News

    Trübe Stimmung im Gebäudereiniger-Handwerk

    Laut der gestern veröffentlichten Frühjahrs-Konjunkturumfrage des BIV bewerten die Unternehmen im Gebäudereiniger-Handwerk ihre Lage im Vergleich zum letzten Herbst eher pessimistisch. Größtes Sorgenkind ist die Personalnot: Mehr als jedem zweiten Gebäudedienstleister fehlt bis zu zehn Prozent Personal, jedem fünften sogar 20 Prozent. So können Neuaufträge oft nicht angenommen werden und Umsatzeinbußen sind die Folge.

    Die Gebäudedienstleister

    25. April 2024

    IG BAU begeht Workers‘ Memorial Day

    Zu einer Gedenkminute für Menschen, die bei der Arbeit erkrankt oder ums Leben gekommen sind, ruft die Industriegewerkschaft am 28. April auf – dem internationalen Workers‘ Memorial Day. Unter dem Motto „Lass Dich nicht verbrennen, wenn die Hitze zur Qual wird“ können Menschen am Sonntag um 12 Uhr innehalten. Personen, die draußen arbeiten, seien durch den Klimawandel noch stärker als ohnehin gefährdet und bräuchten entsprechenden Schutz. Am Gedenktag findet in Hamburg ein Gedenkgottesdienst statt.

    IG BAU

    25. April 2024

    Heute SachsenClean in Dresden

    Alles rund um die gewerbliche Reinigung zeigt sich heute dem Fachpublikum und Interessierten im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion. 90 Aussteller aus sieben Ländern informieren über nachhaltige und innovative Produkte und Ideen bezüglich Reinigungsmaschinen und -geräten sowie Reinigungs-, Pflege- und Desinfektionsmitteln.

    SachsenClean

    25. April 2024

    Kundgebung am 1. Mai

    Am Tag der Arbeit kommen der Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sowie Verdi-Vorstandsmitglied Sylvia Bühler mit eigenen Redebeiträgen zur Kundgebung nach Dresden. Der DGB plant, an dem Tag mit Demonstrationen, Kundgebungen und einem Fahrradkorso präsent zu sein. So wolle man unter anderem Flagge zeigen für soziale Gerechtigkeit, mehr Mitbestimmung und eine starke Demokratie.

    Zeit Online

    25. April 2024

    Maschinenbau und Produktklau

    Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau fand in seiner letzten Untersuchung zum Thema Produktpiraterie und Plagiate heraus, dass mit 46 Prozent deutlich weniger Unternehmen in Deutschland als noch vor zwei Jahren davon betroffen sind. Größere Firmen sind dabei öfter Opfer als kleinere, die meisten Plagiate kommen aus China. Der Gesamtschaden belief sich demnach auf 4,1 Milliarden Euro. Beim Thema Cyberangriffe steigt dagegen die Gefahr und die Zahl der schwerwiegenden Vorfälle.

    Tagesschau

    25. April 2024

    Höchststand in der Gesamtarbeitszeit

    Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung wurde im Jahr 2023 insgesamt mehr gearbeitet als je zuvor in Deutschland, gerechnet seit der Wiedervereinigung. Abhängige Beschäftigte leisteten demnach 55 Milliarden Arbeitsstunden. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit allerdings sei dagegen leicht rückläufig. Im Vergleich arbeiteten Frauen nach wie vor im Schnitt deutlich weniger Stunden als Männer, obwohl sie oftmals gern mehr arbeiten würden.

    DIW Berlin

    23. April 2024

    Hygiene-Notstand an Bremer Klinik

    Das Gesundheitsamt Bremen stellte fest, dass die Reinigung am Klinikum Bremen-Mitte nicht optimal läuft. Das Krankenhaus selbst war auf die Behörden zugegangen. Im Fokus stehen vor allem die Patientenzimmer. Insbesondere die Qualität der Reinigung müsse stimmen, was mit Schulungen des Personals sowie anderen Desinfektionsmitteln zeitnah erreicht werden könne. Es folgen zudem bauliche Maßnahmen, wie etwa der Austausch von Waschbeckenabflüssen.

    Buten un Binnen

    23. April 2024

    FDP fordert Bürgergeld-Kürzungen

    30 Prozent Leistungskürzungen will die Partei bei „Jobverweigerern“ unverzüglich ermöglichen, statt wie bislang vorgesehen eine Kürzung in mehreren Stufen. Sogar eine vollständige Streichung der Unterstützung soll laut dem neuen Entwurf eine Option sein. Die Zahl der Betroffenen dürfte allerdings laut Bundesagentur für Arbeit gering sein.

    Spiegel Online

    23. April 2024

    Energiewende auf der Hannover Messe

    Ganz im Zeichen erneuerbarer Energien stand bereits die Eröffnung der Hannover Messe 2024 am Sonntagabend. Spitzenpolitiker aus Deutschland, Europa und dem diesjährigen Partnerland Norwegen betonten dieses Thema besonders, es ging aber auch um Bürokratieabbau, Batterien, Chips und KI. Die Messe mit rund 4.000 Ausstellern geht noch bis 26. April.

    Heise

    23. April 2024

    Verdi-Chef tritt für Streikrecht ein

    Frank Werneke, Vorsitzender der Gewerkschaft Verdi, spricht sich in einem Interview gegen Änderungen des Streikrechts aus, wie sie von Arbeitgebern, der FDP und der Union gefordert werden. Warnstreiks früh ankündigen zu müssen, würde sie ihrer Wirkung berauben. Auch Vorstöße in Richtung steuerfreie Überstunden hält Werneke für „weltfremd“. Den Streit um die Kindergrundsicherung findet er sehr bedenklich – es sei wichtig, dieses Gesetz in der aktuellen Legislaturperiode unbedingt durchzubringen.

    Tagesschau

    23. April 2024

    Chemiebranche verhandelt

    Die Tarifverhandlungen für die chemisch-pharmazeutische Industrie in Rheinland-Pfalz haben begonnen. Die erste Runde endete jedoch nach wenigen Stunden ohne Ergebnis. Die Gewerkschaft IG BCE fordert unter anderem sieben Prozent Lohnerhöhung für die rund 69.000 Beschäftigten, der Arbeitgeberverband verweist auf die wirtschaftliche Krise der Branche. Am 14. Mai gehen die Verhandlungen in die nächste Runde.

    SWR

    18. April 2024

    Prognosen für Deutschland sinken weiter

    Der Internationale Währungsfonds erwartet für die deutsche Wirtschaft mittlerweile nur noch ein Wachstum von 0,2 Prozent in diesem Jahr – und hat die Prognose damit ein weiteres Mal heruntergeschraubt. Im Vergleich mit den anderen großen Volkswirtschaften steht Deutschland damit am schlechtesten da. Grund sei der schwache Konsum im Land. Die Weltwirtschaft dagegen soll 2024 um 3,2 Prozent wachsen.

    Spiegel Online

    18. April 2024

    Selbstständige weiter unsicher

    Bei Soloselbstständigen und Kleinstunternehmen nahmen die Unsicherheiten im März zu, während sie in anderen Wirtschaftsbereichen weniger wurden, so der aktuelle Jimdo-ifo-Geschäftsklimaindex. Für das nächste Halbjahr erwarten die Befragten Einbußen, sodass ein Drittel von ihnen weniger Geld investieren möchte.

    ifo-Institut

    18. April 2024

    ÖPNV streikt wieder

    Heute und morgen bleiben viele Busse und Bahnen in Baden-Württemberg nach einem Aufruf der Gewerkschaft Verdi wieder stehen. Betroffen sind die Städte Stuttgart, Karlsruhe, Heilbronn, Freiburg, Baden-Baden, Esslingen und Konstanz. In vielen Teilen Sachsens hat der Warnstreik schon gestern begonnen und soll bis Sonntagmorgen dauern. In den Landkreisen Bautzen, Görlitz, Meißen, Mittelsachsen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie in Teilen von Chemnitz, Dresden und Plauen müssen sich die Fahrgäste Alternativen suchen.

    SWR

    18. April 2024

    Diskussion um Strompreise

    Während Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck die Entscheidung für den Ausstieg aus der Atomkraft verteidigt und auf fallende Strompreise verweist, beklagt die Deutsche Industrie- und Handelskammer, dass die deutschen Preise im Vergleich zu anderen Ländern zum Teil viermal so hoch seien und immer noch doppelt so hoch wie 2019. Dies komme durch Steuern, Netzentgelte und Umlagen zustande. Eine Rückkehr zum Atomstrom ist laut Habeck jedoch ausgeschlossen, da dieser nicht wettbewerbsfähig sei, die Endlagerfrage ungeklärt und zudem die regenerativen Energien derzeit stark an Fahrt gewännen.

    FAZ

    18. April 2024

    Berliner Insolvenzen um 30 Prozent gestiegen

    Über 1.600 Insolvenzanträge gingen 2023 in Berlin ein – 31,5 Prozent mehr als im Vorjahr, so das Amt für Statistik in Berlin-Brandenburg. Die meisten der Unternehmenspleiten gab es im Handel, gefolgt vom Baugewerbe. Gründe sind die Nachwirkungen der Pandemie, hohe Energiekosten und gestiegene Zinsen.

    Süddeutsche Zeitung

    16. April 2024

    Regierung einigt sich auf Klilmaschutzreform

    Die Bundestagsfraktionen von SPD, Grünen und FDP haben sich auf die lange umstrittene Reform des Klimaschutzgesetzes und ein Paket zur Förderung der Solarindustrie geeinigt. Geändert haben sich die jährlichen Sektorziele, die abgeschafft wurden. Wochenend-Fahrverbote seien damit passé. Durch die Novelle dürfe kein Gramm CO2 mehr ausgestoßen werden, sagte SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch. Das Solarpaket gebe gleichzeitig wichtige Impulse für den Ausbau der Photovoltaik, der Windkraft und Biomasse, so Miersch weiter.

    n-tv

    16. April 2024

    Mehr Geflüchtete in Jobs

    Der letztes Jahr ins Leben gerufene „Job-Turbo“ für Geflüchtete beginne zu greifen und die Beschäftigung von Menschen aus der Ukraine, aber auch anderen Herkunftsländern, nehme zu. Das berichtet Daniel Terzenbach, Bundesbeauftragter für die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. Obwohl die Situation am Arbeitsmarkt ungünstiger sei als vor einem Jahr, gingen im März über 5.000 Menschen aus der Ukraine und über 13.000 aus den acht Asylherkunftsländern in Arbeit. Wichtig sei es, die Personen schnell in den Job zu bringen und sie danach weiter zu fördern.

    Berliner Morgenpost

    16. April 2024

    Schlechte Stimmung bei Unternehmen

    Einer aktuellen Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft zufolge schätzen deutsche Unternehmen die wirtschaftliche Entwicklung auch für dieses Jahr pessimistisch ein. 39 Prozent der Befragten bewerteten ihre Geschäftslage schlechter als vor einem Jahr, nur 18 Prozent beurteilten sie besser. Mehr Unternehmen rechnen zudem mit einem Beschäftigungsrückgang. Lediglich der Dienstleistungssektor sieht noch Wachstumschancen und plant weitere Stellen.

    Institut der deutschen Wirtschaft

    16. April 2024

    Zahl der Azubis steigt weiter

    Zum dritten Mal in Folge wurden mehr Ausbildungsverträge als im jeweiligen Vorjahr geschlossen. 2023 waren es laut Statistischem Bundesamt 480.000 Verträge und damit 10.000 mehr als 2022. Allerdings lag diese Zahl noch immer sechs Prozent unter dem Vor-Corona-Niveau. Besonders viel Zuwachs konnten Handwerk, Industrie und Handel verzeichnen. Über 280.000 Ausbildungsplätze sind aber noch unbesetzt.

    Handelsblatt

    16. April 2024

    Verletzte in Reinigungsunternehmen

    Sieben Menschen wurden am letzten Sonntag durch eine chemische Reaktion im Gebäude einer Reinigungsfirma verletzt. Warum es zu diesem Unfall bei dem Ladenburger Hersteller von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln kam, ist noch unklar. Es rückten Einsatzkräfte in hoher Zahl an, die Bevölkerung war jedoch nicht in Gefahr.

    FAZ

    11. April 2024

    Berliner Mindestlohn steigt

    Laut Senatsbeschluss beträgt der Landesmindestlohn in Berlin ab 1. Mai 13,69 Euro. Bis dahin gelten 13 Euro als Verdienstuntergrenze. Der neue Lohn gilt für Beschäftigte in Landesdienst, Landesunternehmen und Betrieben, die öffentliche Aufträge vom Land Berlin erhalten. Gewerkschaften kritisieren, dass die Erhöhung hinter der Empfehlung der EU-Richtlinie zurückbleibe. Der DGB fordert einen Mindestlohn von 15 Euro.

    Süddeutsche Zeitung

    11. April 2024

    Standort Deutschland im Abwärtstrend

    Im europäischen Vergleich liegt der Wirtschaftsstandort Deutschland nur noch im Mittelfeld, so das ifo-Institut in einer aktuellen Veröffentlichung. Die befragten Wirtschaftsexpertinnen und -experten sahen die Schweiz, Österreich, aber auch Kanada und die USA für Unternehmen aus dem Inland vor Deutschland. Für ausländische Unternehmen sieht es in Deutschland noch düsterer aus. Auch hier liegen Österreich und die Schweiz deutlich vorne, ebenfalls Luxemburg, Irland und andere.

    ifo Institut

    11. April 2024

    Aussichten auf die Interclean

    In gut einem Monat fällt der Startschuss für die Interclean Amsterdam. Die größte Reinigungsmesse der Welt findet vom 14. bis 17. Mai statt und wird unter anderem auf vier Bühnen zu den Themen Nachhaltigkeit, Gesundheit und Hygiene sowie Daten und Technologie informieren. Auch die Amsterdam Innovation Awards werden verliehen. Dazu gibt es Produktdemonstrationen, Workshops und Deep Dive Sessions.

    Interclean

    11. April 2024

    Leben ohne Internet?

    Laut Statistischem Bundesamt haben in Deutschland 3,1 Millionen Menschen zwischen 16 und 74 Jahren noch nie das Internet genutzt – das sind gut fünf Prozent. Die meisten dieser „Offliner“ gehören zur Altersgruppe der über 65-Jährigen, aber auch zwischen 16 und 44 Jahren wurde das Netz von zwei Prozent nicht genutzt. Im Vergleich zur Weltbevölkerung sind diese Zahlen jedoch gering – ein Drittel der Menschen hat keinen Zugang zum Internet.

    Tagesschau

    11. April 2024

    Bilanz zehn Jahre Mindestlohn

    Anfang 2015 wurde der gesetzliche Mindestlohn eingeführt – damals betrug dieser 8,50 Euro. Ziel war, dass arbeitende Menschen nicht am Ende des Monats noch „würdelos beim Sozialamt betteln“ müssten, so der damalige Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Die von Ökonomen befürchteten Beschäftigungsverluste traten nicht ein. Mittlerweile wurde der Mindestlohn auf gesetzliche zwölf Euro, durch die Kommission inzwischen zweimal um je 41 Cent angehoben.

    Tagesschau

    09. April 2024

    Regierung fördert Wasserstoffnetz

    Die Ampel-Koalition hat sich geeinigt, wie der milliardenschwere Aufbau eines Wasserstoff-Kernnetzes finanziert werden soll, das künftig Industrie, Kraftwerke, Häfen und Speicher miteinander verbindet. Das 10.000-Kilomter-Netz soll allerdings erst bis 2037 stehen und nicht, wie zunächst vorgesehen, bis 2032. Der Ausbau wird privatwirtschaftlich finanziert und Investitionen durch attraktive Bedingungen gefördert. Nutzer sollen die Leitungen durch Entgelte bezahlen.

    FAZ

    09. April 2024

    Dulger kritisiert Rentenpläne

    Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger äußerte sich „fassungslos“ über das von der Bundesregierung geplanten Rentenpaket II, in dem die Rentenausgaben nochmals massiv erhöht werden sollen. Dies sei angesichts des Alterungsschubs in Deutschland nicht verantwortbar. Gundula Roßbach, die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung, sieht keine Gefahr und geht davon aus, dass der Beitragssatz sich im Rahmen erhöhe, Voraussetzungen seien ein stabiler Arbeitsmarkt und die Zuwanderung von Arbeitskräften.

    Spiegel Online

    09. April 2024

    Schwache Nachfrage in der Industrie

    Die Euro-Länder haben derzeit kein steigendes Interesse an der deutschen Industrie. Laut Statistischem Bundesamt wuchs das Neugeschäft im Februar nur um 0,2 Prozent im Vergleich zum Januar. Prognosen lagen bei 0,8 Prozent. Besonders schlecht standen die Automobil- und die Metallbranche da. Durch die von der EZB signalisierte Zinssenkung könnte die Rezession im Sommer jedoch zu Ende gehen.

    Süddeutsche Zeitung

    09. April 2024

    Massiver Stellenabbau bei SAP

    Der Softwarehersteller SAP plant Berichten zufolge im Rahmen einer Umstrukturierung den Abbau von weltweit 8.000 Stellen, davon 2.600 in Deutschland. Laut Unternehmen sollen vor allem interne Stellenalternativen und Freiwilligenprogramme zum Einsatz kommen. Grund des Umbaus sei die Konzentration auf Wachstumsfelder wie KI im Unternehmen. Der europäische Betriebsrat kritisiert das Vorhaben als intransparent.

    Zeit Online

    09. April 2024

    Bezahlter Vaterschaftsurlaub in Planung

    Noch 2024 soll ein neues Gesetz in Kraft treten, dass es beiden Elternteilen ermöglicht, direkt nach der Geburt eine enge Bindung zum Kind aufzubauen. Durch die Freistellung der Väter soll auch ein wichtiger Baustein für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gesetzt werden, so Bundesfamilienministerin Lisa Paus, die das Gesetz auf den Weg bringen will. Mit diesem sollen Väter zwei Wochen nach der Geburt ihres Kindes zu Hause bleiben dürfen.

    Augsburger Allgemeine

    04. April 2024

    Inflation normalisiert sich weiter

    Im März sank die Teuerungsrate laut Statistischem Bundesamt auf 2,2 Prozent, den niedrigsten Wert seit April 2021. Grund ist vor allem die billigere Energie. Aber auch die Preise für Nahrungsmittel sind gesunken: Erstmals seit Februar 2015 wurden diese günstiger, um zwar um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Februar betrug bei ihnen die Inflation noch 0,9 Prozent. Die Teuerungsrate dürfte laut Fachleuten bereits im Sommer unter die Zwei-Prozent-Marke sinken.

    Spiegel Online

    04. April 2024

    Lebensunterhalt durch eigene Arbeit

    76 Prozent der Menschen im Haupterwerbsalter von 25 bis 64 Jahren in Deutschland finanzieren ihr Leben durch eigene Arbeit. Dies hat der Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes ergeben. Allerdings liegt die Zahl der Männer über, die der Frauen unter dem Durchschnitt – insbesondere bei Frauen mit Migrationsgeschichte. Bei den Frauen sind auch 13 Prozent komplett auf die Unterstützung durch Angehörige angewiesen. Sechs Prozent aller Erfassten lebten 2023 von Arbeitslosen- oder Bürgergeld, fünf Prozent von Renten und Pensionen. Ein Prozent bestreitet seinen Lebensunterhalt durch Vermögen, Kapitalerträge oder Mieteinkünfte.

    Destatis

    04. April 2024

    DIHK-Logo gegen Rechts

    Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) plant, ihr Logo vorübergehend zu ändern und damit ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Menschen mit Migrationshintergrund seien für die Betriebe unverzichtbar und fester Bestandteil von Belegschaften und der Gesellschaft, so DIHK-Präsident Peter Adrian. Bei der Aktion wird das Logo um 27 Prozent beschnitten – der Anteil von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unter den Erwerbstätigen.

    Stern

    04. April 2024

    Lindner kritisiert Bürgergeld

    Finanzminister Christian Lindner verlangt eine Überarbeitung des Bürgergelds. Seiner Ansicht nach enthalte es zu wenig Anreize für die Aufnahme von Arbeit und würde von „einer Mehrheit der Bevölkerung als ungerecht empfunden“. Dagegen verteidigt er geplante Steuererleichterungen für Erwerbstätige, den Mittelstand und Führungskräfte. Lindner möchte den Grundfreibetrag der Lohn- und Einkommenssteuer rückwirkend zum 1. Januar 2024 erhöhen.

    FAZ

    04. April 2024

    Arbeitsmarkt steht gut da

    Im März ist die Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat um 45.000 gesunken und damit um 0,1 Prozentpunkte auf 6,0 Prozent. Dieser Rückgang im März ist üblich und fällt diesmal nicht so deutlich aus wie sonst – die konjunkturelle Flaute mache sich also auch hier bemerkbar. Dennoch behaupte sich der Arbeitsmarkt gut, so Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit. Auch die Kurzarbeit ist um 10.000 Anträge gesunken. Die Zahl der Erwerbstätigen ist um 16.000 gegenüber dem Februar gestiegen. Rund 280.000 Ausbildungsstellen waren nach neuesten Angaben noch unbesetzt.

    Bundesagentur für Arbeit

    02. April 2024

    Gas-Umsatzsteuer wieder normal

    Zwei Jahre lang galt der ermäßigte Umsatzsteuersatz von sieben Prozent für Gas und Wärme – mit dem 1. April läuft diese Maßnahme aus. Seit gestern gelten daher wieder 19 Prozent. Dass sich das Auslaufen des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes im Endpreis widerspiegeln werde, prognostizieren Fachleute. Ratgeber empfehlen, am 1. April den Gaszähler abzulesen und den Zählerstand dem Gasversorger zu melden, um die Abrechnung zum günstigeren Preis sicherzustellen.

    Haufe

    02. April 2024

    Frühjahrsgutachten pessimistisch

    Aus Sicht der fünf führenden Wirtschaftsforschungsinstitute ist die deutsche Wirtschaft angeschlagen – so das Frühjahrsgutachten. Die Prognose für das laufende Jahr liegt nun nur noch bei 0,1 Prozent Wachstum. Für das kommende Jahr werden 1,4 Prozent angenommen. Der Privatkonsum sei schwächer als erwartet, die Exporte gingen zurück. Die Institute empfehlen eine Reform der Schuldenbremse.

    DIW

    02. April 2024

    Kein Streik mehr am Flughafen

    Nach dem Ende der Streiks im Fernverkehr haben sich nun auch Verdi und Lufthansa geeinigt: Die 25.000 Beschäftigten am Boden erhalten eine schrittweise Gehaltserhöhung von 18 Prozent. Hinzu kommen eine Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 3.000 Euro und ein um 150 Euro höherer Urlaubsgeld-Zuschlag. Verdi zeigte sich zufrieden über die erzielten Verhandlungsergebnisse.

    MDR

    02. April 2024

    Meck-Pomm im Wirtschaftswachstum vorne

    Im Ländervergleich hat Mecklenburg-Vorpommern die Nase beim Wirtschaftswachstum vorne. Das Bruttoinlandsprodukt ist dort um 3,3 Prozent im Vergleich zu 2022 gestiegen. Gründe sind der wieder steigende Tourismus sowie das neue Flüssiggas-Terminal in Lubmin. Der Anteil an der gesamtdeutschen Wirtschaftsleistung beträgt allerdings nur 1,4 Prozent. Auch Brandenburg wächst mit 2,1 Prozent schnell, was auch am Tesla-Werk liegt. In Rheinland-Pfalz dagegen ist das BIP um 4,9 Prozent geschrumpft.

    Zeit Online

    02. April 2024

    Linke für Viertageswoche

    Die Oppositionspartei hat vergangenen Montag im Bundestag ein Konzept vorgestellt, bei dem die Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich schrittweise auf 32 Stunden pro Woche reduziert werden soll. Gerade in Branchen mit Fachkräftemangel könne so die Attraktivität eines Arbeitsplatzes enorm erhöht werden. Auch eine „Antistressverordnung“ will die Linke einführen, da die Krankenkassen vermehrt Stress-induzierte Krankheiten meldeten.

    ZEIT

    28. März 2024

    Osten stärker von Fachkräftemangel betroffen

    Laut der neuen ifo-Konjunkturumfragen ist Ostdeutschland vom Mangel an Fachkräften um einiges stärker betroffen als der Rest Deutschlands. Bei 42,1 Prozent der ostdeutschen Unternehmen entstanden dadurch Beeinträchtigungen. Für die gesamte Republik lag der Wert mit 36,3 Prozent deutlich niedriger. Befragt wurden insgesamt 9.000 deutsche Unternehmen.

    ifo Institut

    28. März 2024

    Bahn-Streiks beendet

    Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) und die Deutsche Bahn haben den monatelangen Tarifstreit durch eine gemeinsame Einigung nun beenden können. Beschlossen sind zwei Inflationsausgleichsprämien für die Lokführer, eine schrittweise Lohnerhöhung sowie eine Absenkung der wöchentlichen Regelarbeitszeit von 38 auf 35 Stunden bis 2029 bei vollem Lohnausgleich. Die auch für viele Fahrgäste mühsamen Streiks haben damit ein Ende gefunden.

    Tagesschau

    28. März 2024

    Förderung von Azubi-Wohnen

    Liegen Betrieb oder Berufsschule zu weit vom bisherigen Wohnort entfernt, so sind Auszubildende auf ein nähergelegenes Wohnangebot angewiesen. Das Projekt „Junges Wohnen“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen ist hier ein wichtiger Baustein. ZDH-Präsident Jörg Dittrich betonte zuletzt auf einer Sitzung des Arbeitskreises „Kolping und Handwerk“ dennoch die Wichtigkeit, diese Tendenz weiter zu fördern, um jungen Menschen die Entscheidung für eine Ausbildung zu erleichtern.

    ZDH

    28. März 2024

    Armut in Deutschland weiter hoch

    Auch im Vergleich zum Jahr 2022 ist die Armut in Deutschland in diesem Jahr auf hohem Niveau verblieben. 14,2 Millionen Menschen seien davon betroffen, besonders kinderreiche Familien, Alleinerziehende, Erwerbslose und Ausländer. Weil gerade Kinder häufig von Armut bedroht sind, fordert Familienministerin Lisa Paus mehr staatliche Leistungen in Form der Kindersicherung. Auch Bürokratieabbau müsse gefördert werden.

    Süddeutsche Zeitung

    28. März 2024

    Whitepaper zur Gebäudedienste im Gesundheitswesen

    Das neue Lünendonk-Whitepaper „Servicegesellschaften für das Gesundheitswesen“ beschäftigt sich mit den aktuellsten Themen rund um die Gebäudedienstleistung in Gesundheitseinrichtungen. In der aktuellen Ausgabe geht es unter anderem um die derzeitige Marktentwicklung unter Berücksichtigung wachsender Anforderungen, höherem Kostendruck und neuen Technologien bei gleichzeitigem Personalmangel. Auch ein Praxisbeitrag der Weidemann-Gruppe sowie ein Interview mit einer Hospital-Chefin ist zu lesen.

    Lünendonk

    26. März 2024

    Digitale Arbeitsverträge kommen

    In einen kürzlich beschlossenen Gesetzentwurf der Ampel zum Bürokratieabbau soll nun auch ein Zusatz eingefügt werden, der möglich macht, dass Arbeitsgeber künftig ihren Angestellten den Arbeitsvertrag auch digital aushändigen können. So kann der Vertragsabschluss auch allein via E-Mail erfolgen, solange die Rechtssicherheit gewährleistet ist. Wenn Arbeitnehmer es verlangen, muss der Arbeitgebende den Vertrag aber dennoch in Papierform überreichen.

    Zeit

    26. März 2024

    Job-Turbo zeitigt erste Erfolge

    Mit Hinblick auf die Hunderttausende Geflüchteten aus der Ukraine hatte Arbeitsminister Hubertus Heil im Herbst letzten Jahres den sogenannten Job-Turbo eingerichtet. Dieser ermöglicht, dass Zugewanderte schnell einen Integrationskurs machen und im Anschluss unmittelbar in Arbeit vermittelt werden können. Nun konnte eine erste positive Zwischenbilanz gezogen werden: Die Zahl der gemeldeten Stellen, die durch Geflüchtete besetzt werden konnten, habe sich von November 2023 bis Februar 2024 beinahe verdoppelt.

    Spiegel

    26. März 2024

    Wachstumschancengesetz verabschiedet

    Das milliardenschwere Wachstumspaket, das Steuerentlastungen und Bürokratieabbau für Unternehmen bringen soll, hat nun nach längerem Ringen den Bundesrat passiert. Im Vergleich zum ursprünglichen Vorstoß handelt es sich um eine stark eingekürzte Kompromisslösung, auch die Klimaschutz-Prämie wurde gestrichen. Dennoch soll das Gesetz viele Erleichterungen für Unternehmen bringen und der Wirtschaft wichtige Impulse geben.

    FAZ

    26. März 2024

    Bessere Stimmung in der Wirtschaft

    Laut ifo-Institut hat sich das Geschäftsklima im März entgegen den Erwartungen deutlich verbessert und stieg um 2,1 Punkte auf 78,8 Zähler. Es handelt sich damit um den zweiten Anstieg in Folge. Der Auftragsbestand sei zwar weiterhin rückläufig, doch so ließe sich eine Rezession nun doch womöglich noch verhindern.

    Tagesschau

    26. März 2024

    Mehr Firmenpleiten 2023

    Fast 18.000 Unternehmen haben letztes Jahr Insolvenz angemeldet – über 20 Prozent mehr als im Vorjahr, so das Statistische Bundesamt. Gründe seien die Folgen der Corona-Krise, die hohen Energiekosten und gestiegene Zinsen. Im Vergleich zu früheren Krisen wie der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 sei die Zahl jedoch vergleichsweise gering. Damals gingen 33.000 Firmen pleite. Es wird jedoch noch mit einem Anstieg auf 20.000 Insolvenzen für 2023 gerechnet.

    Zeit Online

    21. März 2024

    Renten gehen hoch

    Zum 1. Juli erhalten die Rentnerinnen und Rentner in Deutschland 4,57 Prozent höhere Bezüge. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil nannte den starken Arbeitsmarkt und gute Lohnabschlüsse als Gründe. Damit liegt die Erhöhung über der Prognose und ist erstmalig in Ost und West gleich hoch. Auch übersteigt sie die Inflationsrate. Laut aktuellem Rentenversicherungsbericht werden die Renten auch künftig steigen, dann aber in geringerem Ausmaß.

    Wirtschaftswoche

    21. März 2024

    Mittelstand fordert Maßnahmen

    Die Arbeitsgemeinschaft Mittelstand wünscht sich von der Wirtschaftspolitik als Ergebnis seines Mittelstandsmonitors eine Stärkung der Wachstumskräfte. Besonders viele Maßnahmen erforderten demnach die Themen Fachkräfte und Unternehmertum, Energiepolitik, regulatorisches Umfeld, Steuern sowie Infrastruktur. Ein Weg könnte die Stärkung der dualen Ausbildung sein. Auch die Ausweitung der Stromproduktion wird gefordert sowie ein Abbau von Bürokratie. Diese bringe vor allem kleine und mittlere Unternehmen an ihre Grenzen.

    Arbeitsgemeinschaft Mittelstand

    21. März 2024

    Verdienstzeichen für Wiener Innungsmeister

    Gerhard Komarek, der Innungsmeister der Reinigungskräfte in Wien, hat vom Bürgermeister Michael Ludwig das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien verliehen bekommen. Der „Saubermann“ der Stadt hatte als Lehrling begonnen und seinen Betrieb führend in der Gebäudereinigungs-Branche gemacht. Mit der Eröffnung des Schulungszentrums hätte er auch den Nachwuchs gefördert. Zudem habe er unter anderem die Wahrnehmung der Reinigungskräfte durch gute Öffentlichkeitsarbeit aufgewertet, hieß es in der Ehrung.

    Mein Bezirk

    21. März 2024

    Sozialleistungen besser als Lohn?

    Auch wenn manche Diskussionen es vermuten lassen, ist das Bürgergeld allein kein ausreichender Grund, das Arbeiten sein zu lassen. Dass sich weniger Arbeit eher lohnt als mehr Arbeit, kann jedoch passieren, zum Beispiel bei sogenannten „Aufstockern“, so ein Gutachten des ifo-Instituts. Zum Verdienst hinzu kommen dabei Bürgergeld oder Wohngeld und eventuell Kindergeld. Da die Behörden für diese Sozialleistungen schlecht aufeinander abgestimmt seien, könne es dazu kommen, dass ein Mehrverdienst den Verlust staatlicher Unterstützung in derselben Höhe zur Folge hat – sich also für den Einzelnen tatsächlich nicht lohnt, zum Leidwesen für den Arbeitsmarkt.

    Tagesschau

    21. März 2024

    Auswirkungen Krisen auf Wirtschaft

    Hätte es keine Pandemie gegeben und keinen Krieg gegen die Ukraine, wäre die reale Bruttowertschöpfung in Deutschland in den Jahren 2020 bis 2023 rund 545 Milliarden Euro höher ausgefallen, so das Institut der deutschen Wirtschaft. Am meisten schlug der Ausfall von Privatkonsum mit rund 400 Milliarden Euro zu Buche. Rund 155 Milliarden kosteten die zurückgehaltenen Ausgaben von Unternehmen. Es stieg in dieser Zeit lediglich der Staatskonsum um gut zehn Milliarden Euro.

    IWD

    19. März 2024

    Wer bekommt Inflationsausgleichsprämie?

    Von der Möglichkeit einer steuerfreien Einmalzahlung profitieren knapp 78 Prozent der Tarifbeschäftigten in Deutschland, im Schnitt beträgt sie 2.761 Euro pro Person. Die niedrigsten Prämien zahlt im Vergleich das Baugewerbe, die höchsten die Öffentliche Verwaltung. Der Anteil der Begünstigten ist besonders niedrig im Gastgewerbe, anderen Dienstleistungen und im Handel.

    Destatis

    19. März 2024

    Neue Kampagne des Handwerks

    Das Leitmotiv der neuen Imagekampagne des Handwerks lautet „Zeit, zu machen“. Neue Plakatmotive zeigen seit Anfang März unter anderem authentische Bilder aus dem Arbeitsalltag von Beschäftigten im Straßenbau, in der Elektrotechnik oder in Bäckereien. Schaffenskraft und Gestaltungswillen des Handwerks stehen hierbei im Vordergrund. Die Kampagne ist ebenfalls im Internet im Einsatz.

    Handwerk

    19. März 2024

    EU stimmt für Lieferkettengesetz

    Auch ohne Deutschlands Beteiligung ist eine abgeschwächte Form des europäischen Lieferkettengesetzes nun angenommen worden. Im nächsten Schritt muss das EU-Parlament noch zustimmen. Nach einer Übergangsfrist von fünf Jahren soll die Richtlinie nun für Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten und 450 Millionen Euro Umsatz gelten. Die FDP kritisiert das Gesetz als nicht praxistauglich und zu bürokratisch.

    Spiegel Online

    19. März 2024

    Unterstützung in der Ausbildung

    Jeder vierte Ausbildungsvertrag wird vorzeitig aufgelöst. In der Region Mittlerer Niederrhein brechen etwa 30 Prozent der Pflege-Auszubildenden die Lehrzeit ab. Dagegen möchte die Initiative VerAplus etwas unternehmen: Sie bringt Senioren und junge Auszubildende zusammen. Die Ehrenamtlichen unterstützen die jungen Menschen dann bei Sprachproblemen, der Selbstorganisation und beim Lernen. 35 Prozent der Ausbildungsbetriebe bieten auch eigene Nachhilfeprogramme an, die von der Agentur für Arbeit gefördert werden. Die Erfolgsquote durch die zusätzliche Unterstützung ist hoch.

    Tagesschau

    19. März 2024

    Das fordert der Dachverband von der EU

    Der europäische Dachverband der Reinigungs- und FM-Branche EFCI hat am 8. März in Brüssel sein sogenanntes „Manifest“ vorgestellt. Anlässlich der Europawahl richten sich acht konkrete Forderungen an die Politik. Darunter die Forderung nach Anerkennung des Handwerks und dessen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung und sozialen Integration, nach Bürokratieabbau sowie dem Einsatz für Nachhaltigkeit. Auch die Europäische Kommission selbst soll demnach die Vorschriften für das öffentliche Auftragswesen überarbeiten. EU-weit verzeichnet die Branche einen Jahresumsatz von 120 Milliarden Euro und mehr als vier Millionen Beschäftigte.

    EFCI

    14. März 2024

    Inflation lässt deutlich nach

    Im Februar lag die Inflationsrate bei 2,5 Prozent, so das Statistische Bundesamt. Seit Juni 2021 mit 2,4 Prozent ist dies der niedrigste Wert. Zum Vergleich: Im Januar lag die Teuerungsrate bei 2,9, im Dezember 2023 noch bei 3,7 Prozent. Die Energiepreise sanken gegenüber dem Vorjahresmonat sogar um 2,4 Prozent, Lebensmittel verteuerten sich noch um 0,9 Prozent. Fachleute rechnen mit einem weiteren Rückgang der Inflation im Jahresverlauf.

    Business Insider

    14. März 2024

    Standort Deutschland nur noch im Mittelfeld

    Laut einer Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG sind ausländische Investoren nicht mehr so begeistert vom Wirtschaftsstandort Deutschland. Alle Standortfaktoren würden sich verschlechtern, so die 350 befragten Finanzvorstände, die bei deutschen Tochtergesellschaften internationaler Konzerne arbeiten. Ganz oben auf der Mängelliste stehe demnach die Bürokratie, gefolgt von hohen Energiekosten, schlechter Digitalisierung und Überregulierung.

    Manager Magazin

    14. März 2024

    Flieger bleiben am Boden

    Am heutigen Donnerstag streiken die Beschäftigten der Luftsicherheit. Betroffen sind die Flughäfen Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart und Karlsruhe. Die Gewerkschaft Verdi hat zur Arbeitsniederlegung aufgefordert, als Reaktion auf das ihrer Ansicht nach unzureichende Angebot der Arbeitgeber. Die nächste und bereits sechste Verhandlungsrunde beginnt am 20. März.

    T-Online

    14. März 2024

    Streik als Gefahr für die Wirtschaft?

    Die Arbeitsniederlegungen im Bahn- und Flugverkehr legen seit einigen Wochen immer wieder Teile der Wirtschaft lahm. Zwar profitieren Mietwagenfirmen, Taxi- und private Busunternehmen von der hohen Nachfrage, die Industrie jedoch leidet. Die Chemieindustrie beispielsweise ist abhängig vom Güterverkehr und kann Bahnstreiks nicht kompensieren. Clemens Fuest, Leiter des Münchner ifo Instituts, kritisiert die Streiks als zusätzliche Schwächung der ohnehin schrumpfenden Wirtschaft. Das Institut der deutschen Wirtschaft beziffert jeden Bahnstreiktag mit 100 Millionen Euro Schaden. Hinzu kommt das beschädigte Ansehen Deutschlands im Ausland in puncto Zuverlässigkeit.

    ZDF

    14. März 2024

    Bürgergeld schadet Arbeit nicht

    Nach dem Verlust des Arbeitsplatzes rein in die Grundsicherung – das passierte letztes Jahr rund 340.000 Menschen und damit weniger als jemals seit der Einführung von Hartz IV im Jahr 2005. Die Statistik liefert also keine Belege dafür, dass das ebenfalls letztes Jahr eingeführte Bürgergeld die Motivation zur Erwerbstätigkeit senke oder gar zu Kündigungen führe. Kritiker des Bürgergelds hatten etwa auf Umfragen wie der des Bundesverbands des Gebäudereiniger-Handwerks verwiesen. Demnach hätten bereits mehrere Beschäftigte mit Verweis auf das Bürgergeld gekündigt oder eine Kündigung angedroht.

    Spiegel Online

    12. März 2024

    Nach dem Streik ist vor dem Streik

    Von heute früh um 2 Uhr bis morgen früh 2 Uhr müssen sich die Fahrgäste der Deutschen Bahn erneut Alternativen suchen, da die Lokführergewerkschaft GDL im Tarifstreit wieder zum Streik aufgerufen hat. Der Güterverkehr liegt bereits seit gestern Abend um 18 Uhr für 24 Stunden lahm. Durch den kurzen Vorlauf möchte die Gewerkschaft noch mehr Druck für die Verhandlungen aufbauen. Einigen sich die Tarifparteien nicht, könnte es im nächsten Schritt zu einer formalen Schlichtung kommen.

    FAZ

    12. März 2024

    AfD-Forderungen Gefahr für Standort Deutschland

    Der Austritt aus der EU, wie ihn manche AfD-Politiker fordern, würde der deutschen Wirtschaft enormen Schaden zufügen. Das Institut der Deutschen Wirtschaft schätzt, dass innerhalb von 15 Jahren 2,2 Millionen Arbeitsplätze verloren gingen und das Bruttoinlandsprodukt jährlich um 400 Milliarden sinken würde, also um zehn Prozent.

    Tagesschau

    12. März 2024

    Kanzlervideo zu Ramadan

    In seiner Videobotschaft ruft Bundeskanzler Olaf Scholz zu Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan zu Toleranz und Weltoffenheit auf. Speziell für den Gazastreifen fordert er einen Waffenstillstand und die Einhaltung des Völkerrechts. Auch andere Politikerinnen und Politiker sowie Verbände wünschten einen gesegneten Fastenmonat und erinnerten an die Solidarität zwischen den Religionen.

    Zeit Online

    12. März 2024

    Frauen in Führungspositionen bleiben rar

    In 4,7 Millionen Unternehmen sind gerade mal 27 Prozent Frauen im Vorstand oder der Geschäftsführung, so eine aktuelle Auswertung der Auskunftei Schufa. Vor allem im Mittelstand seien Frauen in Führungspositionen „generell unterrepräsentiert“, so die KfW-Bankengruppe in einer Analyse – Tendenz zudem sinkend. Geschlechterstereotype und traditionelle Rollenmuster seien für Frauen nach wie vor das größte Hindernis, vor allem wenn es darum gehe, selbst Unternehmen zu gründen.

    Stern

    12. März 2024

    Wachstum im Facility-Management

    Laut dem Lünendonk Konjunkturindex Facility Service haben die Unternehmen der Branche im vierten Quartal 2023 eine Umsatzsteigerung von 8,9 Prozent und ein Personalwachstum von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal verzeichnet. Dies war ein etwas schwächeres Wachstum als im dritten Quartal. Für den aktuellen Zeitraum fallen die Prognosen ebenfalls etwas schwächer, aber mit 8,1 Prozent geschätztem Umsatzplus dennoch positiv aus.

    Lünendonk

    07. März 2024

    Nominiert für den Amsterdam Innovation Award

    Aus 96 Einreichungen in vier Kategorien hat die Jury des Amsterdam Innovation Award zwölf Nominierte ausgewählt, die im Rahmen der Interclean Amsterdam ausgezeichnet werden. Mit im Rennen sind nachhaltige, berührungslose Seifenspender, autonome Staubsaugerroboter und sogar Hightech-Waschdrohnen. Neu dieses Jahr: der Cleaner’s Choice Award. Hier dürfen niederländische Reinigungsunternehmen, die selbst für den „Cleaner oft he year“-Award nominiert waren, ihren Favoriten wählen. Die Messe findet vom 14. bis 17. Mai in Amsterdam statt.

    Interclean

    07. März 2024

    Miss und Mister Handwerk 2024 gekürt

    Auf dem Zukunft Handwerk Kongress in München traten am 28. Februar zwölf Kandidaten im Finale der Wahl zu Miss und Mister Handwerk an. Durchgesetzt haben sich Lea Heuer und Ben Ngaleba, die den Preis vor Ort entgegengenommen haben. Diese beiden Botschafter des Handwerks sind von Beruf Zimmerin sowie Maler und Lackierer und zieren gemeinsam mit ihren Mitbewerberinnen und Mitbewerbern auch den jährlichen Kalender. Herzlichen Glückwunsch!

    Power People

    07. März 2024

    Höchster Krankenstand seit 1991

    Über 15 Arbeitstage war jeder Erwerbstätige 2023 durchschnittlich krankgeschrieben – am häufigsten mit Atemwegserkrankungen, so das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg. Die Zahl der Überstunden ist gesunken, während Minijobs und Teilzeit zugelegt haben. Die steigende Zahl der Erwerbstätigen trotz schwächelnder Konjunktur arbeitete im Schnitt weniger Stunden im Jahr als noch 2019 vor der Pandemie.

    Süddeutsche Zeitung

    07. März 2024

    Streik mal zwei

    Schon ab heute Abend liegt der Güterverkehr der Deutschen Bahn still, die Passagiere des Fernverkehrs sind ab morgen früh um 2 Uhr betroffen. Sie müssen sich aufgrund des erneuten Streikaufrufs der GDL bis Freitagmittag um 13 Uhr Alternativen suchen. Noch dazu kündigt Verdi bei Lufthansa weitere Streiks an: Von morgen an um 4 Uhr früh bis Samstag um 7:10 Uhr legt das Bodenpersonal die Arbeit nieder. Eine Absprache zwischen den beiden Gewerkschaften soll es laut GDL jedoch nicht gegeben haben.

    RBB

    07. März 2024

    Reinigungskräfte auf der Straße

    In Leipzig haben vergangenen Freitag auf einer Kundgebung der Gewerkschaft IG BAU rund 50 Beschäftigte aus der Reinigungsbranche für eine Inflationsausgleichsprämie und eine Jahressonderzahlung demonstriert. Bereits letztes Jahr ging der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks nicht auf die Forderungen ein, so wie auch eine Corona-Sonderprämie ausblieb. Über 8.000 Beschäftigte arbeiten alleine in Leipzig in Reinigungsjobs, oftmals zu schlechten Bedingungen, so Stella Prott, Gewerkschaftssekretärin in Sachsen.

    Kreuzer Online

    05. März 2024

    Schlechte Stimmung bei Scholz-Besuch

    Beim Spitzengespräch der deutschen Wirtschaft auf der Münchner Handwerksmesse zeigte sich am Freitag, wie gegensätzlich Unternehmen und Bundeskanzler Olaf Scholz die derzeitige Lage beurteilen. Während Scholz auf das Wachstumschancengesetz verwies und um mehr Zuversicht bat, kritisierte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks Jörg Dittrich die Maßnahme als unzureichend – auch beim Bürokratieabbau und der Zuwanderung von Fachkräften.

    BR

    05. März 2024

    Keine Lust zu Investitionen

    Auf der Handwerksmesse in München teilte die Creditreform letzte Woche mit, dass die Zahl der Insolvenzen von Handwerksbetrieben im vergangenen Jahr um 25 Prozent auf 4.050 gestiegen sei. Investitionen planten derzeit nur knapp über 40 Prozent der Betriebe – Tiefststand seit 20 Jahren. Eine Mehrheit rechne zudem mit schrumpfenden Umsätzen und weniger Beschäftigten.

    Ariva

    05. März 2024

    Handwerk für Vielfalt und Zusammenhalt

    Eine Resolution für Vielfalt und Zusammenhalt hat der Zentralverband des Deutschen Handwerks auf der Handwerksmesse in München beschlossen. Darin heißt es, dass eine Million Handwerksbetriebe mit 5,7 Millionen Beschäftigten und 350.000 Auszubildenden in 130 Ausbildungsberufen das Land in seiner Leistungskraft, in seiner ganzen Breite und in allen Regionen abbilde. Jegliche Form von Hetze und Rassismus werde abgelehnt, denn das Handwerk „brauche einen Standort mit einem festen demokratischen, freiheitlichen, rechtsstaatlichen und weltoffenen Fundament“.

    ZDH

    05. März 2024

    Wie Zuwanderung den Branche stützt

    Menschen mit ausländischen Wurzeln machen 25 Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland aus, so das Statistische Bundesamt. Der Anteil liegt mit 60 Prozent in der Reinigungsbranche besonders hoch, gefolgt von der Gastro mit 46 Prozent. Auch Verkehr und Logistik sowie Bau beschäftigen überdurchschnittlich viele Personen mit Migrationsgeschichte. Unterrepräsentiert sind diese dagegen in der Justiz, bei der Polizei oder in Lehrberufen.

    Destatis

    05. März 2024

    Weniger Neueinstellungen in Unternehmen

    Weil die Konjunktur hierzulande schwächelt, zögern Unternehmen neues Personal einzustellen. Das ifo-Beschäftigungsbarometer sank im Februar auf 94,9 Punkte nach 95,5 Punkten im Januar – das ist der niedrigste Stand seit drei Jahren, während der Corona-Pandemie. Dem Bericht zufolge, sind alle Branchen betroffen. Nur im Dienstleistungssektor ist das Barometer noch leicht positiv, wenn auch mit deutlich abgeschwächter Dynamik.

    ifo

    29. Februar 2024

    Bürokratie nimmt seit zehn Jahren zu

    Eine Statistik der Bundesregierung zeigt, dass die Zahl von bundesrechtlichen Gesetzen und Regelungen im vergangenen Jahrzehnt stark angestiegen ist. Galten im Januar 2014 noch 1.671 Gesetze mit 44.216 Einzelnormen, so waren es zu Beginn dieses Jahres schon 1.792 Gesetze, die aus insgesamt 52.155 Einzelnormen bestanden. Das entspricht einem Anstieg um rund sieben und knapp 18 Prozent. Ähnlich sieht es bei den Rechtsverordnungen aus. Das Bundesjustizministerium hat nun vor, einer weiteren Erhöhung der Regeldichte entgegenzutreten.

    RND

    29. Februar 2024

    Grüne für höheren Mindestlohn und Klimageld

    Die Bundestagsfraktion der Grünen, plant den Mindestlohn schneller auf über 14 Euro pro Stunde anzuheben und das Klimageld noch in dieser Legislaturperiode einzuführen. Darüber hinaus drängt die Partei auf eine dauerhafte Preisgarantie für das 49-Euro-Ticket. Das geht aus einem Beschlussentwurf mit dem Titel „Sozial. Gerecht. Klimaschutz“ hervor.

    Zeit online

    29. Februar 2024

    Trotz höherer Einkommen wird viel gespart

    Wegen der unsicheren Wirtschaftslage halten sich Verbraucherinnen und Verbraucher bei Ausgaben zurück. Der GfK-Konsumklimaindex stieg im März zwar leicht um 0,6 auf minus 29,0 Punkte und auch die Einkommenserwartungen verbesserten sich. Aber es gibt keine Bereitschaft für größere Einkäufe. Die Sparneigung liegt auf dem höchsten Wert seit Juni 2008.

    Spiegel

    29. Februar 2024

    Wo noch gestreikt wird

    Schon seit Montag gibt es Arbeitsniederlegungen im kommunalen Nahverkehr. Höhepunkt wird der morgige 1. März sein. Dann sind vielerorts gemeinsam mit Fridays vor Future Kundgebungen geplant. Das betrifft unter anderem Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Mehr Details hat das ZDF aufgelistet.

    ZDF

    29. Februar 2024

    Abgespecktes Wachstumspaket ist durch

    Der Bundestag hat nach wochenlangem Ringen ein deutlich reduziertes Wachstumschancengesetz für Unternehmen beschlossen. Es sieht Entlastungen in Höhe von 3,2 Milliarden Euro vor. Ob das veränderte Gesetz am 22. März auch im Bundesrat eine Mehrheit findet, ist aber ungewiss. Die Union kündigte an, ihre Zustimmung davon abhängig zu machen, ob die Regierung die beschlossenen Kürzungen der Dieselsubventionen in der Landwirtschaft zurücknimmt.

    Tagesschau

    27. Februar 2024

    Nur geringes Wirtschaftswachstum in 2024

    Der neue Jahreswirtschaftsbericht zeigt, dass Deutschland am Rande einer Rezession steht. Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Wirtschaft 2024 lediglich um 0,2 Prozent wächst. Damit liegen die neuesten Prognosen deutlich unter den bisherigen Erwartungen von 1,3 Prozent. Das Land komme langsamer aus der Krise als erhofft, kommentierte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck die Situation. Er nannte geopolitische Veränderungen seit Ausbruch des russischen Angriffskriegs in der Ukraine, aber auch die Inflation als Ursachen.

    Zeit

    27. Februar 2024

    Stellenabbau bei Bosch-Tochter

    Der Hersteller von Haushaltsgeräten BSH plant den Abbau Tausender Stellen. Bis 2027 will das Tochterunternehmen von Bosch weltweit 3.500 Jobs streichen. Die ersten tausend werden bereits in diesem Jahr wegfallen. In Deutschland sind 450 Beschäftigte betroffen. Das Unternehmen reagiert damit, genau wie sein Konkurrent Miele, auf die eingebrochene Nachfrage bei steigendem Kostendruck.

    Süddeutsche

    27. Februar 2024

    Nahverkehr-Streiks in der ganzen Woche

    In ganz Deutschland hat die Gewerkschaft Ver.di von Montag bis Samstag Arbeitskämpfe geplant, regional an unterschiedlichen Tagen. Am Freitag, 1. März, ist Hauptstreiktag. Gestern ging es unter anderem in Rheinland-Pfalz und Saarland los. In Nordrhein-Westfalen wird bis zum 2. März gestreikt und in vielen anderen Bundesländern ab Donnerstag. Mit den Streiks will Ver.di bessere Arbeitsbedingungen erreichen, etwa durch weniger Wochenarbeitszeit, mehr Urlaub oder zusätzliche Entlastungstage für Schicht- und Nachtarbeit.

    Spiegel

    27. Februar 2024

    Geschäftsführerindex leicht optimistisch

    Im Februar hat sich die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft minimal aufgehellt. Das ifo-Geschäftsklima stieg auf 85,5 Punkte von 85,2 Zählern im Vormonat. Zuletzt war es auf das niedrigste Niveau seit Mai 2020 gefallen. Vor allem im Bau sanken die Erwartungen. Bei den Dienstleistern hatte sich die Auftragslage verbessert, wenn auch nur schwach.

    ifo

    27. Februar 2024