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aktuelle politische Entscheidungen, Neuigkeiten aus Unternehmen und andere spannende Themen

    Wann E-Rechnungen korrigiert werden müssen

    Rechnungskorrekturen sind bei E-Rechnungen nicht immer nötig. Laut Bundesfinanzministerium entfällt die Pflicht zur Berichtigung, wenn sich nur die Bemessungsgrundlage ändert – etwa bei Skonti, Mängelrabatten oder Rückgängigmachung einer Leistung. Ändert sich jedoch die Leistungsbeschreibung, muss der Auftragnehmer eine berichtigte Rechnung ausstellen. Alternativ erlaubt das Ministerium eine elektronische Gutschrift durch den Auftraggeber, sofern dies vereinbart wurde und auf die ursprüngliche Rechnung klar verwiesen wird. Für das Handwerk bedeutet das: Altbewährte manuelle Korrekturverfahren lassen sich nicht eins zu eins auf E-Rechnungen übertragen.

    Handwerk

    02. Februar 2026

    ChatGPT testet künftig Werbung in der Gratis-Version

    OpenAI plant, sein Flaggschiffprodukt ChatGPT künftig über Anzeigen mitzufinanzieren. Die Werbung wird zunächst in den USA in der kostenlosen Version sowie im neuen Einsteigertarif ChatGPT Go getestet. Die Bezahl-Abos Plus, Pro, Business und Enterprise bleiben werbefrei. Laut OpenAI beeinflussen die Anzeigen die Antworten nicht und sind stets klar gekennzeichnet. Nutzende können die Personalisierung der Anzeigen deaktivieren und ihre Daten jederzeit löschen. Mit dem Schritt reagiert OpenAI auf hohe Betriebskosten und will vor allem mit Gratis-Anwenderinnen und -Anwendern, die 90 Prozent der Nutzenden ausmachen, neue Einnahmen generieren.

    Manager Magazin

    02. Februar 2026

    Comeback für E-Auto-Kaufprämie?

    Die Bundesregierung plant, die Kaufprämie für Elektroautos wieder einzuführen. Umweltminister Carsten Schneider will insgesamt rund 800.000 Neuanschaffungen fördern, rückwirkend seit Jahresbeginn. Die Zuschüsse sollen je nach Einkommen und Familienstand zwischen 1.500 und 6.000 Euro liegen, für Familien gibt es mehr. Die Anträge sollen voraussichtlich ab Mai über ein neues Online-Portal gestellt werden können. Ziel ist ein Anschub für die heimische Elektroautobranche nach dem abrupten Stopp der Prämie Ende 2023.

    n-tv

    02. Februar 2026

    Amazon startet Cloud in Brandenburg

    Die Amazon Web Services, kurz AWS, nimmt offiziell seine europäische Cloud-Lösung in Potsdam in Betrieb. Ziel ist es, Unternehmen und Behörden europäischen Speicherplatz anzubieten, um Daten vor US-Zugriffen zu schützen. Zunächst werden bestehende Rechenzentren genutzt, später plant AWS eigene Standorte in Baruth/Mark und Finsterwalde. Alle relevanten Prozesse, Software und Mitarbeiter stammen aus der EU, doch Fachleute warnen, eine vollständige Souveränität sei trotz regionaler Infrastruktur schwer erreichbar, da AWS zum US-amerikanischen Mutterkonzern gehört. Brandenburg will sich als führender Standort für europäische Rechenzentren etablieren.

    RBB

    02. Februar 2026

    Digitalisierung beim Bürgeramt?

    Ab 2027 können Personalausweis, Führerschein und später weitere Dokumente digital auf dem Smartphone gespeichert werden. Behördengänge wie Ausweisbeantragung, Um- oder Abmeldungen sollen einfacher und schneller möglich sein, E-Mails statt Briefe reichen künftig oft aus. Automatisierte Steuererklärungen und KI-gestützte Antragsprüfungen sollen die Prozesse weniger bürokratisch und fehleranfällig machen. Mit diesen Schritten will Digitalminister Karsten Wildberger die Modernisierung der Verwaltung vorantreiben. Probleme können Bürgerinnen und Bürger über die Onlineplattform „Einfach machen“ melden und so direkten Einfluss auf Verbesserungen nehmen.

    T3N

    26. Januar 2026

    Neuer Online-Service für Betriebsprüfungen

    Die Deutsche Rentenversicherung Hessen bietet ab sofort einen Online-Service für Arbeitgeber und Abrechnungsstellen rund um Betriebsprüfungen. Über ein datenschutzkonformes Kontaktformular lassen sich Fragen klären oder fehlende Unterlagen direkt hochladen. Arbeitgeber wählen dafür ihren Prüfbezirk oder lassen sich automatische zuordnen. Die Betriebsprüfungen kontrollieren regelmäßig die Einhaltung von Meldepflichten und Beitragszahlungen zur Sozialversicherung. Die neue digitale Unterstützung soll die Abläufe erleichtern und den Verwaltungsaufwand für Arbeitgeber reduzieren.

    Deutsche Rentenversicherung

    26. Januar 2026

    Pilotphase für Reinigungsroboter in Kommune

    Die niedersächsische Gemeinde Rastede gibt dieses Jahr voraussichtlich rund 1,6 Millionen Euro für die Reinigung öffentlicher Gebäude aus. Personalengpässe und steigende Kosten verschärfen die Problematik. Die FDP hat daher eine Pilotphase beantragt, in der Reinigungsroboter in einer kommunalen Einrichtung getestet werden sollen. Ziel ist, die Effizienz zu steigern, monotone Aufgaben wie Saugen, Fegen oder Schrubben autonom erledigen zu lassen und Fachkräfte für komplexere Tätigkeiten freizustellen. Erfahrungen aus dem Test sollen zeigen, welche Geräte sich für welche Liegenschaften eignen und wie sich die Kosten im Vergleich zu Reinigungspersonal verhalten. Die Roboter sollen teils KI-gestützt arbeiten, Wasser sparen und sich in bestehende Reinigungspläne integrieren lassen.

    Rasteder Rundschau

    26. Januar 2026

    KI-Agenten im Einsatz

    Sogenannte „KI-Agenten“ sind Programme, die wiederkehrende Aufgaben wie Kundenanfragen, Bestellungen oder Routinearbeiten selbstständig bearbeiten. Sie entlasten Mitarbeitende, sparen Zeit und sorgen dafür, dass Prozesse schneller und zuverlässiger ablaufen. Die Agenten nutzen dabei vorhandene Unternehmensdaten, behalten den Datenschutz im Blick und lassen sich schrittweise einführen – auch ohne große IT-Vorkenntnisse. Sie können Aufgaben in unterschiedlichen Bereichen übernehmen, von Verwaltung über Vertrieb bis hin zu Kundenservice. So können Unternehmen von effizienteren Abläufen, schnellerem Service und besserer Nutzung vorhandener Ressourcen profitieren.

    Industrieanzeiger

    26. Januar 2026

    ChatGPT professionell einsetzen

    Wer ChatGPT und andere Chatbots effektiv nutzen will, sollte über einzelne Prompts hinausdenken. Sogenannte „Custom Instructions“ definieren in der Bezahlversion die persönlichen Grundeinstellungen, wie Tonfall, Rolle und Regeln, und sparen so Zeit bei wiederkehrenden Aufgaben. Projekte innerhalb des Chatbots bündeln Chats, Dateien und projektspezifische Anweisungen, eignen sich für komplexe Vorhaben und erleichtern Teamarbeit. „Custom GPTs“ sind spezialisierte, wiederverwendbare KI-Anwendungen für konkrete Routineaufgaben und lassen sich teilen und skalieren. Diese Funktionen ermöglichen es, ChatGPT von einem einfachen Chattool zu einem professionellen KI-Ökosystem auszubauen.

    T3N

    12. Januar 2026

    Senioren prüfen Haushaltstechnik

    Da eine Studie von Shark zeigt, dass Deutsche bei Reinigungsfragen zu 67 Prozent eher erfahrenen Bezugspersonen vertrauen als Suchmaschinen, testeten Seniorinnen den Akku-Staubsauger „PowerDetect Clean & Empty” und bewerteten Handhabung, Flexibilität und Automatisierung positiv, besonders die selbstreinigenden Bürsten und die Basisstation, die alle 45 Tage den Staubbehälter entleert. Auch der Saug- und Wischroboter „NeverTouch” überzeugte demnach mit Sensoren für gezielte und bodenschonende Reinigung. Die Ergebnisse zeigen, welche Funktionen im Alltag tatsächlich praxisrelevant sind und die Nutzung von Haushaltsgeräten erleichtern.

    Computerbild

    12. Januar 2026

    KI als Kreativitätskiller?

    Studien und Beobachtungen des Magazins „The New Yorker“ zeigen, dass generative KI wie ChatGPT Nutzerinnen und Nutzer zwar produktiver macht, gleichzeitig aber die Originalität von Texten und Ideen senkt. Analysen von KI-gestützten Kurzgeschichten und Social-Media-Beiträgen zeigen, dass einzelne Inhalte qualitativ hochwertiger wirken, sich im Vergleich jedoch zunehmend ähneln. Beispiele belegen, dass Posts ohne KI wieder persönlicher und vielseitiger werden. In Unternehmen nutzen Teams Künstliche Intelligenz häufig nur zur Prozessoptimierung, wodurch kreative Vielfalt und radikale Ideen verloren gehen. Experten betonen: KI sollte nicht nur assistieren, sondern als Anregung eingesetzt werden, damit Menschen weiterhin ihre eigene Handschrift und Kreativität entwickeln.

    Basic Thinking

    12. Januar 2026

    Digitale Unterlagen bei Kontrollen gegen Schwarzarbeit

    Mit dem 1. Januar ist das neue Gesetz zur Modernisierung der Schwarzarbeitsbekämpfung in Kraft getreten. Der Zoll erhält erweiterte Befugnisse für unangekündigte Kontrollen, Einsicht in Geschäftsräume und Befragungen von Beschäftigten. Unternehmen müssen sämtliche Unterlagen digital bereitstellen und Behörden Zugriff auf maschinell auswertbare Daten ermöglichen. Neu im Fokus stehen Friseur- und Kosmetikbetriebe sowie plattformbasierte Lieferdienste, während Verstöße härter geahndet werden, teils mit Geld- oder Freiheitsstrafen. Betriebe sollten ihre Abläufe prüfen, digitale Strukturen schaffen und die Daten regelmäßig auf Vollständigkeit und Richtigkeit kontrollieren.

    Handwerksblatt

    12. Januar 2026

    800 KI-Startups in zwei Jahren?

    Udo Schloemer, Gründer der „Factory Berlin“, will Deutschland mit Künstlicher Intelligenz zur Tech-Supermacht machen. In den nächsten zwei Jahren sollen 800 Unternehmen im KI-Bereich entstehen, getragen von mutigen Gründern, kreativen Ideen und deutscher Ingenieurskunst. Schloemer betont, dass Startups Flexibilität und Eigenständigkeit brauchen und sich nicht zu früh vom Mittelstand beeinflussen lassen sollten. Für den Erfolg zählt aus seiner Sicht eine starke Vision, harte Arbeit und Engagement der Gründer, die auch bereit sind, alles für ihre Projekte zu geben. Gleichzeitig warnt er: Wer nicht schnell liefert, wird technologisch abgehängt.

    n-tv

    15. Dezember 2025

    Digitalisierung in Krankenhaus-FM

    Das neue Lünendonk-Krankenhausbarometer „Facility Service“ zeigt, dass digitale Lösungen im Gebäudemanagement deutscher Kliniken immer stärker eingesetzt werden. Fast die Hälfte der Krankenhäuser arbeitet inzwischen mit spezialisierten Systemen wie CAFM, Inhouse-Logistik oder ERP, während 87 Prozent der Kliniken angeben, dass begrenzte Budgets die Digitalisierung bremsen. Digitale Schnittstellen zu externen Dienstleistern sollen Prozesse transparenter und effizienter machen: Aktuell sind 19 Prozent der Kliniken aktiv vernetzt, weitere 43 Prozent planen dies mittelfristig. Auch beim Umgang mit Gebäudedaten steigt die Bereitschaft zur Zusammenarbeit, solange Datenschutz und Zweckbindung gewährleistet sind.

    Lünendonk

    15. Dezember 2025

    Was das Google-Update für Unternehmen bedeutet

    Google rollt ein großes sogenanntes „Core Update“ aus, das mehrere Wochen dauern wird, um relevante Inhalte für Suchende noch besser hervorzuheben. Für Unternehmen mit einer Webseite heißt das vor allem, dass kurzfristige Schwankungen in den Suchergebnissen normal sind und keine Panik auslösen müssen. Wichtig ist, dass die Betreibenden ihre Inhalte kontinuierlich optimieren, das heißt, diese sollten nützlich, einzigartig und für Menschen, nicht für Suchmaschinen, erstellt sein. Neue Features wie KI-Zusammenfassungen, Inline-Links und Preferred Sources bieten zusätzliche Chancen, die Sichtbarkeit zu steigern.

    Onlinemarketing

    15. Dezember 2025

    KI für effiziente Urlaubsübergaben

    Kurz vor dem Urlaub stauen sich Aufgaben, nach den Ferientagen wartet ein volles Postfach. Die neue Folge des Podcast „t3n MeisterPrompter“ zeigt, wie KI-Tools wie ChatGPT, Google Gemini oder Le Chat aus Kalendern und Meeting-Protokollen ein vollständiges Übergabedokument erstellen. Dieses enthält Aufgaben, Prioritäten, Risiken und den Wiedereinstieg. Je mehr relevante Infos bereitgestellt werden, desto genauer das Ergebnis. So können Beschäftigte in Unternehmen die Urlaubsübergabe effizient, strukturiert und datenschutzkonform gestalten.

    T3N

    15. Dezember 2025

    Microsoft Teams als Petze?

    Ab Januar soll Microsoft Teams per Update den Aufenthaltsort von Beschäftigten über WLAN erkennen können, ursprünglich war die Einführung schon für Dezember geplant. Datenschützer betrachten diese Funktion als heikel, da sie stark in die Persönlichkeitsrechte der Beschäftigten eingreift. Arbeitgeber müssen den Zweck der Erfassung klar begründen, anlasslose, permanente Kontrolle ist nicht erlaubt. Fachleute betonen, dass Überwachung nur aus wichtigen Gründen wie bei Sicherheits- oder Logistikaufgaben rechtlich zulässig ist. Streitfälle bei unerlaubter Überwachung sind daher nicht ausgeschlossen, die genaue Umsetzung bleibt kritisch.

    n-tv

    08. Dezember 2025

    Deutsche erwarten Fortschritte bei digitaler Verwaltung

    Eine Bitkom-Umfrage unter 1.156 Personen zeigt, dass 82 Prozent der Deutschen sich vor allem Fortschritte bei Online-Behördengängen wünschen. Weitere Prioritäten sind vereinfachter Datenschutz und digitale Teilhabe für alle, Verbraucherschutz im Internet, Cybersicherheit und leistungsfähige Breitbandnetze. Insgesamt ist Digitalpolitik für sechs von zehn Befragten von großer Bedeutung. Auch Themen wie Digitalisierung der Wirtschaft, Regulierung großer Plattformen und KI werden mehrheitlich unterstützt. Nur eine kleine Minderheit von acht Prozent hält Digitalthemen für unwichtig.

    Bitkom

    08. Dezember 2025

    Trade Republic plant Ausbau des Kundenservice

    Der Online-Broker will in den kommenden Monaten seinen Kundenservice verbessern und künftig auch persönliche Kontaktmöglichkeiten anbieten. Dies erklärte eine Unternehmenssprecherin gegenüber der Zeitschrift WirtschaftsWoche. Derzeit erfolgt der Support ausschließlich und zum Teil KI-unterstützt über die App, eine Hotline existiert nicht. Hintergrund ist der starke Anstieg von Beschwerden: Bis Ende Oktober 2025 meldeten Verbraucherzentralen 350 Fälle, ein Plus von 75 Prozent gegenüber dem Vorjahr, die Finanzaufsicht BaFin verzeichnet offenbar ähnliche Entwicklungen. Details zu Umfang und Start der Neuerungen will Trade Republic im Frühjahr kommunizieren.

    WiWo

    08. Dezember 2025

    Steuerbescheide ab 2026 digital

    Ab kommendem Jahr werden Steuerbescheide in Deutschland standardmäßig digital über Elster zugestellt, wie der Bund der Steuerzahler informiert. Wer weiterhin Papierbescheide wünscht, muss aktiv widersprechen und dies im Elster-Portal einstellen. Dann gilt der Widerspruch dauerhaft. Der digitale Bescheid ist dem klassischen rechtlich gleichgestellt, die einmonatige Einspruchsfrist beginnt vier Tage nach Bereitstellung im persönlichen Postfach. Steuerzahler sollten ihr Postfach regelmäßig prüfen und E-Mail-Benachrichtigungen aktivieren, um Fristversäumnisse zu vermeiden. Für Personen ohne Internetzugang oder mit unzumutbarer elektronischer Kommunikation gilt eine Härtefallregelung, die aktiv beantragt werden muss.

    Web.de

    08. Dezember 2025

    Jeder zweite Jugendliche Social-Media-süchtig?

    Eine Studie der Ruhr-Universität Bochum zeigt, dass über 50 Prozent der unter 20-Jährigen in Deutschland suchtartige Symptome bei der Nutzung sozialer Medien aufweisen. Als Anzeichen gelten ständiger Nutzungsdrang, auftretende Unruhe bei eingeschränktem Zugang und die Nutzung, um von Problemen abzulenken. Junge Menschen verbringen demnach durchschnittlich vier Stunden täglich in den Netzwerken, Erwachsene über drei Stunden. Dabei können schon 30 Minuten bewusste Offline-Zeit pro Tag, etwa mit Familie, Freunden oder Sport, die psychische Gesundheit deutlich verbessern.

    Zeit Online

    01. Dezember 2025

    Europäische Cloud statt US-Anbieter

    US-Clouds wie AWS oder Google stehen mittlerweile wegen Datenweitergabe unter Druck, wohingegen europäische Anbieter wie Ionos, OTC und Scaleway mit DSGVO-konformen Lösungen punkten. Sie alle bieten Speicher, Datenbanken und Kubernetes, unterscheiden sich aber in Flexibilität, Netzwerkstruktur und Entwickler-Tools voneinander. Ionos überzeugt mit individuellen Architekturen, OTC mit bewährten Standards und Scaleway mit cloud-nativen Services. Für Unternehmen, die Datensouveränität und Sicherheit an oberste Stelle setzen, werden sie zunehmend zur ersten Wahl.

    T3N

    01. Dezember 2025

    KI soll Arbeitsschutz in Europa sicherer machen

    Auf der Konferenz „Smart Work, Safe Work“ diskutierten Fachleute aus ganz Europa, wie Künstliche Intelligenz die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit verbessern kann, ohne neue Risiken zu schaffen. Digitale Assistenzsysteme, intelligente Risikobeurteilungen und Echtzeit-Überwachung können Beschäftigte zum Beispiel entlasten und Gefahren frühzeitig erkennen. Digitale Sozialausweise ermöglichen eine fälschungssichere Identifikation und bilden die Grundlage für verantwortungsvollen KI-Einsatz. Deutschland plant ab 2026 ein eigenes System, das Erfahrungen europäischer Partner einbezieht. Ein europaweites Netzwerk soll KI-gestützte Prävention nachhaltig fördern und den Arbeitsschutz vernetzt verbessern.

    BG Bau

    01. Dezember 2025

    Staatssekretärin besucht Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk

    Die Parlamentarische Staatssekretärin Gitta Connemann von der CDU hat das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk in Koblenz besucht, das sich auf Digitalisierung und Künstliche Intelligenz im Handwerk spezialisiert hat. Vor Ort informierte sie sich unter anderem über einen Roboter-Demonstrator, der den praktischen Einsatz von KI in verschiedenen Gewerken zeigt. Das Zentrum verfolgt den Ansatz „Aus dem Handwerk für das Handwerk“ und unterstützt Betriebe praxisnah mit Online-Checks, Ratgebern, Lernvideos und Kursen zu digitalen Technologien. Ziel ist es, vor allem kleinen Betrieben den Einstieg in die digitale Transformation zu erleichtern.

    Handwerksblatt

    01. Dezember 2025

    Neue Milliardenpartnerschaften für Europas KI

    Auf dem deutsch-französischen Gipfel zur digitalen Souveränität wurden 18 neue Industriepartnerschaften angekündigt, die über eine Milliarde Euro neue KI-Investitionen umfassen. Bundeskanzler Friedrich Merz hob die über zwölf Milliarden Euro an zusätzlichen zugesagten Mitteln hervor und bekräftigte Europas Anspruch, technologisch führend zu werden. Die „EU AI Champions Initiative“ als Zusammenschluss von rund 110 europäischen Unternehmen und KI-Entwicklern meldete seit Februar bereits Investitionen von 20 Milliarden Euro in europäische KI-Projekte. Zu den neuen Kooperationen zählen unter anderem SAP und Mistral, Allianz und Parloa sowie die Charité und Gustave Roussy mit Owkin zur Verbesserung medizinischer Analysen.

    Stern

    24. November 2025

    Schwarz-Gruppe baut KI-Rechenzentrum im Spreewald

    Die Schwarz-Gruppe investiert elf Milliarden Euro in ein neues Rechenzentrum in Lübbenau. Sowohl die Tochterfirmen Lidl und Kaufland als auch externe Kunden sollen von der größten Einzelinvestition in der Firmengeschichte profitieren. Bis Ende 2027 soll der erste Bauabschnitt des „Schwarz Digits Datacenter“ mit zunächst 200 Megawatt Anschlussleistung und Platz für bis zu 100.000 KI-Spezialchips entstehen. Das Projekt soll vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben werden und ab 2028 auch Abwärme für das lokale Fernwärmenetz liefern. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger begrüßte das Vorhaben als wichtigen Schritt für die digitale Leistungsfähigkeit Deutschlands.

    Zeit Online

    24. November 2025

    Digitaler Zwilling der Erde pusht Klimaforschung

    Forschende des Max-Planck-Instituts für Meteorologie haben erstmals eine globale Simulation des Erdsystems in bisher unerreichter Detailtiefe vorgestellt. Das neue Modell bildet sowohl schnelle Wetterereignisse wie Stürme als auch langfristige Prozesse wie den Kohlenstoffkreislauf gleichzeitig ab. Dies ist ein Meilenstein für die Klimaforschung. Möglich wird dies durch zwei leistungsstarke europäische Supercomputer, die solch komplexe Berechnungen in kurzer Zeit durchführen können. Das Modell zeigt, wie lokale Ereignisse weltweite Auswirkungen haben können und eröffnet neue Perspektiven für verlässlichere Klimaprognosen. Allerdings basiert die Forschung auf sehr begehrter und extrem teurer Spezialhardware, die auch von der KI-Industrie stark nachgefragt wird.

    T3N

    24. November 2025

    Achtung! Gefälschte Telekom-Rechnungen im Umlauf

    Aktuell werden gefälschte E-Mails im Namen der Telekom verschickt, die echten Rechnungen zum Verwechseln ähnlich sehen. Auffällig sind fehlende persönliche Anreden und vollständige Buchungskontonummern, die die echte Telekom nicht angibt. Besonders gefährlich ist der enthaltene Link, der auf eine nachgebaute Webseite führt, um persönliche Daten abzugreifen. Der Phishingradar der Verbraucherzentrale empfiehlt, solche Nachrichten unbeantwortet zu löschen und im Zweifel über die offizielle Telekom-Webseite oder App zu prüfen, ob tatsächlich eine Rechnung vorliegt. So können Kundinnen und Kunden verhindern, dass sensible Informationen in falsche Hände geraten.

    T-Online

    24. November 2025

    „Digitaler Fahrzeugschein“ startet in Deutschland

    Der Fahrzeugschein kann ab jetzt über die „i-Kfz-App“ digital mitgeführt und sogar mit Familienmitgliedern geteilt werden. Die App prüft automatisch die Aktualität der Daten und erinnert an den nächsten TÜV. Für Verkehrskontrollen reicht die Interaktion mit der App, im Ausland bleibt allerdings die Papierform Pflicht. Nutzende loben die einfache Bedienung und den schnellen Registrierungsprozess. Auch die Polizei sieht Vorteile, warnt aber vor Schulungs- und Sicherheitslücken. Künftig sollen auch Führerschein und weitere Dokumente in einer digitalen „Wallet“ gespeichert werden können.

    WiWo

    17. November 2025

    Microsoft Teams als Spion?

    Ab Dezember kann das Programm „Microsoft Teams“ automatisch erkennen, ob Mitarbeitende im Büro oder im Homeoffice arbeiten, basierend auf dem WLAN ihres Laptops. Die Funktion soll die Zusammenarbeit im hybriden Arbeitsalltag erleichtern, sorgt aber für Kritik wegen möglicher Überwachung. Fachleute weisen darauf hin, dass ein Standorttracking nach DSGVO nur mit freiwilliger Einwilligung zulässig ist, und Arbeitsrechtler mahnen Transparenz bei Erfassung und Speicherung der Daten an. Studien zeigen zudem, dass ständige Kontrolle Stress und sinkende Arbeitszufriedenheit verursachen kann. Die Diskussion über digitale Überwachung im Arbeitsalltag wird damit erneut aktuell.

    n-tv

    17. November 2025

    Der „Minijob-Manager“ nimmt Arbeit ab

    Die Minijob-Zentrale bietet mit dem „Minijob-Manager“ ein kostenloses Portal, das Formulare, Briefe und Wartezeiten im Zusammenhang mit Minijobs digital vereinfacht. Arbeitgeber erhalten ein zentrales Postfach für Mitteilungen, können SEPA-Lastschriftmandate online einrichten und ihre Beschäftigten sowie Beitragskonten übersichtlich verwalten. Auch Bescheinigungen wie die Unbedenklichkeitsbescheinigung lassen sich direkt im Portal anfordern. Weitere Services, darunter Personalfragebögen, Minijob-Rechner und Checklisten, stehen online zur Verfügung.

    Handwerk

    17. November 2025

    NIS-2-Gesetz stärkt Cybersicherheit

    Der Bundestag hat die EU-Richtlinie „NIS-2“ umgesetzt, wodurch Unternehmen und Bundesbehörden höhere Sicherheitsstandards einhalten müssen. Der Verband Bitkom begrüßt die Stärkung der Cybersicherheit, kritisiert aber die neuen Regelungen zu „kritischen Komponenten“, die wiederum Investitionen erschweren könnten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik soll Firmen bei der Umsetzung unterstützen, außerdem wird das KRITIS-Dachgesetz angepasst. Ziel ist ein ganzheitlicher Schutz vor Cyberangriffen.

    Bitkom

    17. November 2025

    Mittelstand modernisiert ERP-Systeme für digitale Zukunft

    Die Digitalisierung im produzierenden Mittelstand treibt die Modernisierung von ERP-Systemen voran. Laut der Studie „ERP-Herausforderungen 2025/26“ von Planat haben zwei Drittel der befragten Unternehmen in den letzten zwei Jahren ein neues System eingeführt. ERP, also Enterprise Resource Planning, ist eine Software, die zentrale Geschäftsprozesse wie Produktion, Lager, Vertrieb und Kundenmanagement integriert. Hauptgründe für die Umstellung sind veraltete Plattformen, fehlende Schnittstellen und unzureichender Support. Gefragt sind integrierte Lösungen, die auf Branchenerfahrung und verlässlichen Hersteller-Support setzen. Für 74 Prozent der Betriebe ist demnach ein modernes ERP-System entscheidend für die Digitalstrategie, besonders bei individueller Fertigung.

    Regional Update

    10. November 2025

    Microsoft kauft Rechenleistung in Milliardenhöhe

    Microsoft hat Rechenkapazitäten im Wert von umgerechnet rund 8,44 Milliarden Euro beim australischen Unternehmen Iren für fünf Jahre gebucht, speziell für KI-Anwendungen. Die Aktien von Iren stiegen daraufhin vorbörslich um über 20 Prozent. In den Rechenzentren wird Microsoft auf Nvidia-KI-Prozessoren zugreifen. Iren betreibt global Rechenzentren, die zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie laufen und für KI, Bitcoin-Mining und andere rechenintensive Aufgaben optimiert sind. Zusätzlich meldete Iren einen 5,8-Milliarden-Dollar-Deal mit Dell zur Lieferung von Serverchips und Komponenten.

    Zeit Online

    10. November 2025

    „WatchApp“ bringt keinen Zeitsprung

    Nach über zehn Jahren hat WhatsApp eine eigene App für die Apple Watch veröffentlicht. Nutzerinnen und Nutzer können nun Chatverläufe ansehen, lange Nachrichten vollständig lesen, Emoji-Reaktionen und Sticker nutzen sowie Sprachnachrichten anhören und verschicken. Allerdings ist die App stark eingeschränkt: Für viele Funktionen ist das iPhone immer noch notwendig, selbst bei Uhren mit eigener Mobilfunkverbindung. Sogar Anrufe können weiterhin nur auf dem Handy angenommen werden, und Siri wird von WhatsApp auf der Watch nicht unterstützt.

    Stern

    10. November 2025

    Digitale Instandhaltung stockt

    Eine Studie von Fraunhofer IML und Osapiens zeigt, dass 63 Prozent der europäischen Fertigungsunternehmen ihre Instandhaltung zwar digitalisieren, aber vor großen Herausforderungen stehen. Zwar erkennen 92 Prozent den Wert digitaler Tools, doch viele setzen weiterhin auf Excel, Papier oder isolierte Systeme, während der Einsatz von CMMS-Plattformen nur sechs Prozent erreicht. Hauptprobleme sind bestehende Systeme, kultureller Widerstand und fehlende IT-Ressourcen. Nur 15 Prozent der Unternehmen arbeiten vollständig vorausschauend, während ein Viertel noch auf reaktiver Stufe agiert. KI wird bisher taktisch genutzt, vor allem für Automatisierung, Wissensmanagement und Erkennung von Abweichungen.

    Digital Business

    10. November 2025

    Neuer KI-Campus in Heilbronn

    In Heilbronn-Neckargartach entsteht auf einer Fläche von rund 42 Fußballfeldern der kreisrunde IPAI Campus, ein KI-Zentrum, das in Deutschland bislang einzigartig ist. Spatenstich für das Projekt war Mitte Oktober. Der Bau, initiiert von der Schwarz-Gruppe mit Lidl und Kaufland, wird rund drei Milliarden Euro kosten und soll über 5.000 Arbeitsplätze bieten. Unternehmen und Wissenschaftler entwickeln dort anwendungsorientierte KI-Lösungen für Produktion, Verwaltung und Forschung, ein Besucherzentrum vermittelt zudem KI-Wissen. Große Firmen wie Audi, SAP, Telekom und Porsche nutzen den Campus bereits mit eigenen Büros, um Prozesse zu optimieren, etwa im Karosseriebau oder in der Verpackung. Stadt, IHK und IG Metall sehen im Projekt einen Innovationsmotor und Wettbewerbsvorteil für die Region.

    SWR

    03. November 2025

    Handwerksprüfung goes digital

    Digitale Prüfungen im Handwerk sind rechtlich zulässig und können für Gesellen-, Meister- und Fortbildungsprüfungen eingesetzt werden. Voraussetzung ist, dass die eingesetzte Software manipulationssicher, DSGVO-konform und eindeutig den Prüflingen zugeordnet ist. So bleibt die rechtliche Gleichwertigkeit zu klassischen Präsenzprüfungen gewährleistet. Die konkrete Durchführung, ob am PC, Laptop oder mit digitalisierter Handschrift, liegt im Ermessen der Handwerkskammern oder Prüfungsausschüsse. Pilotprojekte für digitale Formate können ohne zusätzliche gesetzliche Anpassungen gestartet werden, da die bestehenden Rechtsgrundlagen bereits eine sichere Umsetzung ermöglichen.

    ZDH

    03. November 2025

    KI-News laut Studie oft fehlerhaft

    Laut einer internationalen Studie der Europäischen Rundfunkunion geben KI-Systeme in 45 Prozent der Fälle Nachrichteninhalte fehlerhaft wieder. Bei fast einem Drittel der Antworten waren Quellenangaben mangelhaft, rund 20 Prozent enthielten Ungenauigkeiten, Halluzinationen oder veraltete Informationen. Die Untersuchung umfasste über 3.000 KI-Antworten von Systemen wie ChatGPT, Copilot, Gemini und Perplexity in 14 Sprachen. ARD- und ZDF-Vertreter betonen die Bedeutung verlässlicher öffentlich-rechtlicher Inhalte und die Notwendigkeit, KI-generierte Nachrichten kontinuierlich zu überprüfen. Aufbauend auf der Studie hat das Forschungsteam ein Toolkit zur Verbesserung der Genauigkeit veröffentlicht und fordert die konsequente Kontrolle digitaler Dienste.

    ARD

    03. November 2025

    Wie „social“ sind wir?

    Laut dem Digital-2026-Report von „We are Social“ und „Meltwater“ nutzen inzwischen 5,66 Milliarden Menschen soziale Medien – das entspricht fast 70 Prozent der Weltbevölkerung. Durchschnittlich verbringen Nutzerinnen und Nutzer über 2,5 Stunden täglich auf Social- und Videoplattformen, wobei TikTok mit über eineinhalb Stunden am längsten auf dem Display ist. Erwachsene nutzen im Schnitt 6,75 Plattformen monatlich. WhatsApp ist dabei beliebter als Instagram oder Facebook, während YouTube bei der Reichweite vorn liegt. Generative KI, etwa ChatGPT, wird zunehmend zur Informationsquelle und ersetzt teilweise klassische Suchmaschinen. Parallel wächst der Werbemarkt weiter stark: Social Ads dürften 2026 weltweit umgerechnet rund 238 Milliarden Euro erzielen.

    T3N

    03. November 2025

    KI und Datenschutz Hand in Hand

    Unternehmen setzen auf Künstliche Intelligenz für Effizienz und neue Geschäftsmodelle, sehen den Datenschutz jedoch oft als Hindernis. Dabei kann die DSGVO Rechtssicherheit, Vertrauen und wirtschaftliche Vorsorge bringen, wenn sie von Anfang an integriert wird. In vier empfohlenen Projektphasen – Planung, Entwicklung, Test und Einsatz – werden Datennutzung, Transparenz und Risikoabschätzung systematisch berücksichtigt. Durch Pseudonymisierung, sorgfältige Dokumentation und die gezielte Überprüfung von Verzerrungen wird die KI nicht nur rechtssicher, sondern auch fair und zuverlässig. Wer den Datenschutz von Anfang an berücksichtigt, verhindert später aufwändige Korrekturen und stärkt zugleich das Vertrauen von Kundschaft und Mitarbeitenden.

    Business-Wissen

    27. Oktober 2025

    Freie Smartphones mit LibrePhone?

    Die Free Software Foundation feiert ihr 40-jähriges Bestehen und kündigt das „LibrePhone-Projekt” an, eine freie Alternative zu Android und iOS. Entwickler Rob Savoye arbeitet daran, geschlossene Teile des Systems durch offene Software zu ersetzen, sodass Nutzer volle Kontrolle über ihr Handy haben. Das Projekt könnte auf Googles Android-Basis aufbauen und F-Droid als App-Store nutzen. Ziel ist „full computing freedom“ für mobile Geräte. Frühere Versuche wie „Replicant“ scheiterten an der mangelnden Verbreitung, LibrePhone soll erfolgreicher werden.

    Heise

    27. Oktober 2025

    Verdächtige nach Hackerangriff gefasst

    Nach einem Hackerangriff auf über 20.000 Konten der Bundesagentur für Arbeit im März hat die Zentralstelle Cybercrime in Bamberg acht Verdächtige ermittelt. Sie sollen versucht haben, Zahlungen auf ihre eigenen Konten umzuleiten, wobei der Schaden dank Gegenmaßnahmen auf etwa 1.000 Euro begrenzt werden konnte. Auffällig wurde der Betrug durch Unstimmigkeiten auf dem Konto eines verstorbenen Kunden. Bei entsprechenden Durchsuchungen in mehreren Bundesländern wurden außerdem Datenträger, Bargeld, Waffen und Drogen sichergestellt. Die Verdächtigen müssen sich nun unter anderem wegen gewerbsmäßigen Computerbetrugs verantworten.

    BR

    27. Oktober 2025

    Roboter-Test in Kaufland-Geschäften

    Kaufland experimentiert in mehreren seiner Filialen mit autonomen Reinigungsrobotern, die sowohl vor der Öffnung als auch während des Kundenbetriebs zum Einsatz kommen. Die Roboter sollen Routineaufgaben übernehmen, damit Beschäftigte sich auf andere Tätigkeiten konzentrieren können. Mithilfe von Tests in den unterschiedlich großen Filialen werden Reinigungsqualität, Akkulaufzeit und Kundenreaktionen geprüft. Besonderheiten wie Einbruchmeldeanlagen sind ebenfalls integriert, um den Nachtbetrieb zu ermöglichen. Parallel sucht Kaufland Start-ups, die neue Robotiklösungen für den Einzelhandel entwickeln.

    Presseportal

    27. Oktober 2025

    WhatsApp-Update bringt neue Geschäftsfunktionen

    Meta hat seinen Messenger WhatsApp mit mehreren neuen Funktionen ausgestattet, die auch die berufliche Nutzung erleichtern sollen. KI-basierte Chat-Themes und Video-Hintergründe sollen die Gestaltung von Chats und Calls individualisieren. Android-Nutzer erhalten nun einen integrierten Dokumentenscanner, der zuvor nur für iOS verfügbar war. Auch die Gruppenchat-Suche wurde laut Meta verbessert und zeigt nun alle gemeinsamen Gruppen eines Kontakts an. Das Update zielt darauf ab, die Messenger-Kommunikation effizienter und flexibler zu gestalten.

    Dr. Web

    20. Oktober 2025

    KI-Boom kurbelt Handwerksnachfrage an

    Nvidia-CEO Jensen Huang sieht in der KI-Expansion eine große Chance für Handwerksberufe. Der Bau und Betrieb neuer Rechenzentren erfordere Hunderttausende Elektriker, Klempner und Zimmerleute, viele verdienen dabei über 100.000 US-Dollar im Jahr ohne Studium. Weltweit fließen Billionen in KI-Infrastruktur, was laut Experten zu einem langanhaltenden Handwerksboom führt. Auch andere Branchenführer warnen vor einem massiven Fachkräftemangel. Für die Generation Z eröffnen sich damit gut bezahlte, zukunftssichere Karrierewege jenseits des klassischen Universtitätswegs.

    HKCM

    20. Oktober 2025

    „Workslop“ sorgt für Frust im Job

    Statt Arbeitsprozesse zu erleichtern, erzeugen KI-Tools laut einer Studie massenhaft unbrauchbare Dokumente. Dieses Phänomen nennt sich „Workslop“. 40 Prozent der befragten US-Angestellten erhielten im letzten Monat solche Inhalte, oft zwischen Kollegen auf derselben Hierarchieebene. Die schlechten KI-Ergebnisse führen demnach zu zusätzlicher Arbeit, Rückfragen und hohen Kosten von bis zu 186 Dollar pro Person und Monat. Auch das Vertrauen im Team leidet: Ein Drittel der Betroffenen möchte künftig weniger mit Workslop-Absendern zusammenarbeiten. Fachleute raten, KI nur gezielt einzusetzen, klare Regeln zu definieren und Mitarbeitende entsprechend zu schulen.

    Unternehmer

    20. Oktober 2025

    Sammelklage nach Facebook-Datenleck

    Wegen eines Datendiebstahls von über 530 Millionen Facebook-Profilen läuft am Oberlandesgericht in Hamburg eine Sammelklage gegen Meta. Die Verbraucherzentrale will mit der Musterfeststellungsklage erreichen, dass Betroffene leichter einen Schadenersatz von 100 bis 600 Euro erhalten können. Das Leck entstand in den Jahren 2018 und 2019. In Deutschland könnten rund sechs Millionen Menschen betroffen sein. Interessierte können online prüfen, ob sie zu den Opfern gehören, und sich bis drei Wochen nach der Verhandlung in das Klageregister eintragen. Die Höhe der Entschädigung hängt vom Umfang der geleakten Daten ab.

    WDR

    20. Oktober 2025