Bosch: Partnerschaft mit Neura Robotics

    Das Münchner KI-Robotikunternehmen Neura Robotics arbeitet künftig mit Bosch zusammen, um humanoide Robotik industriell zu skalieren. In Bosch-Werken sollen mithilfe von Sensoranzügen reale Bewegungs- und Arbeitsdaten gesammelt werden, die als Grundlage für das Training humanoider Roboter gelten. Zudem unterstützt Bosch bei Industrialisierung, Softwareentwicklung und möglichen Fertigungsschritten wie Endmontage oder Motorenbau.

    Automationspraxis

    20. Januar 2026

    Miele: Service-Sparte wurde betrogen

    Ein in Ostwestfalen-Lippe lebender Familienclan soll den Hausgerätehersteller Miele um mehr als 200.000 Euro geprellt haben. Die Beschuldigten sollen das Servicesystem ausgenutzt haben, über das Techniker Geräte auf Rechnung verkaufen können. Bestellt worden seien die Geräte unter falschen Namen, bezahlt wurden sie nicht, stattdessen erfolgte ein Weiterverkauf. Nach Durchsuchungen teils mit SEK-Unterstützung erhob die Staatsanwaltschaft Anklage gegen fünf Personen. Miele hat seine Sicherheitsvorkehrungen nach Bekanntwerden des Falls verschärft.

    Radio Lippe

    20. Januar 2026

    Sauter: Gebäudeautomation für Hochhausprojekt

    Der Gebäudeautomationsspezialist übernimmt von Ende 2025 bis 2027 die Automationstechnik für den Central Business Tower in Frankfurt. Das rund 205 Meter hohe Hochhaus im Bankenviertel wird von Züblin als Generalunternehmer realisiert und kombiniert Büroflächen mit öffentlich zugänglichen Bereichen. Sauter verantwortet die Anlagen- und Raumautomation inklusive Managementsystem und Energiemanagement über alle Gewerke hinweg. Die Technik ist IoT-fähig und setzt auf den Standard BACnet/SC, um Sicherheit, Integration und einen effizienten Gebäudebetrieb zu gewährleisten.

    Sauter

    20. Januar 2026

    Zvoove: neuer COO

    Der Softwareanbieter hat Otto Lepikkö zum neuen Chief Operating Officer ernannt. Lepikkö hat die Rolle zum 1. Januar übernommen und berichtet direkt an CEO Oliver Muhr. Er verantwortet künftig die operativen Einheiten, strategische Operating-Modelle sowie gruppenweite Effizienz- und Transformationsinitiativen. Zuvor war Lepikkö unter anderem bei Accountor und Zalaris tätig, wo er internationale Geschäfte und umfangreiche Transformations- und Integrationsprojekte leitete. Zvoove entwickelt Software- und KI-Lösungen für die Zeitarbeits-, Sicherheits- und Reinigungsbranche.

    Zvoove

    20. Januar 2026

    Glasklar trotz Gefrierpunkt

    Fensterputzen ist auch im Winter möglich, ideal sind sonnige, windstille Tage knapp über dem Gefrierpunkt. Spiritus im Putzwasser verhindert, dass es bei Frost gefriert, auch sollte nur handwarmes Wasser benutzt werden, da es die Glasoberfläche schont. Die Innenreinigung ist auch bei recht kalten Außentemperaturen möglich, außen sollte ausschließlich bei Plusgraden geputzt werden. Danach ist gründliches Trocknen mit Abzieher und fusselfreiem Tuch wichtig, um Flecken oder Schäden durch gefrierendes Wasser zu vermeiden. Bei großen Fenstern empfiehlt es sich, abschnittsweise zu arbeiten, damit die Scheiben streifenfrei bleiben. Bei Temperaturen unter minus zehn Grad sollte man die Putzaktion allerdings lieber komplett verschieben.

    Fuldaer Zeitung

    20. Januar 2026

    Betriebsausfallversicherung bei Schwangerschaft

    Ein Urteil des Landgerichts Hannover stärkt selbstständige Frauen. Sogenannte „Betriebsausfallversicherungen“ müssen künftig auch zahlen, wenn die Inhaberin wegen Schwangerschaft, Fehlgeburt, Schwangerschaftsabbruch oder Mutterschutz ausfällt. Geklagt hatte eine Kosmetikerin, der die Police solche Ausfälle verweigern wollte. Das Gericht sah darin eine Diskriminierung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz und sprach der Klägerin 6.000 Euro Schadenersatz zu. Versicherungen dürfen Schwangere also nicht länger benachteiligen, Ansprüche bestehen schon jetzt. Betroffene sollten ihre Versicherer anschreiben und ihre Ansprüche notfalls rechtlich durchsetzen, auch vor Eintritt einer Schwangerschaft.

    Handwerk

    20. Januar 2026

    Toleranz in vielfältigen Teams

    Handwerkliche Teams werden heterogener, wodurch Konflikte mit diskriminierenden Aussagen leider zunehmen. Führungskräfte müssen daher klare Regeln und Werte vermitteln und sich nicht scheuen, einzuschreiten. Schweigen wirkt in solchen Fällen wie Zustimmung. Gespräche mit Betroffenen und Verursachern sind entscheidend, um Unterstützung zu bieten und Grenzen aufzuzeigen. Dabei sollte es immer um die konkreten Aussagen gehen und nicht um allgemeine politische oder gesellschaftliche Themen. Eine grundsätzlich offene Kommunikationskultur ermöglicht frühzeitiges Eingreifen und schützt Mitarbeitende schon im Vorfeld. Das Verhalten von Chefinnen und Chefs prägt die Teamatmosphäre und kann verhindern, dass Diskriminierung von den Beschäftigten toleriert wird.

    Handwerk

    20. Januar 2026

    Neues im Arbeitsrecht

    Die geplante Arbeitszeitreform ersetzt den starren Acht-Stunden-Tag durch eine wöchentliche Obergrenze von 48 Stunden, diese allerdings gekoppelt an eine verpflichtende elektronische Zeiterfassung. Das neue Mutterschutzanpassungsgesetz gewährt Frauen nach einer Fehlgeburt gestaffelte Schutzfristen und Selbstbestimmung beim Wiedereinstieg. Mindestlohn und Minijob-Grenzen steigen, während Betriebsratswahlen und die Aktivrente zusätzliche organisatorische Aufgaben für Unternehmen bedeuten. Arbeitgeber müssen jetzt Gehaltsstrukturen anpassen, Zeiterfassungssysteme prüfen und Führungskräfte für sensible Situationen schulen. Insgesamt fordert 2026 von Firmen Flexibilität, Aufmerksamkeit für Compliance und die Integration sozialer Schutzregelungen.

    Ad Hoc News

    20. Januar 2026

    Aus Lappen wird Karte

    Millionen Deutsche müssen alte Papierführerscheine bis 2033 in das EU-einheitliche Scheckkartenformat umtauschen, gestaffelt nach Ausstellungsjahr. Die Fristen enden jeweils am 19. Januar. Aktuell sind Führerscheine dran, die zwischen 1999 und 2001 ausgestellt wurden. Wer die Frist verpasst, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die Fahrerlaubnis an sich gilt jedoch weiterhin. Der Umtausch erfordert den Personalausweis, ein Foto und Gebühren zwischen 33 und 45 Euro. Sehtests werden zudem empfohlen. Der neue EU-Führerschein ist 15 Jahre gültig und soll den Fälschungsschutz verbessern sowie die Verwaltung erleichtern.

    NDR

    20. Januar 2026

    Windkraft-Ausbau deutlich beschleunigt

    Der Ausbau der Windenergie an Land hat 2025 deutlich zugelegt: 958 neue Anlagen mit rund 5,2 Gigawatt gingen ans Netz, der Nettozuwachs lag bei etwa 4,6 Gigawatt. Besonders stark war der Ausbau in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Mit 106,5 Milliarden Kilowattstunden blieb die Windkraft an Land trotz eines windschwachen Frühjahrs der wichtigste Stromerzeuger in Deutschland. Gleichzeitig erreichten die Genehmigungen für neue Anlagen einen Höchststand. Die gesetzlichen Ausbauziele für 2026 könnten dennoch verfehlt werden. Die Branche fordert daher mehr Planungssicherheit und einen schnelleren Netzausbau.

    Zeit Online

    20. Januar 2026

    Inflation stabilisierte sich 2025

    Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen 2025 im Jahresdurchschnitt um 2,2 Prozent und lagen damit auf dem Niveau des Vorjahres. Im Dezember schwächte sich die Teuerung weiter ab, die Inflationsrate sank auf 1,8 Prozent und fiel erstmals im Jahr unter zwei Prozent. Dienstleistungen verteuerten sich erneut überdurchschnittlich um 3,5 Prozent, während Waren insgesamt nur um 1,0 Prozent teurer wurden. Preisdämpfend wirkten vor allem sinkende Energiepreise, die im Jahresverlauf um 2,4 Prozent zurückgingen.

    Destatis

    20. Januar 2026

    Freihandel als Gegengewicht zu US-Zöllen?

    Das Mercosur-Abkommen kann die Belastungen durch die US-Zollpolitik abfedern, reicht allein aber nicht aus. Laut Ifo Institut könnten zusätzliche Freihandelsabkommen der EU mit sieben Partnern die Effekte sogar überkompensieren. Trotz US-Zöllen würden die deutschen Exporte um bis zu 4,1 Prozent wachsen, das Bruttoinlandsprodukt um bis zu 0,5 Prozent steigen. Besonders profitieren würden exportstarke Branchen wie Maschinenbau, Chemie und Automobilindustrie.

    Ifo Institut

    20. Januar 2026

    Wirtschaft fordert geschlossene EU

    Nach neuen Zolldrohungen von US-Präsident Trump im Grönland-Konflikt fordert die deutsche Wirtschaft eine klare und einheitliche Reaktion der EU. Verbände warnen vor schweren Folgen für Industrie und Exporte, insbesondere im Maschinenbau, der Auto- und Stahlindustrie. Ein bereits ausgehandeltes Zollabkommen mit den USA gilt im EU-Parlament nun als kaum noch zustimmungsfähig. Die Wirtschaft mahnt Entschlossenheit an, warnt aber zugleich vor einer Eskalation des Handelskonflikts.

    Cash

    20. Januar 2026