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aktuelle politische Entscheidungen, Neuigkeiten aus Unternehmen und andere spannende Themen

    Klarheit, Kontakt und Vertrauen im digitalen Team

    Virtuelle Führung hat sich als fester Bestandteil der modernen Arbeitswelt etabliert und funktioniert auch über verteilte Teams hinweg. Entscheidend sind dabei regelmäßige, bewusste Kommunikation und verlässliche Strukturen im Arbeitsalltag. Kurze persönliche Kontakte und feste Einzelgespräche können helfen, Nähe und Orientierung im Team zu erhalten. Ergänzt durch klare Regeln für Meetings und E-Mail-Kommunikation entsteht Transparenz und Verbindlichkeit. Zunehmend rückt zudem Vertrauen in den Mittelpunkt, wobei Ergebnisse wichtiger werden als reine Kontrolle.

    CIO

    10. Juni 2026

    Wie gelingt Erholung trotz Selbstständigkeit?

    Für Selbstständige bedeutet Urlaub oft Stress statt Erholung. Unternehmensberaterin Jasmin Möser empfiehlt daher pragmatische Lösungen: Wer nicht vollständig loslassen kann, sollte sich bewusst ein kurzes tägliches Zeitfenster fürs Mailchecken erlauben und den Rest des Tages konsequent frei nehmen. Für die Vorbereitung rät sie, drei bis vier Wochen vorher einen Kassensturz zu machen und nur vier von fünf Arbeitstagen durchzuplanen. Abwesenheitsnotiz, aktualisiertes Google-Business-Profil und digitaler Anrufbeantworter sorgen dafür, dass Kundinnen und Kunden gut informiert sind. Und nach dem Urlaub helfen ein bis zwei Puffertage ohne Kundentermine, um ins Tagesgeschäft zurückzukehren.

    Handwerk

    03. Juni 2026

    Dauerstress gefährdet Selbstständige

    Eine Studie in „Frontiers in Psychology“ belegt, dass unternehmerischer Stress einen direkten negativen Einfluss auf das psychische Wohlbefinden von Selbstständigen hat. Besonders belastend wirken die Kombination aus hoher Verantwortung und geringer Vorhersehbarkeit, digitale Entgrenzung durch ständige Erreichbarkeit sowie soziale Isolation. Chronischer Stress beeinträchtigt nicht nur die Gesundheit, sondern auch Entscheidungsqualität und Produktivität. Ein professionelles Gesundheitsmanagement sei daher kein optionaler Luxus, sondern ein geschäftskritischer Faktor.

    Für Gründer

    27. Mai 2026

    Krank ist krank – auch im Homeoffice

    52 Prozent der Befragten einer YouGov-Umfrage gaben an, im Homeoffice eher trotz Krankheit weiterzuarbeiten. Doch rechtlich gilt: Arbeitsunfähigkeit bedeutet, die konkrete Arbeit nicht verrichten zu können, egal ob im Büro oder zuhause. Homeoffice senkt die Schwelle zur Arbeitsunfähigkeit nicht. Ausnahmen sind möglich, etwa bei einer Fußverletzung, die Büroarbeit verhindert, nicht aber die Arbeit am heimischen Schreibtisch. Studien zeigen, dass Beschäftigte im Homeoffice häufiger zu gesundheitsgefährdendem Verhalten neigen.

    n-tv

    20. Mai 2026

    Schweigen kann die bessere Führung sein

    Führungskräfte neigen dazu, in emotionalen Gesprächen mit Mitarbeitenden sofort in den Lösungsmodus zu schalten, obwohl ihr Gegenüber noch gar nicht bereit dafür ist. Wer emotional aufgewühlt ist, möchte zunächst gehört werden, nicht beraten. Management-Expertin Barbara Liebermeister beschreibt fünf Impulse für echtes Zuhören: sich bewusst entscheiden, zuzuhören, Ruhe bewahren, neugierig statt bewertend bleiben, den ganzen Menschen wahrnehmen und sich Zeit lassen. Ihr Fazit: Manchmal ist das wirksamste Führungsinstrument kein kluger Satz, sondern aufmerksames Schweigen.

    Unternehmer

    13. Mai 2026

    Führung bleibt ein Paradox

    Je lauter Unternehmen Selbstorganisation und Eigenverantwortung beschwören, desto sehnsüchtiger scheinen sie gleichzeitig nach der großen Führungspersönlichkeit zu verlangen. Organisationssoziologe Stefan Kühl analysiert, warum Führungskonzepte sich im Takt der Mode abwechseln – von charismatisch zu kooperativ und wieder zurück – ohne dass sich an der Grundstruktur viel ändert. Sein nüchternes Fazit: Führung ist die akzeptierte Einflussnahme in Momenten der Unsicherheit. Wer in einer unklaren Situation vorangeht und Gefolgschaft findet, führt – egal welches Etikett gerade en vogue ist.

    Deutschlandfunk

    06. Mai 2026

    Unterstützungsbedarf beim Arbeitsschutz bleibt hoch

    Eine aktuelle ifaa-Trendstudie zeigt: Die meisten Unternehmen setzen gesetzliche Vorgaben zum Arbeitsschutz bereits um, doch beim Thema psychische Gesundheit sehen viele weiterhin Nachholbedarf. Besonders kleine und mittlere Betriebe wünschen sich praxisnahe, niedrigschwellige Unterstützung. Psychische Belastungen sind weit verbreitet und führen häufig zu langen Ausfallzeiten von im Schnitt rund fünf Wochen. Zwar fühlen sich viele Führungskräfte gut informiert und Gefährdungsbeurteilungen sind weit verbreitet, dennoch fehle es oft an konkreten Hilfestellungen für den Alltag.

    MIT-Blog

    29. April 2026

    Netzwerken mit System

    Strategisches Networking löst Probleme, wie im Fall eines Pharmaunternehmens, das mit Carsten Sudhoffs „Koalitionsmethode“ die Markteinführung eines Medikaments sicherte. Sein Prinzip: „Wer braucht wen?“ und „Wie profitieren alle?“ statt zufälliger Kontakte. Der Experte betont, dass erfolgreiches Netzwerken lernbar ist und überall funktioniert, wenn klare Ziele und gegenseitiger Nutzen im Mittelpunkt stehen. Sein Tipp: Allianzen aufbauen, die konkrete Herausforderungen überwinden, ob in der Wirtschaft oder im Berufsalltag.

    Markt und Mittelstand

    22. April 2026

    Führung in unsicheren Zeiten

    In Veränderungsphasen unter hohem Druck brauchen Teams vor allem Orientierung und Sicherheit durch Führungskräfte. Viele Führungskräfte reagieren jedoch entweder mit Schweigen oder teilen die Unsicherheit der Beschäftigten, was die Situation verschärft. Am Beispiel einer Gruppenleiterin in einem von Verkauf bedrohten Unternehmen zeigt sich: Offene Kommunikation im Team ist entscheidend. Durch ein bewusstes Gespräch über Lage, Einschätzung und Fragen entsteht mehr Klarheit und Vertrauen. Ergebnis: stabilere Stimmung, bessere Zusammenarbeit und höhere Handlungsfähigkeit im Team.

    Unternehmer

    15. April 2026

    Führung im Handwerk

    Führung ist vor allem eine Frage des Mindsets, so sehen es Handwerksunternehmer Nico Lamberti und Dachdeckermeister Karl-Heinz Krawczyk. Sie betonen, dass es unerlässlich ist, Entscheidungen zu treffen, Lösungen zu finden und Fehler offen anzusprechen. Auch Wertschätzung, die Übernahme von Verantwortung und die eigene Vorbildfunktion seien weitere zentrale Erfolgsfaktoren. Veränderung beginne stets bei der eigenen Haltung: Wer Probleme ehrlich benennt, priorisiert und handelt, bringt den Betrieb voran.

    Handwerk

    08. April 2026

    Klar und konstruktiv kündigen

    Viele Führungskräfte schieben notwendige Kündigungen auf, weil persönliche Beziehungen im Handwerk stark sind. Das kostet jedoch Energie und Produktivität. Die Beraterin Andrea Eigel empfiehlt, innerlich Klarheit zu schaffen, direkt ohne Small Talk einzusteigen und die Entscheidung sachlich einzuordnen. Emotionen der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters dürfen gespiegelt werden, die Kündigung aber nicht verhandelbar sein. Anschließend sollten Kündigungsfrist, Resturlaub und weitere Schritte verbindlich geklärt werden. So entlastet die klare Trennung beide Seiten und ermöglicht Führungskräften, wieder fokussiert zu handeln.

    Handwerk Magazin

    01. April 2026

    „Wie geht’s?“ im Dresdner Hygiene-Museum

    Das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden eröffnet mit der Jahresausstellung „Wie geht’s?“ einen interaktiven Blick auf mentale Gesundheit und psychische Erkrankungen.
    Die Ausstellung zeigt Perspektiven von Betroffenen und Künstlerinnen, thematisiert Herausforderungen im Alltag und verdeutlicht, dass die psychische Gesundheit in der Regel wechselhaft ist. Installationen wie kippelige Wände oder ein zehn Quadratmeter großes Bett machen Gefühle von Belastung, Rückzug und Resilienz körperlich erfahrbar. Erfahrungsexpertinnen und -experten teilen Strategien im Umgang mit mentaler Gesundheit. Auch persönliche Objekte geben Einblicke in individuelle Lebenswelten.

    MDR

    25. März 2026

    Was einen Job erfüllend macht

    Die Arbeit muss einem nicht jeden Tag Freude bereiten, um erfüllend zu sein. Eine Studie der Universität Leipzig zeigt, dass Sinnhaftigkeit und psychologische Reichhaltigkeit genauso wichtig sein können. In der Befragung gaben nur rund 50 Prozent der Teilnehmenden an, den Spaß im Arbeitsleben zu priorisieren, ein Viertel wählte sinnstiftende Tätigkeiten und weitere 25 Prozent bevorzugten eine abwechslungsreiche Arbeit mit neuen Perspektiven. Arbeitgeber können Freude fördern, indem sie Austausch ermöglichen und Aufgaben an die Interessen der Beschäftigten anpassen, während Mitarbeitende durch Offenheit, Humor und eine positive Einstellung selbst ihr Arbeitsleben bereichern können. Dauerhafte Unlust wird dann zum Problem, wenn keine der drei Dimensionen – weder Freude noch Sinn oder Reichhaltigkeit – im Job erfüllt ist. In solchen Fällen ist ein Wechsel von Aufgabe oder Organisation sinnvoll.

    Unternehmer

    18. März 2026

    Generation Z = Generation Stress?

    In der deutschen Arbeitswelt zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Generationen. Laut aktueller Studie des Versicherers Swiss Life leidet fast jeder zweite Angehörige der Generation Z, also der unter 30-Jährigen, unter hohem Stress, während es bei den Babyboomern nur 20 Prozent sind. Gleichzeitig empfinden 37 Prozent der Jüngeren flexible Arbeitsformen wie Homeoffice als stressreduzierend, bei den Älteren sind es lediglich 17 Prozent. Die Gen Z leidet insbesondere unter Unsicherheit, finanziellen Sorgen, Krisen und digitaler Dauerpräsenz. Die Studie zeigt zudem Defizite bei der betrieblichen Prävention, da sich nur 20 Prozent der Beschäftigten über entsprechende Angebote ihres Arbeitgebers gut informiert fühlen. Flexible Arbeitszeiten und ergonomische Arbeitsplätze gelten für die meisten Befragten als wirksamste Maßnahmen gegen Stress.

    Swiss Life

    11. März 2026

    Weniger Einrosten in nur drei Minuten?

    Stundenlanges Sitzen belastet den Rücken, die Schultern sowie die Hüfte, reduziert außerdem die Durchblutung und verkürzt die Muskulatur. Drei kurze Mikroprogramme à drei bis vier Minuten brechen den statischen Teufelskreis effektiv. Sie lassen sich einteilen in Nacken- und Schulterdehnung, die Mobilisation von Rücken und Hüfte sowie die Aktivierung der Muskulatur. Tägliche Wiederholungen morgens, mittags und nachmittags fördern Haltung, Elastizität und Bandscheibenversorgung. Alles, was benötigt wird, ist ein stabiler Stuhl und eine Wand, ob im Home-Office oder im Büro spielt keine Rolle. Kontinuität ist allerdings entscheidend, denn durch unregelmäßige Übungen ergibt sich kein Präventionseffekt.

    Business Punk

    04. März 2026

    New Work verlangt New Learning

    Hybride Arbeit, internationale Teams und KI-gestützte Prozesse verändern nicht nur Arbeitsweisen, sondern auch die Anforderungen an berufliche Weiterbildung. Laut World Economic Forum benötigen bis 2027 rund 60 Prozent aller Beschäftigten gezielte Neu- oder Weiterqualifizierung. Dabei liegt der Engpass oft nicht im Fachwissen, sondern in Kommunikation, Interkulturalität und der Fähigkeit, Technologien sinnvoll einzusetzen, so Mattias Schwarz, Geschäftsführer der Berlitz Deutschland GmbH. Führungskräfte müssten dazu Lernkultur aktiv gestalten, personalisierte und praxisnahe Lernformate fördern und KI als unterstützendes Tool nutzen, ohne den menschlichen Austausch zu ersetzen. Unternehmen, die Weiterbildung strategisch in die Wertschöpfung integrieren, sichern Produktivität, Innovationsfähigkeit und Mitarbeiterbindung in einer sich rasant wandelnden Arbeitswelt.

    Business Punk

    25. Februar 2026

    TÜV Süd setzt auf mentale Gesundheit

    Mit einem Employee Assistance Program unterstützt der TÜV Süd Mitarbeitende zur Förderung der mentalen Gesundheit, inklusive Terminen bei Psychotherapeutinnen und Webinaren für Führungskräfte. Hintergrund ist die steigende Zahl psychischer Erkrankungen: 2025 waren Beschäftigte laut DAK im Schnitt 19,5 Tage krankgeschrieben. Neben der App bietet der TÜV Süd klassische Gesundheitsförderung mit Betriebsärzten, Trainings und Sportangeboten. Auch kleinere Unternehmen können von niedrigschwelliger betrieblicher Gesundheitsförderung profitieren, wie Projekte der Ludwig-Maximilians-Universität zeigen. Ziel ist es, die Arbeitszufriedenheit zu steigern, Fehlzeiten zu reduzieren und die Arbeitgeberattraktivität zu erhöhen.

    Tagesschau

    18. Februar 2026

    Reue als Führungskompass?

    Viele Führungskräfte empfinden manchmal Bedauern über verpasste Chancen oder Fehlentscheidungen. Dies ist kein Manko, denn Reue kann eine wertvolle Ressource sein. Der Experte für Motivation, Management und Arbeitspsychologie Daniel Pink erklärt, wie reflektiertes Nachdenken über eigene Fehler Klarheit schafft, empathisches Handeln fördert und strategische Entscheidungen verbessert. Entscheidend sei, sich selbst wohlwollend zu begegnen, statt sich hart zu verurteilen, und aus der Reflexion konkrete Schritte abzuleiten. Wer Reue aktiv nutzt, stärkt demnach Vertrauen, Lernkultur und Innovationsfähigkeit im Team. Offenheit über Fehler signalisiere heutzutage Führungsstärke und schaffe ein Umfeld, in dem sich Organisationen weiterentwickeln.

    Manager Magazin

    11. Februar 2026

    Mittagsschlaf boostet die Lernfähigkeit

    Forschende aus Freiburg und Genf zeigen, dass ein Nickerchen am Mittag das Gehirn gezielt entlasten und die Lernfähigkeit steigern kann. Tagsüber sammeln Synapsen ständig neue Eindrücke, bis sie eine Art Sättigung erreichen – ein „synaptischer Reset“ durch Schlaf bringt sie wieder in Balance. Schon 45 Minuten reichen, damit das Gehirn danach wieder lernbereit ist und konzentrierter arbeitet. Besonders sinnvoll ist der Powernap für Menschen mit geistig oder körperlich anspruchsvollen Jobs, etwa in Musik, Sport oder sicherheitskritischen Bereichen. Wer mittags kurz ins Land der Träume verschwindet, ist also nicht faul, im Gegenteil: Es macht sogar schlauer.

    SWR

    04. Februar 2026

    Falsche Debatte um Krankenstand?

    Arbeitspsychologinnen und -psychologen kritisieren die aktuelle Diskussion um die Fehlzeiten deutscher Arbeitnehmer als irreführend. Die Kritik an der Zahl der Fehltage widerspricht wissenschaftlichen Erkenntnissen. „Blaumachen“ ist demnach selten und in der Regel ein Selbstschutz vor schlechten Arbeitsbedingungen. Hoher Zeitdruck, fehlende Wertschätzung und mangelhafte Führung führten zu Überlastung, Schlafproblemen und steigender Fluktuation. Fachleute mahnen, dass Krankschreibungen nicht erschwert werden sollten, sondern Unternehmen Arbeitsbedingungen analysieren und verbessern müssten. Nur so bleiben Beschäftigte motiviert, leistungsfähig und wirtschaftlich erfolgreich.

    n-tv

    28. Januar 2026

    Oft gewollt, selten gekonnt: interne Kommunikation

    Interne Kommunikation gewinnt als strategisches Instrument in Unternehmen immer mehr an Bedeutung, doch oftmals fehlt es an ausreichenden Ressourcen und Konzepten.
    Außerdem hat sich ihr Fokus verschoben und liegt heute eher auf Orientierung für Mitarbeitende, Begleitung von Veränderungen und Stärkung der Beteiligung. Eine Herausforderung bleibt zudem die Erfolgskontrolle, denn nur wenige messen systematisch die Wirkung der internen Kommunikation. Führungskräfte als die eigentlichen zentralen Akteure werden selten gezielt geschult. Auch Künstliche Intelligenz spielt eine Rolle und ist im Alltag angekommen, für sie fehlen jedoch organisatorische Regeln und Freigaben.

    Staffbase

    21. Januar 2026

    Danke – mehr als ein Wort

    Dankesbriefe sind offensichtlich aus der Mode gekommen. Dabei wären sie ein starkes Werkzeug, um Wertschätzung zu zeigen. Sally Susman, Executive Vice President bei Pfizer, erklärt, wie handgeschriebene Botschaften Beziehungen stärken, motivieren und sogar geschäftlichen Erfolg fördern können. Konkret sollte man sich genügend Zeit nehmen, auch Menschen im Hintergrund einbeziehen, konkret und persönlich danken und das Schreiben individuell gestalten. Der Zeitpunkt ist dabei gar nicht so entscheidend, denn für ein “Danke” ist es nie zu spät.

    Harvard Business Manager

    14. Januar 2026

    Anzeichen schon vor dem Burnout erkennen

    Boris Nannt, ehemaliger Brigadegeneral und heutiger Vorstand der Akademie Deutscher Genossenschaften, erklärt, dass ein Burnout nicht nur von „zu viel Arbeit“ kommt. Er unterscheidet drei Lebenswelten: den eigenen inneren Zustand, das persönliche Umfeld mit Familie und Freunden sowie das berufliche Umfeld. Wenn mindestens eine, eher zwei, dieser Welten langfristig aus dem Gleichgewicht geraten, kann ein Burnout entstehen. Führungskräfte sollten daher nicht nur auf Leistung und KPIs achten, sondern auch auf Veränderungen im Team, wie Verhalten, Energie oder Stimmung. Wichtig sei es, präsent zu sein, zuzuhören und bei Bedarf ein ehrliches Gespräch zu führen. Führung bedeutet, Schritt für Schritt zu erkennen, wo Aufmerksamkeit nötig ist – im eigenen Leben wie bei den Mitarbeitenden – und Prioritäten zu setzen.

    Business Insider

    17. Dezember 2025