Vom Glasreiniger zum Drohnenpiloten – wie Technologie die Gebäudereinigung verändert

Die Gebäudereinigungsbranche verändert sich rasant: Robotik, Drohnentechnologie und digitale Prozesse gewinnen zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig bleiben Fachwissen, Handwerk und qualifizierte Mitarbeitende entscheidend. Wie die Stölting Service Group diesen Wandel gestaltet, darüber sprechen Patrick Engel, Geschäftsführer der Stölting Niederlassung Dortmund, Alexander Grashoff, Leiter Einkauf, Fuhrpark & Qualitätsmanagement, und Patrick Eisenblätter, Geschäftsführer der Niederlassung in Hamburg.

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    Was gilt bei Lohnfortzahlung im Minijob?

    Auch Minijobber haben bei Krankheit Anspruch auf bis zu sechs Wochen Lohnfortzahlung, vorausgesetzt, sie sind mindestens vier Wochen im Betrieb beschäftigt. Erkrankungen mit derselben Ursache werden dabei zusammengerechnet, was Arbeitgeber vor ein praktisches Problem stellt: Sie können nicht wie bei sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten über die Krankenkasse prüfen, ob eine aktuelle Erkrankung dieselbe Ursache hat wie eine frühere – und damit, ob die Sechs-Wochen-Frist weiterläuft oder neu beginnt. Die Minijob-Zentrale empfiehlt deshalb, Betroffene direkt zu befragen. Dauert eine Erkrankung länger als sechs Wochen, läuft der Minijob noch einen Monat ohne Verdienst weiter, bevor er abgemeldet werden muss.

    Handwerk

    28. Juli 2026

    Kasseler Handwerkskammer berichtet von trüber Stimmung

    Das Handwerk in Nord-, Ost- und Mittelhessen blickt skeptisch auf den Herbst: Nur 13,3 Prozent der Betriebe rechnen mit einer besseren Geschäftslage, knapp jeder fünfte erwartet eine Verschlechterung. Das zeigt die Sommerumfrage der Handwerkskammer Kassel unter 535 Unternehmen. Der Geschäftsklimaindex sank binnen eines Jahres von 109,6 auf 103,6 Punkte. Auch die Auftragslage bleibt schwach: Der durchschnittliche Auftragsbestand reicht noch für 8,6 Wochen – vor zwei Jahren waren es noch 12,1 Wochen. Kammerpräsident Rolph Limbacher betont, von einer nachhaltigen konjunkturellen Erholung sei das Handwerk weit entfernt.

    HNA

    28. Juli 2026

    Staat will in Kinderdepots einzahlen

    Der Bund will für jedes Kind vom sechsten bis zum 18. Lebensjahr monatlich zehn Euro in ein individuelles Altersvorsorgedepot einzahlen. Ausgezahlt wird das Kapital erst ab 65. Das sieht ein Gesetzentwurf von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil vor. Zuzahlungen der Eltern sind bis zu 6.840 Euro jährlich möglich: Wer monatlich 50 Euro beisteuert, kann dem Kind laut Ministerium bis zum Rentenalter ein Depot von rund 320.000 Euro aufbauen. Zentrales Ziel ist mehr Chancengleichheit, da bislang die private Altersvorsorge stark vom Elternhaus abhängt. Die Frühstartrente soll nahtlos in das neu geplante Altersvorsorgedepot übergehen, das die wenig populäre Riester-Rente ablösen soll.

    n-tv

    28. Juli 2026

    Fünf Jahre nach Ahrtal-Flut: Studie Rolle des Handwerks

    Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal startet die Handwerkskammer Koblenz ein wissenschaftliches Projekt zur Rolle des Handwerks in Katastrophensituationen. Unter Leitung von Prof. Dr. Till Proeger werden Erfahrungen von Betrieben und Handwerksorganisationen systematisch ausgewertet mit dem Ziel, erfolgreiche Strukturen sichtbar zu machen und konkrete Handlungsempfehlungen für Politik und Verwaltung zu entwickeln. Staatssekretärin Simone Schneider würdigte bei der Auftaktveranstaltung in Bad Neuenahr-Ahrweiler ausdrücklich den außergewöhnlichen Einsatz des Handwerks nach der Flut.

    Handwerksblatt

    28. Juli 2026

    Schluss mit Spülmaschinen-Mief

    Wer denkt, die Spülmaschine reinigt sich beim Spülen von selbst, liegt falsch. Irgendwann macht sich das durch unangenehme Gerüche bemerkbar. Der sogenannte Glas-Trick schafft laut Netz Abhilfe: Natron auf dem Boden der Maschine verteilen, dann ein mit Haushaltsessig gefülltes Glas aufrecht ins obere Fach stellen. So läuft der Essig während des Spülgangs dosiert in die Maschine ab, anstatt auf einmal ausgekippt zu werden. Ein Programm bei 50 bis 70 Grad, und schon soll der Geschirrspüler wieder frisch riechen. Einmal im Monat reicht.

    Gofeminin

    28. Juli 2026

    EZB lässt Leitzins unverändert

    Nach der seit langem ersten Leitzinserhöhung im Juni – ausgelöst durch den Irankrieg – schaltet die Europäische Zentralbank vorerst auf Pause. Der Einlagenzinssatz bleibt bei 2,25 Prozent, der Hauptrefinanzierungssatz bei 2,4 Prozent. Die Inflationsrate in der Eurozone war zwar zuletzt von 3,2 auf 2,8 Prozent gesunken, der Zielwert von zwei Prozent ist jedoch noch nicht erreicht. Wirtschaftsverbände begrüßen die Entscheidung: Eine weitere Zinserhöhung hätte angesichts der ohnehin schwachen Konjunktur zusätzlichen Schaden angerichtet.

    Stern

    28. Juli 2026

    Neue Regeln für KI, Verpackungen und mehr ab August

    Gleich mehrere neue Regelungen treten jetzt in Kraft. Die wohl sichtbarste: Ab dem 2. August müssen Chatbots, Voicebots und KI-generierte Inhalte EU-weit klar als solche gekennzeichnet sein. Ebenfalls ab August gelten strengere Formaldehyd-Grenzwerte für Möbel, Bodenbeläge und Bauprodukte, denn der Stoff ist seit 2014 als krebserzeugend eingestuft. Für 19 Bauberufe gelten ab dem 1. August neue Ausbildungsordnungen mit gestreckter Abschlussprüfung und stärkerem Fokus auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Ab dem 12. August greifen erste Pflichten der neuen EU-Verpackungsverordnung mit strengeren Anforderungen an Wiederverwendbarkeit und Recycling. Und wer ab nächsten Monat eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb nimmt, erhält eine leicht gesunkene Einspeisevergütung.

    Anwalt.de

    28. Juli 2026

    Urteil: Sammelfahrten zum Einsatzort sind Arbeitszeit

    Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs könnte Millionen Beschäftigte in Deutschland betreffen: Wer morgens am Betriebshof einsteigt und im Firmenwagen zu wechselnden Einsatzorten gebracht wird, befindet sich laut EuGH sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt in Arbeitszeit. Das EU-Recht kennt nur die Kategorien „Arbeitszeit” oder „Ruhezeit”, eine „Reisezeit" gibt es nicht. Besonders betroffen sind Beschäftigte im Bauhauptgewerbe und im Gebäudereiniger-Handwerk, rund 1,8 Millionen Menschen. Ob für sie automatisch ein Anspruch auf höhere Vergütung folgt, hängt vom Arbeits- oder Tarifvertrag ab – zumindest aber darf der Mindestlohn im Mittel nicht unterschritten werden.

    Frankfurter Rundschau

    28. Juli 2026

    Arbeitgeber warnen vor Rentenreform

    Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger warnt vor massiven Mehrkosten durch die geplante Rentenreform: Allein die neue Kapitalrente, für die Arbeitgeber und Beschäftigte zusätzlich zwei Prozent des Bruttoeinkommens zahlen sollen, bedeute eine Mehrbelastung von mehr als 40 Milliarden Euro pro Jahr. Dulger lobt das Ziel kapitalgedeckter Altersvorsorge, fordert aber Entlastungen an anderer Stelle. Besonders scharf kritisiert er die geplante Abschaffung der Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit bei Minijobs – diese würden reguläre Stellen nicht verdrängen, sondern seien ein wirksames Instrument gegen Schwarzarbeit.

    Wiwo

    28. Juli 2026