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aktuelle politische Entscheidungen, Neuigkeiten aus Unternehmen und andere spannende Themen
aktuelle politische Entscheidungen, Neuigkeiten aus Unternehmen und andere spannende Themen
Hausarbeiten wie Fensterputzen oder Staubsaugen können tatsächlich Kalorien verbrennen und den Kreislauf anregen. Innerhalb von 30 Minuten kommen je nach Tätigkeit rund 75 bis 150 Kilokalorien zusammen, ähnlich viele wie bei einem zügigen Spaziergang. Ganz ersetzt das Lappenschwingen allerdings kein gezieltes Training, da die Belastung weniger konstant ist. Als zusätzliche Bewegung im Alltag kann Putzen aber spürbar zur Fitness und zum Wohlbefinden beitragen, so Fachleute des Centers for Disease Control and Prevention.
Computerbild
Am Matsuda-Fluss-Staudamm in der Präfektur Tochigi entsteht ein 5.700 Quadratmeter großes Wandbild des deutschen Künstlers Klaus Daowen – allerdings nicht mit Farbe, sondern durch Reinigung. Die Technik „Reverse Graffiti“ legt Motive frei, indem Schmutz und Moos gezielt entfernt werden. Zu sehen sind vier Samurai-Porträts, die unterschiedliche Charaktere darstellen und an frühere Arbeiten des Künstlers vor Ort anknüpfen. Für die Umsetzung sorgt ein Reinigungsteam der japanischen Kärcher-Tochter mit Hochdrucktechnik. Das Kunstwerk ist vergänglich, es verschwindet mit der Zeit wieder unter neuer Patina.
Sumikai
Forschende des Trinity College Dublin haben gezeigt, dass weggeworfene Austernschalen verschmutztes Wasser reinigen und dabei gelöste Metalle wie Seltene Erden binden können. Die Schalen wirken dabei wie ein natürlicher „Kristall-Filter“, der Schadstoffe ohne Chemie oder technische Anlagen in feste Minerale umwandelt. Besonders effektiv sind sie durch ihre poröse Struktur, die große Mengen an Metallen aufnehmen kann. Spannend ist auch der wissenschaftliche Nebeneffekt: Je nach Zeitpunkt der Kristallbildung werden verschiedene Seltene Erden unterschiedlich eingebaut – ein möglicher Ansatz für neue, umweltfreundliche Trennverfahren.
Ökonews
In Leipzig-Schleußig musste am Gründonnerstag die Feuerwehr ausrücken, nachdem jemand beim Putzen Chlorreiniger in seine Toilette gekippt hatte. Durch die entstandenen giftigen Dämpfe erlitt die Person beim Einatmen leichte Verletzungen und musste ins Krankenhaus. Die Wohnung wurde gelüftet, die Bewohnbarkeit war zunächst unklar. Fachleute warnen immer wieder, dass Chlorreiniger gefährlich werden kann, besonders wenn er mit sauren Reinigern wie Essig oder Zitronensäure in Kontakt kommt. So entsteht unter Umständen giftiges Chlorgas, das Augen, Atemwege und Lunge schädigen kann – im Extremfall sogar mit Todesfolge.
Leipziger Volkszeitung
Friseurmeister Emidio Gaudioso aus Bückeburg hat auf der Internationalen Handwerksmesse den mit 5.000 Euro dotierten Bundesinnovationspreis gewonnen. Für sein Projekt „Hair Help the Oceans“ werden Haarreste aus rund 1.000 Friseursalons in Haarschläuche gepresst, die Fette und Öle in Gewässern binden und so zur Reinigung beitragen. Ergänzt werden die Haare in den Baumwollschläuchen durch Korkschrot aus der Gastronomie, wodurch ein nachhaltiges Recycling von Schnittabfällen entsteht. Gaudioso überzeugte zudem beim „Founders Fight“-Pitch und konnte Publikum und Jury für sich gewinnen.
Handwerk
„Swedish Death Cleaning“ klingt dramatischer, als es ist. Bei diesem Konzept räumen ältere Menschen ihr Zuhause aus, um sich und ihren Angehörigen das Leben zu erleichtern. Der Buchklassiker von Margareta Magnusson empfiehlt, Überflüssiges auszusortieren, Erinnerungen zu behalten und nichts anzuhäufen, was andere nach dem Tod entsorgen müssen. Es geht dabei nicht ums hektische Wegwerfen, sondern um bewusstes, befreiendes Entrümpeln, einen Frühjahrsputz fürs Leben quasi. Dabei trifft man auf alte Fotos, Erinnerungsstücke und Kuriositäten, die Geschichten erzählen und ein bisschen Nostalgie bringen. Am Ende bleibt ein luftiges, geordnetes Zuhause mit der Gewissheit, dass die Familie später nicht im Chaos versinkt.
n-tv
Ein Berliner Gericht hat entschieden: Wer im Restaurant oder auf Veranstaltungen konsumiert, muss die Toilette kostenlos nutzen dürfen. Beim Berliner Oktoberfest verlangte der Veranstalter bis zu fünf Euro fürs WC, selbst von den Gästen. Die Verbraucherzentrale Berlin klagte erfolgreich gegen dieses Modell. Das Gericht stellte klar, dass laut Gaststättenverordnung die kostenlose Nutzung für Gäste Pflicht ist. Nur Nicht-Gäste dürfen demnach abgewiesen oder zur Kasse gebeten werden, wie etwa auch an Raststätten oder in Einkaufszentren.
Frankfurter Rundschau
Die Aktion „Mainz glänzt“ sollte die Innenstadt auf Hochglanz bringen, sorgte in der Lotharstraße aber zunächst für gehörigen Ärger. Beim Reinigen des Pflasters mit Hochdrucktechnik landete das Schmutzwasser an Schaufenstern und teilweise sogar in Geschäften, etwa bei der Metzgerei Harth. Die Betreiberin berichtete von verschmierten Scheiben und einer kleinen Überflutung im Verkaufsraum. Die Stadtreinigung Mainz entschuldigte sich später und kündigte eine professionelle Nachreinigung an. Die Aktion war gut gemeint, zeigt aber, dass auch beim Saubermachen Kommunikation und Schutzmaßnahmen entscheidend sind.
Merkurist
In Japan sorgt Yamada Holdings jetzt dafür, dass man sich komplett waschen lassen kann, von Kopf bis Fuß in nur 15 Minuten, ganz ohne Handarbeit. Die „Mirai Human Washing Machine“ ist eine 2,30 Meter lange Kapsel, in der ultrafeine Mikrobläschen den Körper reinigen. Währenddessen kann man sich bei Bildern und Musik entspannen, und Sensoren checken sogar die Vitaldaten. Entwickelt hat das Wundergerät die Firma Science, vorgestellt auf der Weltausstellung 2025. Es ist unter anderem für Pflegeeinrichtungen gedacht. Wer sich ein Exemplar zuhause ins Badezimmer stellen möchte, muss tief in die Tasche greifen: 60 Millionen Yen, umgerechnet rund 326.000 Euro und damit so viel wie ein Sportwagen, kostet die Waschmaschine für Menschen.
BZ Berlin
Wer hätte das gedacht? Die gleiche hochentwickelte Keramik, die in Luxus-WCs glänzt, wird auch für moderne Speicherchips gebraucht. Genau dieser Umstand hat den britischen Hedgefonds „Palliser Capital“ aufhorchen lassen, der den marktführenden japanischen Toilettenhersteller Toto als „übersehenen Profiteur des KI-Booms“ sieht. Dieser produziert nämlich inzwischen auch die gefragten Keramikteile für KI-Speicherchips. Technologisch liege das Unternehmen fünf Jahre vor der Konkurrenz. Palliser beschwerte sich in einem Brief an den Vorstand, dass diese Sparte nicht ausreichend öffentlich bekannt gemacht werde. Dies sorgte bereits für einen kleinen Börsenschub in Tokio, und die Spekulanten hoffen, dass bei entsprechender Strategie die Aktie noch einmal kräftig zulegen könnte.
n-tv
Aber wozu dann? Die Borsten an den Seiten von Rolltreppen – auch „Sockelbürsten“ genannt – erfüllen die gesetzliche Vorschrift nach DIN EN 115 seit 2004. Sie verhindern, dass man zu nah an die Kante tritt und sich Schnürsenkel oder Kleidung in den Spalten verklemmen und es zu Unfällen kommt. Ältere Rolltreppen haben diese Sicherheitsvorkehrung allerdings nicht, dort also lieber in die Mitte stellen. Und Schuhe besser anderweitig putzen!
T-Online
Die Treppe zum Wohngebiet Ost in Teterow, Landkreis Rostock, wurde Ende letzter Woche von einer Reinigungsfirma wieder in ihren Ursprungszustand versetzt, bereits zum zweiten Mal nach Farbanschlägen. Im Sommer 2025 hatten Unbekannte die Stufen in Blau, Weiß und Rot bemalt, den Vereinsfarben des FC Hansa Rostock. Eine Gruppe namens „Hansakrieger“ bekannte sich im Anschluss dazu. Die Stadt entfernte die Farbe umgehend und erstattete Anzeige, doch kurz darauf folgte ein erneuter Anstrich. Im Rathaus hofft man nun, dass die Treppe künftig verschont bleibt, ein konkretes Mittel gegen die leidenschaftlichen Fans gibt es jedoch nicht.
Nordkurier
Hersteller wie Villeroy & Boch, Duravit oder Hansgrohe werben neuerdings mit warmen Sitzen, Duschstrahl, Föhn, beleuchteten Innenbecken und intuitiver Steuerung per Knopfdruck. Smarte Toiletten sollen den Po sanft reinigen, trocknen, desinfizieren und saugen sogar Gerüche ab. Bei solch einem Komfort, der sechs bis sieben Minuten dauert, ist ausreichend Lesestoff also nicht verkehrt. Besonders ältere Menschen sollen von der sanften Reinigung profitieren, die die Selbstständigkeit bewahren hilft. Für Frauen gibt es zudem eine separate Frontdusche. Wer’s luxuriös will, kann sich sogar Sitzheizung, Nachtbeleuchtung und App-Steuerung gönnen, und wer es klassisch mag, kann sich über verbesserte spülrandlose, wassersparende Standard-WCs freuen.
Tageblatt
Der Münchner Reinigungszug „Schlucki“, jahrelang im U-Bahn-Netz der bayerischen Hauptstadt im Einsatz, darf auf Berliner S-Bahn-Gleisen nicht fahren. Die Zulassung nach der Berliner Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung hätte wegen strengerer Vorgaben einen teuren Neubau erfordert. Bis 2027 wird die Reinigung deshalb weiter von Hand erledigt, meist nachts bei abgeschaltetem Strom. Als Alternative ist nun ein neues Konzept mit containerisierter Saugtechnik auf zugelassenen Wagen in Planung. Der Start hierfür ist für das zweite Quartal 2027 vorgesehen.
Entwicklungsstadt
Auch wenn James Bond vielleicht der coolste Geheimagent der Kinowelt ist, ist auch er nicht perfekt. Eine Studie zeigt, dass 007 nicht nur Schurken, sondern offenbar auch jede Menge Keime, Infektionen und sonstige Gesundheitsrisiken besiegen kann. Von ungewaschenem Obst über rohe Austern bis zu Raki-Wunddesinfektion: Bonds Hygiene- und Ernährungsstil lässt die CDC-Forscher die Stirn runzeln. Dazu kommen 59 Affären, reichlich Alkohol und Barfußspaziergänge an exotischen Stränden – perfekte Zutaten für fragwürdige gesundheitliche Abenteuer jenseits der Action. Vielleicht macht’s der Nachfolger von Daniel Craig dann besser und wäscht sich wenigstens ab und zu die Hände.
Promiflash
2026 räumen immer mehr Nutzerinnen und Nutzer ihre Social-Media-Feeds auf: nervige KI-Posts, makellose Hochglanzbilder oder ständig perfekt inszenierte Inhalte fliegen raus oder werden stummgeschaltet. Wer ausmistet, behält nur, was wirklich Spaß macht oder guttut, reduziert digitalen Stress und schützt seine Energie. Authentische, menschliche Posts bekommen wieder mehr Platz, der Algorithmus darf weniger diktieren. Plattformen reagieren darauf bereits mit neuen Tools, um den Feed nach eigenen Vorlieben zu sortieren. Ein simpler Trick, um Social Media wieder entspannt und bewusst zu nutzen.
Ad hoc News
Japanische Forscher haben herausgefunden: Wer sich von einem Hund ablecken lässt, ist fröhlicher – wenn auch vielleicht nicht sauberer. Jugendliche mit Hund zeigen weniger psychische Probleme und ein höheres Wohlbefinden. Bestimmte Bakterien aus dem Speichel von Hunden landen im Mikrobiom ihrer Menschen, wirken entzündungshemmend und senken Stress. Fazit: Ein bisschen Schlabbern kann Wunder wirken. Stinkt vielleicht, aber macht glücklich!
Tag24
In mehreren chinesischen Städten werden derzeit umstrittene Toilettenpapierspender getestet. Sie geben erst nach dem Scannen eines QR-Codes und dem Ansehen kurzer Videowerbung Papier aus. Nur gegen eine geringe Gebühr kann man diesen Vorgang umgehen. Offiziell sollen die Systeme die Verschwendung von Klopapier reduzieren, stoßen aber auf breite Ablehnung. Sie benachteiligen zum einen Nutzer ohne Smartphone oder mit schlechtem Empfang, und zum anderen werden sie als Eingriff in die Menschenwürde empfunden. Beobachter sehen das Modell zudem als Beispiel für eine zunehmend werbegetriebene öffentliche Infrastruktur, die einen bis zum stillen Örtchen verfolgt.
Win Future
Nach der Herbstreinigung war die Eisbachwelle in München plötzlich verschwunden und die Surf-Community entsetzt. Nun startet ein ungewöhnlicher Versuch: Professor Robert Meier-Staude von der Hochschule München arbeitet an der Rückkehr der berühmten Welle, mit Kies und Holzbrettern. Surferinnen und Surfer haben die leise Hoffnung, dass ihr Surfspot wiederkommt, während Meier-Staude Strömungsexperimente durchführt und die Stadt ihn „mit Hochdruck“ unterstützt. Parallel testet Professor Mario Oertel in Hamburg in einem 20-Meter-Labormodell, wie Wellen wieder stabil werden könnten. Scheitert der Kies-Versuch, blieben nur technische Installationen. Wegen Denkmalschutz und Haftungsfragen wäre dies allerdings der letzte Ausweg.
Upday
Besucherinnen und Besucher eines Kulturzentrums im chinesischen Shenzhen filmten Anfang November eine Szene, die wie die Arbeit eines Special-Effects-Filmteams aussah: Eine Reinigungskraft wischte ein Glasdach über den Köpfen des Publikums, wodurch eine verblüffende optische Illusion entstand. Dabei wirkte es, als schwebe die Mitarbeiterin am Himmel. Offenbar hat sie ihren Auftrag sehr gut erfüllt, denn das Glas war nahezu unsichtbar und versetzte die Augenzeugen in Staunen.
Web.de
Die Stadt Marsberg erlebte am Montagabend ein winterliches „Eis-Event“ der anderen Art: Ein Landwirt verlor seinen Flüssigdünger, der bei eisigen Temperaturen sofort zu einer spiegelglatten Rutschbahn gefror. Die Landstraße 636 verwandelte sich kurzerhand in eine „Bio-Eisbahn“. Anders jedoch als gefrorenes Wasser kann Gülle mit ihren organischen Stoffen, Fetten und Stickstoffverbindungen nicht einfach so entfernt werden. Die Feuerwehr holte daher eine Spezialfirma zur Hilfe. Statt der geplanten zwei Stunden dauerte die Reinigung bis kurz vor 7 Uhr am Dienstagmorgen – und die Schlitterpartie ist nun wieder vorbei.
WDR
Die berühmte Eisbachwelle im Münchner Englischen Garten ist nach der jährlichen Bachauskehr verschwunden, was Surferinnen und Surfer alarmiert. Der Verdacht liegt nahe, dass die gründliche Reinigung mit Moos-, Kies- und Sedimententfernung die Strömung und Form der Welle verändert haben. Nach der zweitägigen Putzaktion fließt das Wasser zwar weiter, doch die typische stehende Welle fehlt. Eine provisorische – und illegale – Rampe brachte nur kurzfristige Abhilfe. Fachleute betonen, dass sowohl die Durchflussmenge als auch die Unterwasserstruktur entscheidend sind. Derzeit fließe vom Isar-Zufluss weniger Wasser als normal, weshalb die Welle sich ohnehin nicht stabil ausbilden könne. Spezialisten der Helmut-Schmidt-Universität und der Hochschule München arbeiten an Lösungen, um die Eisbachwelle dauerhaft wiederherzustellen, auf die nicht nur die Surf-Community weltweit blickt.
BR
Wer hätte gedacht, dass ein Lastenaufzug aus Werne plötzlich weltberühmt wird? Beim spektakulären Louvre-Diebstahl in Paris nutzten die Täter einen gestohlenen Böcker-Aufzug, um in die erste Etage zu gelangen und die Vitrinen mit Diamanten und Edelsteinen auszuräumen. Böcker Maschinenwerke reagierte humorvoll: „Wenn’s mal wieder schnell gehen muss“, wirbt die Firma aktuell für ihre Aufzüge, die bis zu 400 Kilo transportieren und eigentlich für Möbel und schwere Lasten gedacht sind. Geschäftsführer Alexander Böcker betont, dass seine Firma nichts mit den Tätern zu tun hat. Die Anzeige kommt allerdings gut an, sogar der britische „Guardian“ berichtete, und erste Anfragen für Möbelaufzüge trudeln bereits ein.
Spiegel Online