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aktuelle politische Entscheidungen, Neuigkeiten aus Unternehmen und andere spannende Themen

    Lieber mal die „Not-to-Do-Liste” abhaken

    Faul sein, Herumliegen und aus dem Fenster starren, diese „Nicht-Tätigkeiten“ wirken oft wie Zeitverschwendung – sind für unser Gehirn aber sehr nützlich. Wer bewusst in den Leerlauf geht, aktiviert Denkprozesse, die im Arbeitsmodus kaum stattfinden. Die besten Ideen entstehen häufig beim Spazieren, Duschen oder Entspannen. In diesem Zustand aktiviert das Gehirn das sogenannte „Default Mode Network“, das Erinnerungen, Zukunftsvorstellungen und innere Bilder verknüpft und so kreative Einfälle ermöglicht.

    SRF

    27. August 2025

    Fehlzeiten möglichst klein halten

    Ein strukturiertes Fehlzeitenmanagement verschafft Unternehmen einen klaren Überblick über Krankmeldungen und macht Auffälligkeiten früh erkennbar. Maren Ulbrich, Beraterin für Personal- und Veränderungsprozesse rät, dass Rückkehrgespräche nach längeren Krankheiten geplant, wertschätzend und lösungsorientiert geführt werden sollten, um den Wiedereinstieg zu erleichtern. Regelmäßige Check-Ups der Arbeitszufriedenheit und eine gute Führungskultur würden helfen, Fehlzeiten vorzubeugen. Häufige oder lange Krankmeldungen würden oft auf Unzufriedenheit, schlechtes Arbeitsklima oder falsche Belastungen hinweisen. Transparenz, gezielte Maßnahmen und aktives Konfliktmanagement dagegen stärkten das Vertrauen und senkten den Krankenstand nachhaltig, so Ulbrich.

    Handwerk

    20. August 2025

    Geld, Liebesleben, Partys – was man nicht im Job bespricht

    Bestimmte Themen sind am Arbeitsplatz tabu, so Knigge-Experten, da sie schnell zu Missverständnissen oder Spannungen führen können. Dazu zählen Fragen nach dem Einkommen oder dem Umgang mit Geld und Zeit anderer, da sie als übergriffig oder wertend empfunden werden. Auch Kommentare zum Essverhalten von Kolleginnen und Kollegen sollten vermieden werden, ebenso wie Gespräche über geplante Jobwechsel, die das Vertrauen im Team untergraben können. Wer ständig über Stress oder Überlastung klagt, riskiert, als wenig belastbar zu gelten oder fördert gar Konkurrenzdenken. Auch intime Details über das Liebesleben, ausschweifende Wochenenden oder gesundheitliche Probleme gehören nicht ins berufliche Umfeld. Diskretion und Fingerspitzengefühl bleiben im Job das A und O.

    Business Insider

    30. Juli 2025

    Wenn freie Tage krank machen

    Laut einer Studie der IU Internationalen Hochschule erleben rund 72 Prozent der Beschäftigten in Deutschland an freien Tagen Krankheitssymptome wie Erschöpfung, Kopfschmerzen oder Schlafprobleme – ein Phänomen namens „Leisure Sickness“. Ursachen sind hohe Arbeitsbelastung, ständige Erreichbarkeit und fehlende Erholungsphasen. Vier von zehn Befragten fühlen sich auch im Privatleben nicht ausreichend regeneriert. Besonders jungen Menschen fehlt es oft an Strategien zur Stressbewältigung. Fachleute fordern mehr betriebliche Unterstützung für gesunde Erholung.

    IU Internationale Hochschule

    23. Juli 2025

    Was zu Kündigungen führt

    Eine Studie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Universität Ulm zeigt, dass Überarbeitung und Stress häufigere Kündigungsgründe sind als schlecht empfundene Personalführung. Befragungen und Interviews mit Beschäftigten ergaben, dass meist mehrere Faktoren zusammenwirken und viele Kündigungsgründe dem Arbeitgeber nicht vollständig offenbart werden. Schlechte Führungsqualität rangiert nur an dritter Stelle, dabei wird vor allem das höhere Management kritisiert und weniger die direkten Vorgesetzten. Die Ergebnisse wurden im Journal of Vocational Behavior veröffentlicht.

    Merkur

    16. Juli 2025

    Work-Life-Balance braucht Führungskraft

    Die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmt zunehmend, was zu Dauerstress und Ungleichgewicht führt. Führungskräfte tragen die Verantwortung, klare Rahmenbedingungen für Work-Life-Balance zu schaffen, da diese sich direkt auf Produktivität und Gesundheit auswirken. Eine gesunde Balance erfordert verbindliche Regeln zu Erreichbarkeit, realistische Zeitplanung und respektierte Pausen. Ohne eine gelebte Unternehmenskultur, die Erholung wertschätzt, bleiben Maßnahmen wirkungslos. Work-Life-Balance ist eine strategische Führungsaufgabe, die durch Orientierung, Konsequenz und Vertrauen gelingt.

    Dr. Web

    09. Juli 2025

    Vertrauensarbeitszeit mit Struktur und Verantwortung

    Vertrauensarbeitszeit setzt auf Eigenverantwortung und Flexibilität, erfordert jedoch klare Strukturen. In der Personalvermittlung von Rebecca Hesselbach sorgen zum Beispiel regelmäßige Teamabstimmungen, gezielte Prozesskontrollen und Wochenpläne für Transparenz und Stabilität. Die Führungskraft sollte die Kontrolle nicht als Misstrauen, sondern als unterstützenden Rahmen verstehen. Wichtig sei eine ausgewogene Balance zwischen Freiheit und Verantwortung, um Motivation und Produktivität zu fördern, so Hesselbach. Vertrauensarbeitszeit ende dort, wo sie Effizienz oder Fairness gefährde – klare Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen sieht sie dabei als zentrale Erfolgsfaktoren.

    Xing

    02. Juli 2025