++ News ++

aktuelle politische Entscheidungen, Neuigkeiten aus Unternehmen und andere spannende Themen

    Dickes Fell, klare Grenzen: Umgang mit schwierigen Kunden

    67 Prozent der Deutschen erleben das soziale Miteinander als schlecht, Tendenz steigend. Besonders im Handwerk kennt man das Problem: schwierige Kunden, die kommentieren, kontrollieren und das Arbeitsklima belasten. Coach Axel Janßen rät von direkter Konfrontation ab, denn sie führe meist nur zur Eskalation mit schlechten Bewertungen und Zahlungsverzögerungen als Folge. Wirksamer seien professionelle innere Distanz, Rückendeckung durch den Chef und wo nötig ein Personalwechsel auf der Baustelle. Und wenn gar nichts hilft: Auftrag professionell abschließen und keinen weiteren mehr annehmen.

    Handwerk

    29. Juli 2026

    Beim People Pleasing wird Hilfsbereitschaft zur Falle

    Immer verfügbar und nie ein „Nein" – was nach Engagement aussieht, kann langfristig in Erschöpfung und Qualitätsverlust münden. Psychologin Nora Dietrich erklärt: Während hilfsbereite Menschen aus freien Stücken unterstützen, handeln People Pleaser aus innerem Druck oder sogar Angst. Die Folge ist oft Selbstüberforderung. Der entscheidende Schritt ist laut Dietrich, „Nein zur Aufgabe" von „Nein zur Karriere" zu trennen und den Verhandlungsraum zwischen „Ja" und „Nein" zu nutzen: Zeit, Umfang und Verantwortung lassen sich oft klären, ohne eine harte Grenze ziehen zu müssen.

    n-tv

    22. Juli 2026

    Schattenkarten wissen, wo es kühl bleibt

    Wer bei Temperaturen über 30 Grad wissen will, welche Straßenseite nachmittags im Schatten liegt oder wo der Tisch im Straßencafé nicht in der prallen Sonne steht, findet Hilfe bei zwei kostenlosen Web-Apps: Shadowmap und ShadeMap simulieren Sonnenstand und Schatten für beliebige Orte und Uhrzeiten. Klassische Wetter-Apps liefern diese Information nicht. Beide Tools sind als Ergänzung gedacht – Temperatur, UV-Index und Gewitterwarnungen sind dort nicht enthalten.

    Chip

    15. Juli 2026

    Morgens immer müde…

    … doch am Abend noch hellwach. Eher Frühaufsteher oder Nachtmensch – der Biorhythmus beeinflusst stark, wann man am produktivsten ist. Das Konzept „Chronoworking" setzt genau hier an: Wer seine Arbeit an den persönlichen Chronotyp anpasst, arbeitet fokussierter und schläft besser. Eine Klinik in Bayern macht es vor. Hier können Beschäftigte per Betriebsvereinbarung einfordern, dass ihr Chronotyp bei der Schichtplanung berücksichtigt wird. Wer darauf keinen Einfluss hat, sollte komplexe Aufgaben in seine Hochphase legen, Routinearbeit in die Tiefs und Gleitzeitregelungen konsequent für sich nutzen.

    T3N

    08. Juli 2026

    Resilienztraining für Beschäftigte

    Mehr als 80 Prozent der Menschen haben laut Resilienzforscher Prof. Klaus Lieb grundsätzlich die Fähigkeit, in Krisen stabil zu bleiben. Entscheidend ist dabei aktives Handeln statt Grübeln. Wer erkennt, dass er einer Krise nicht hilflos ausgeliefert ist, bewältigt sie besser. Für Unternehmen empfiehlt Lieb vor allem transparente Kommunikation, Kontakt zu Beschäftigten in schwierigen Phasen und Investitionen in gute Führung. Denn: Keine Krise ist die letzte.

    Inqa

    01. Juli 2026

    Smartes Hitze-Insiderwissen

    Morgens lüften, Rollläden runter, viel trinken – das zählt inzwischen zum Hitze-Standardwissen. Weniger bekannt sind aber diese Punkte: Ventilatoren helfen bei Hitze nur bis etwa 35 Grad. Wer sie bei höheren Temperaturen laufen lässt, hat keinen Kühlungseffekt mehr und es wird am Ende noch wärmer. Und wer glaubt, im Auto vor UV-Strahlung geschützt zu sein, irrt ebenfalls, denn Sonnenstrahlen dringen durch Autoscheiben. Bei langen Fahrten also besser Sonnenschutz auftragen oder sich mit dünner langer Kleidung schützen. Kindersitze können im geparkten Auto bis zu 80 Grad heiß werden – ein helles Tuch darüber verhindert Verbrennungen.

    Hessenschau

    24. Juni 2026

    Mut zum frühen Ausstieg bei lahmen Meeting

    Viele Menschen bleiben aus Höflichkeit in Meetings, obwohl sie weder etwas beitragen noch etwas mitnehmen. Wer unnötige Termine verlässt oder absagt, schützt seine Zeit, fördert eine ehrlichere Meetingkultur und setzt ein Zeichen für einen bewussteren Umgang mit Arbeitszeit.

    Business Punk

    17. Juni 2026

    Klarheit, Kontakt und Vertrauen im digitalen Team

    Virtuelle Führung hat sich als fester Bestandteil der modernen Arbeitswelt etabliert und funktioniert auch über verteilte Teams hinweg. Entscheidend sind dabei regelmäßige, bewusste Kommunikation und verlässliche Strukturen im Arbeitsalltag. Kurze persönliche Kontakte und feste Einzelgespräche können helfen, Nähe und Orientierung im Team zu erhalten. Ergänzt durch klare Regeln für Meetings und E-Mail-Kommunikation entsteht Transparenz und Verbindlichkeit. Zunehmend rückt zudem Vertrauen in den Mittelpunkt, wobei Ergebnisse wichtiger werden als reine Kontrolle.

    CIO

    10. Juni 2026

    Wie gelingt Erholung trotz Selbstständigkeit?

    Für Selbstständige bedeutet Urlaub oft Stress statt Erholung. Unternehmensberaterin Jasmin Möser empfiehlt daher pragmatische Lösungen: Wer nicht vollständig loslassen kann, sollte sich bewusst ein kurzes tägliches Zeitfenster fürs Mailchecken erlauben und den Rest des Tages konsequent frei nehmen. Für die Vorbereitung rät sie, drei bis vier Wochen vorher einen Kassensturz zu machen und nur vier von fünf Arbeitstagen durchzuplanen. Abwesenheitsnotiz, aktualisiertes Google-Business-Profil und digitaler Anrufbeantworter sorgen dafür, dass Kundinnen und Kunden gut informiert sind. Und nach dem Urlaub helfen ein bis zwei Puffertage ohne Kundentermine, um ins Tagesgeschäft zurückzukehren.

    Handwerk

    03. Juni 2026

    Dauerstress gefährdet Selbstständige

    Eine Studie in „Frontiers in Psychology“ belegt, dass unternehmerischer Stress einen direkten negativen Einfluss auf das psychische Wohlbefinden von Selbstständigen hat. Besonders belastend wirken die Kombination aus hoher Verantwortung und geringer Vorhersehbarkeit, digitale Entgrenzung durch ständige Erreichbarkeit sowie soziale Isolation. Chronischer Stress beeinträchtigt nicht nur die Gesundheit, sondern auch Entscheidungsqualität und Produktivität. Ein professionelles Gesundheitsmanagement sei daher kein optionaler Luxus, sondern ein geschäftskritischer Faktor.

    Für Gründer

    27. Mai 2026

    Krank ist krank – auch im Homeoffice

    52 Prozent der Befragten einer YouGov-Umfrage gaben an, im Homeoffice eher trotz Krankheit weiterzuarbeiten. Doch rechtlich gilt: Arbeitsunfähigkeit bedeutet, die konkrete Arbeit nicht verrichten zu können, egal ob im Büro oder zuhause. Homeoffice senkt die Schwelle zur Arbeitsunfähigkeit nicht. Ausnahmen sind möglich, etwa bei einer Fußverletzung, die Büroarbeit verhindert, nicht aber die Arbeit am heimischen Schreibtisch. Studien zeigen, dass Beschäftigte im Homeoffice häufiger zu gesundheitsgefährdendem Verhalten neigen.

    n-tv

    20. Mai 2026

    Schweigen kann die bessere Führung sein

    Führungskräfte neigen dazu, in emotionalen Gesprächen mit Mitarbeitenden sofort in den Lösungsmodus zu schalten, obwohl ihr Gegenüber noch gar nicht bereit dafür ist. Wer emotional aufgewühlt ist, möchte zunächst gehört werden, nicht beraten. Management-Expertin Barbara Liebermeister beschreibt fünf Impulse für echtes Zuhören: sich bewusst entscheiden, zuzuhören, Ruhe bewahren, neugierig statt bewertend bleiben, den ganzen Menschen wahrnehmen und sich Zeit lassen. Ihr Fazit: Manchmal ist das wirksamste Führungsinstrument kein kluger Satz, sondern aufmerksames Schweigen.

    Unternehmer

    13. Mai 2026

    Führung bleibt ein Paradox

    Je lauter Unternehmen Selbstorganisation und Eigenverantwortung beschwören, desto sehnsüchtiger scheinen sie gleichzeitig nach der großen Führungspersönlichkeit zu verlangen. Organisationssoziologe Stefan Kühl analysiert, warum Führungskonzepte sich im Takt der Mode abwechseln – von charismatisch zu kooperativ und wieder zurück – ohne dass sich an der Grundstruktur viel ändert. Sein nüchternes Fazit: Führung ist die akzeptierte Einflussnahme in Momenten der Unsicherheit. Wer in einer unklaren Situation vorangeht und Gefolgschaft findet, führt – egal welches Etikett gerade en vogue ist.

    Deutschlandfunk

    06. Mai 2026

    Unterstützungsbedarf beim Arbeitsschutz bleibt hoch

    Eine aktuelle ifaa-Trendstudie zeigt: Die meisten Unternehmen setzen gesetzliche Vorgaben zum Arbeitsschutz bereits um, doch beim Thema psychische Gesundheit sehen viele weiterhin Nachholbedarf. Besonders kleine und mittlere Betriebe wünschen sich praxisnahe, niedrigschwellige Unterstützung. Psychische Belastungen sind weit verbreitet und führen häufig zu langen Ausfallzeiten von im Schnitt rund fünf Wochen. Zwar fühlen sich viele Führungskräfte gut informiert und Gefährdungsbeurteilungen sind weit verbreitet, dennoch fehle es oft an konkreten Hilfestellungen für den Alltag.

    MIT-Blog

    29. April 2026

    Netzwerken mit System

    Strategisches Networking löst Probleme, wie im Fall eines Pharmaunternehmens, das mit Carsten Sudhoffs „Koalitionsmethode“ die Markteinführung eines Medikaments sicherte. Sein Prinzip: „Wer braucht wen?“ und „Wie profitieren alle?“ statt zufälliger Kontakte. Der Experte betont, dass erfolgreiches Netzwerken lernbar ist und überall funktioniert, wenn klare Ziele und gegenseitiger Nutzen im Mittelpunkt stehen. Sein Tipp: Allianzen aufbauen, die konkrete Herausforderungen überwinden, ob in der Wirtschaft oder im Berufsalltag.

    Markt und Mittelstand

    22. April 2026

    Führung in unsicheren Zeiten

    In Veränderungsphasen unter hohem Druck brauchen Teams vor allem Orientierung und Sicherheit durch Führungskräfte. Viele Führungskräfte reagieren jedoch entweder mit Schweigen oder teilen die Unsicherheit der Beschäftigten, was die Situation verschärft. Am Beispiel einer Gruppenleiterin in einem von Verkauf bedrohten Unternehmen zeigt sich: Offene Kommunikation im Team ist entscheidend. Durch ein bewusstes Gespräch über Lage, Einschätzung und Fragen entsteht mehr Klarheit und Vertrauen. Ergebnis: stabilere Stimmung, bessere Zusammenarbeit und höhere Handlungsfähigkeit im Team.

    Unternehmer

    15. April 2026

    Führung im Handwerk

    Führung ist vor allem eine Frage des Mindsets, so sehen es Handwerksunternehmer Nico Lamberti und Dachdeckermeister Karl-Heinz Krawczyk. Sie betonen, dass es unerlässlich ist, Entscheidungen zu treffen, Lösungen zu finden und Fehler offen anzusprechen. Auch Wertschätzung, die Übernahme von Verantwortung und die eigene Vorbildfunktion seien weitere zentrale Erfolgsfaktoren. Veränderung beginne stets bei der eigenen Haltung: Wer Probleme ehrlich benennt, priorisiert und handelt, bringt den Betrieb voran.

    Handwerk

    08. April 2026

    Klar und konstruktiv kündigen

    Viele Führungskräfte schieben notwendige Kündigungen auf, weil persönliche Beziehungen im Handwerk stark sind. Das kostet jedoch Energie und Produktivität. Die Beraterin Andrea Eigel empfiehlt, innerlich Klarheit zu schaffen, direkt ohne Small Talk einzusteigen und die Entscheidung sachlich einzuordnen. Emotionen der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters dürfen gespiegelt werden, die Kündigung aber nicht verhandelbar sein. Anschließend sollten Kündigungsfrist, Resturlaub und weitere Schritte verbindlich geklärt werden. So entlastet die klare Trennung beide Seiten und ermöglicht Führungskräften, wieder fokussiert zu handeln.

    Handwerk Magazin

    01. April 2026

    „Wie geht’s?“ im Dresdner Hygiene-Museum

    Das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden eröffnet mit der Jahresausstellung „Wie geht’s?“ einen interaktiven Blick auf mentale Gesundheit und psychische Erkrankungen.
    Die Ausstellung zeigt Perspektiven von Betroffenen und Künstlerinnen, thematisiert Herausforderungen im Alltag und verdeutlicht, dass die psychische Gesundheit in der Regel wechselhaft ist. Installationen wie kippelige Wände oder ein zehn Quadratmeter großes Bett machen Gefühle von Belastung, Rückzug und Resilienz körperlich erfahrbar. Erfahrungsexpertinnen und -experten teilen Strategien im Umgang mit mentaler Gesundheit. Auch persönliche Objekte geben Einblicke in individuelle Lebenswelten.

    MDR

    25. März 2026

    Was einen Job erfüllend macht

    Die Arbeit muss einem nicht jeden Tag Freude bereiten, um erfüllend zu sein. Eine Studie der Universität Leipzig zeigt, dass Sinnhaftigkeit und psychologische Reichhaltigkeit genauso wichtig sein können. In der Befragung gaben nur rund 50 Prozent der Teilnehmenden an, den Spaß im Arbeitsleben zu priorisieren, ein Viertel wählte sinnstiftende Tätigkeiten und weitere 25 Prozent bevorzugten eine abwechslungsreiche Arbeit mit neuen Perspektiven. Arbeitgeber können Freude fördern, indem sie Austausch ermöglichen und Aufgaben an die Interessen der Beschäftigten anpassen, während Mitarbeitende durch Offenheit, Humor und eine positive Einstellung selbst ihr Arbeitsleben bereichern können. Dauerhafte Unlust wird dann zum Problem, wenn keine der drei Dimensionen – weder Freude noch Sinn oder Reichhaltigkeit – im Job erfüllt ist. In solchen Fällen ist ein Wechsel von Aufgabe oder Organisation sinnvoll.

    Unternehmer

    18. März 2026

    Generation Z = Generation Stress?

    In der deutschen Arbeitswelt zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Generationen. Laut aktueller Studie des Versicherers Swiss Life leidet fast jeder zweite Angehörige der Generation Z, also der unter 30-Jährigen, unter hohem Stress, während es bei den Babyboomern nur 20 Prozent sind. Gleichzeitig empfinden 37 Prozent der Jüngeren flexible Arbeitsformen wie Homeoffice als stressreduzierend, bei den Älteren sind es lediglich 17 Prozent. Die Gen Z leidet insbesondere unter Unsicherheit, finanziellen Sorgen, Krisen und digitaler Dauerpräsenz. Die Studie zeigt zudem Defizite bei der betrieblichen Prävention, da sich nur 20 Prozent der Beschäftigten über entsprechende Angebote ihres Arbeitgebers gut informiert fühlen. Flexible Arbeitszeiten und ergonomische Arbeitsplätze gelten für die meisten Befragten als wirksamste Maßnahmen gegen Stress.

    Swiss Life

    11. März 2026

    Weniger Einrosten in nur drei Minuten?

    Stundenlanges Sitzen belastet den Rücken, die Schultern sowie die Hüfte, reduziert außerdem die Durchblutung und verkürzt die Muskulatur. Drei kurze Mikroprogramme à drei bis vier Minuten brechen den statischen Teufelskreis effektiv. Sie lassen sich einteilen in Nacken- und Schulterdehnung, die Mobilisation von Rücken und Hüfte sowie die Aktivierung der Muskulatur. Tägliche Wiederholungen morgens, mittags und nachmittags fördern Haltung, Elastizität und Bandscheibenversorgung. Alles, was benötigt wird, ist ein stabiler Stuhl und eine Wand, ob im Home-Office oder im Büro spielt keine Rolle. Kontinuität ist allerdings entscheidend, denn durch unregelmäßige Übungen ergibt sich kein Präventionseffekt.

    Business Punk

    04. März 2026

    New Work verlangt New Learning

    Hybride Arbeit, internationale Teams und KI-gestützte Prozesse verändern nicht nur Arbeitsweisen, sondern auch die Anforderungen an berufliche Weiterbildung. Laut World Economic Forum benötigen bis 2027 rund 60 Prozent aller Beschäftigten gezielte Neu- oder Weiterqualifizierung. Dabei liegt der Engpass oft nicht im Fachwissen, sondern in Kommunikation, Interkulturalität und der Fähigkeit, Technologien sinnvoll einzusetzen, so Mattias Schwarz, Geschäftsführer der Berlitz Deutschland GmbH. Führungskräfte müssten dazu Lernkultur aktiv gestalten, personalisierte und praxisnahe Lernformate fördern und KI als unterstützendes Tool nutzen, ohne den menschlichen Austausch zu ersetzen. Unternehmen, die Weiterbildung strategisch in die Wertschöpfung integrieren, sichern Produktivität, Innovationsfähigkeit und Mitarbeiterbindung in einer sich rasant wandelnden Arbeitswelt.

    Business Punk

    25. Februar 2026

    TÜV Süd setzt auf mentale Gesundheit

    Mit einem Employee Assistance Program unterstützt der TÜV Süd Mitarbeitende zur Förderung der mentalen Gesundheit, inklusive Terminen bei Psychotherapeutinnen und Webinaren für Führungskräfte. Hintergrund ist die steigende Zahl psychischer Erkrankungen: 2025 waren Beschäftigte laut DAK im Schnitt 19,5 Tage krankgeschrieben. Neben der App bietet der TÜV Süd klassische Gesundheitsförderung mit Betriebsärzten, Trainings und Sportangeboten. Auch kleinere Unternehmen können von niedrigschwelliger betrieblicher Gesundheitsförderung profitieren, wie Projekte der Ludwig-Maximilians-Universität zeigen. Ziel ist es, die Arbeitszufriedenheit zu steigern, Fehlzeiten zu reduzieren und die Arbeitgeberattraktivität zu erhöhen.

    Tagesschau

    18. Februar 2026

    Reue als Führungskompass?

    Viele Führungskräfte empfinden manchmal Bedauern über verpasste Chancen oder Fehlentscheidungen. Dies ist kein Manko, denn Reue kann eine wertvolle Ressource sein. Der Experte für Motivation, Management und Arbeitspsychologie Daniel Pink erklärt, wie reflektiertes Nachdenken über eigene Fehler Klarheit schafft, empathisches Handeln fördert und strategische Entscheidungen verbessert. Entscheidend sei, sich selbst wohlwollend zu begegnen, statt sich hart zu verurteilen, und aus der Reflexion konkrete Schritte abzuleiten. Wer Reue aktiv nutzt, stärkt demnach Vertrauen, Lernkultur und Innovationsfähigkeit im Team. Offenheit über Fehler signalisiere heutzutage Führungsstärke und schaffe ein Umfeld, in dem sich Organisationen weiterentwickeln.

    Manager Magazin

    11. Februar 2026