im Takt der Mode abwechseln – von charismatisch zu kooperativ und wieder zurück – ohne dass sich an der Grundstruktur viel ändert. Sein nüchternes Fazit: Führung ist die akzeptierte Einflussnahme in Momenten der Unsicherheit. Wer in einer unklaren Situation vorangeht und Gefolgschaft findet, führt – egal welches Etikett gerade en vogue ist.
Deutschlandfunk