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aktuelle politische Entscheidungen, Neuigkeiten aus Unternehmen und andere spannende Themen

    Bosch: Stellenabbau und Fokus auf Robotik

    Trotz massiver Ertragskrise im Kerngeschäft setzt Bosch auf Wachstum durch humanoide Robotik und KI. Der Konzern will dabei nicht selbst Roboter bauen, sondern als Lieferant von Sensorik und Steuerungstechnik auftreten – einem Markt, der bis 2030 auf über 19 Milliarden US-Dollar wachsen soll. Der Hintergrund ist düster: 2025 verbuchte Bosch erstmals seit 2009 einen Verlust, plant den Abbau von rund 22.000 Stellen im Zulieferbereich und kämpft mit schwächelnder Nachfrage, US-Zöllen und chinesischer Konkurrenz.

    Heise

    15. Juni 2026

    Rechenzentren wachsen bis ins Umland

    Der deutsche Rechenzentrumsmarkt soll laut einer JLL-Analyse bis 2030 von umgerechnet sieben auf 11,6 Milliarden Euro wachsen. Treiber ist vor allem die steigende KI-Nachfrage – der KI-Anteil an der installierten Leistung soll von 15 auf 40 Prozent steigen. Da klassische Standorte wie Frankfurt an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen – mit Wartezeiten für Netzanschlüsse von über zehn Jahre – entstehen zunehmend Großprojekte im ländlichen Raum, etwa in Hamm, Lübbenau und Rackwitz bei Leipzig.

    Immobilienmanager

    15. Juni 2026

    Revolutionieren Tandemsolarzellen den Strom?

    Herkömmliche Siliziumsolarzellen stoßen mit einem Wirkungsgrad von rund 22 Prozent an physikalische Grenzen. Forscher des Fraunhofer ISE arbeiten an Tandemmodulen, die eine hauchdünne Perowskit-Schicht mit Silizium kombinieren und theoretisch bis zu 43 Prozent des Sonnenlichts in Strom umwandeln könnten. Das Unternehmen Oxford PV produziert solche Module bereits in Brandenburg – und will bis 2030 einen Wirkungsgrad von 30 Prozent bei 20 Jahren Lebensdauer erreichen. Die größte Hürde bleibt die Haltbarkeit, die aktuell nur bei fünf bis zehn Jahren liegt.

    Tagesschau

    15. Juni 2026

    OpenAI will ChatGPT zur Super-App ausbauen

    Der US-Entwickler OpenAI plant den bislang größten Umbau von ChatGPT. Die Anwendung soll zu einer Super-App mit Programmierwerkzeugen, KI-Agenten und Partnerdiensten wie Booking.com und Canva ausgebaut werden. Ziel ist es, den Umsatz mit Firmenkunden vor einem möglichen Börsengang zu steigern. Derzeit machen zwei Millionen Geschäftskunden rund 40 Prozent des Umsatzes aus – bis Jahresende soll der Anteil auf 50 Prozent steigen. Ein leitender Mitarbeiter wird mit den Worten zitiert: „Der Chat ist tot."

    n-tv

    15. Juni 2026

    Datensicherung ist Chefsache

    Backups gelten oft als technische Aufgabe des IT-Teams – doch Führungskräfte sollten die strategische Richtung vorgeben. Das betrifft die Priorisierung kritischer Daten, die Einhaltung von Compliance-Anforderungen wie der DSGVO sowie die Kontrolle der Speicherkosten. Zu den empfohlenen Grundregeln zählen die sogenannte 3-2-1-Regel – drei Kopien auf zwei verschiedenen Medien, davon eine extern – sowie die Verschlüsselung aller Backups und regelmäßige Wiederherstellungstests. Wichtig ist es auch, als Vorbild voranzugehen und zum Beispiel selbst an entsprechenden Schulungen teilzunehmen.

    Computer Weekly

    08. Juni 2026

    Gerüstbauer kämpfen auf Fortnite um Nachwuchs

    Die Gerüstbau-Branche setzt bei der Nachwuchsgewinnung auf Gaming: Ab sofort ist in Fortnite eine eigene Gerüstbau-Erweiterung verfügbar. Gamer sammeln Rohstoffe, beantworten Quizfragen und bauen Schritt für Schritt ein Gerüst. Fortnite wurde nicht zufällig gewählt – es ist bei Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren nach Minecraft das beliebteste Spiel. Die Erweiterung kommt ohne Waffengewalt aus und soll bei Schulbesuchen oder Ausbildungsmessen eingesetzt werden.

    Handwerksblatt

    08. Juni 2026

    Wärmebildkameras in der Instandhaltung

    In der Gebäude- und Anlagenwartung kommen Wärmebildkameras vielseitig zum Einsatz. Sie erkennen Blockaden in Lüftungskanälen, überhitzte elektrische Komponenten wie Relais und Schalter sowie lose Kabel. So können kostspielige Ausfälle oder Brände verhindert werden. Auch bei der Gebäudediagnostik helfen sie, Luftlecks, Isolierungslücken und Wärmebrücken sichtbar zu machen. Dies kann gerade auch bei der Verbesserung von Nachhaltigkeit und für Zertifizierungen genutzt werden.

    Elektro.net

    08. Juni 2026

    Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen nutzt KI

    Der Anteil der deutschen Unternehmen, die KI-Software einsetzen, ist binnen eines Jahres von knapp 41 auf 54,4 Prozent gestiegen – das zeigt eine Umfrage des Ifo-Instituts. Großunternehmen sind dabei deutlich weiter als der Mittelstand: Mehr als zwei Drittel der Konzerne nutzen KI, bei kleinen und mittleren Betrieben liegt der Anteil zwischen 47 und 51 Prozent. Besonders häufig kommt KI in Verwaltung, Datenanalyse, Programmierung und Schriftverkehr zum Einsatz. In der Industrie ist die Technologie mit 58,7 Prozent am weitesten verbreitet.

    Heise

    08. Juni 2026

    Wer haftet, wenn der Chatbot lügt?

    Das Oberlandesgericht Hamm hat entschieden, dass Unternehmen für fehlerhafte Aussagen ihrer KI-Chatbots verantwortlich sind. Im konkreten Fall hatte ein Klinikbetreiber einen Chatbot eingesetzt, der falsche Angaben über die fachlichen Qualifikationen von Ärzten generierte. Das Gericht wies die Argumentation zurück, die Verantwortung liege bei der Software und nicht beim Betreiber. Ein KI-Chatbot ist laut Urteil rechtlich Teil der geschäftlichen Organisation. Da der Fall grundlegende Rechtsfragen aufwirft, wurde die Revision zum Bundesgerichtshof zugelassen.

    Golem

    01. Juni 2026

    Roboter als Kollege – Automatisierung in der Gebäudereinigung

    In der Thüringer Gebäudereinigungsbranche hält die Automatisierung Einzug – nicht aus Technikbegeisterung, sondern wegen Personalmangels. Beim Ziegelhersteller Creaton in Großengottern übernimmt ein vollautonomer Scheuersaugmaschinenroboter namens „Kehrbert“ rund um die Uhr die Hallenreinigung. Werkleiter Jean-Christophe Jop betont: „Wir werden keine Mitarbeiter durch unsere autonome Maschine einsparen." Derzeit lassen sich allerdings nur rund 30 Prozent der Tätigkeiten in der Branche automatisieren.

    MDR

    01. Juni 2026

    Neue Nutzungslimits für Google Gemini

    Seit dem 17. Mai gelten für Googles KI-Assistenten Gemini neue Nutzungslimits. Anders als bei starren Obergrenzen hängt das individuelle Limit von qualitativen Faktoren ab: Komplexität der Anfragen, Länge der Chats und genutzte Funktionen. Wer Videos generiert, Musik erstellt oder das Pro-Modell nutzt, erreicht das Limit schneller. Das Limit wird alle fünf Stunden aktualisiert. Kostenpflichtige Abos bieten entsprechend höhere Kontingente.

    T3N

    01. Juni 2026

    Widerrufsbutton ab Juni Pflicht

    Ab dem 19. Juni müssen Unternehmen, die Verbraucherinnen und Verbrauchern über ihre Website oder App Waren verkaufen oder Dienstleistungen buchbar machen, eine elektronische Widerrufsfunktion anbieten. Der Button soll die Formulierung „Vertrag widerrufen" tragen – bei abweichenden Beschriftungen besteht laut ZDH Rechtsunsicherheit. Ausnahmen gelten unter anderem für maßgefertigte Waren, schnell verderbliche Produkte und dringende Reparaturen. Bei Online-Terminbuchungen greift die Pflicht nur, wenn bei der Buchung bereits Preis und Leistung hinreichend klar sind.

    Handwerk

    01. Juni 2026

    Drohne im Reinigungseinsatz

    Am Dresdner Stadtforum wurde ein innovativer Praxistest durchgeführt: Eine Drohne übernahm die Fensterreinigung des markanten Gebäudes. Der Einsatz zeigt das wachsende Potenzial unbemannter Flugsysteme für schwer zugängliche Reinigungsaufgaben in großer Höhe. Neben der Arbeitssicherheit – der Einsatz von Arbeitsbühnen oder Alpintechnik entfällt – versprechen die Entwicklungsteams auch Zeit- und Kosteneffizienz. Der Test in Dresden gilt als wichtiger Schritt für den möglichen Serieneinsatz von Reinigungsdrohnen im gebäudewirtschaftlichen Bereich.

    TAG24

    18. Mai 2026

    Europa sucht Social-Media-Alternativen

    Der Abschied von US-Plattformen wie X, Facebook und Instagram gewinnt in Europa etwas an Fahrt. Immer mehr Nutzerinnen und Nutzer sowie Institutionen wechseln zu europäischen Alternativen wie Mastodon oder Bluesky. Die Gründe sind neben politischen Bedenken auch Datenschutzfragen und die veränderte Eigentümerstruktur einiger Dienste. Für Unternehmen stellt sich damit neu die Frage, welche Kanäle künftig für die Markenkommunikation relevant sind und ob eine breitere Plattformstrategie sinnvoll ist.

    Tagesschau

    18. Mai 2026

    Jeder Zehnte von Cyberkriminalität betroffen

    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI und das Programm Polizeiliche Kriminalprävention haben den Cybersicherheitsmonitor 2026 veröffentlicht. Demnach war allein in den vergangenen zwölf Monaten jeder Zehnte von einer Straftat im Internet betroffen. Häufigste Tatbestände sind Betrug beim Onlineshopping und -banking, Fremdzugriffe auf Online-Accounts sowie Phishing. 88 Prozent der Betroffenen berichten von einem Schaden, ein Drittel von finanziellen Verlusten. Dabei zeigen sich deutliche Lücken beim Schutzverhalten: Nur 14 Prozent informieren sich regelmäßig über Cybersicherheit.

    BSI

    18. Mai 2026

    Dresden erprobt autonome Serviceroboter im Sportpark

    Im Rahmen des EU-Projekts „Mobilities for EU“ erprobt die Stadt Dresden autonome Serviceroboter im Sportpark Ostra. Ein Reinigungsroboter vom Typ „Taski GS Ecobot 50 Pro“ ist seit November dauerhaft im Heinz-Steyer-Stadion im Einsatz: Er reinigt Innenflächen mit KI-gestützter Navigation, schafft bis zu 1.800 Quadratmeter pro Stunde und kann den Frischwasserverbrauch durch intelligentes Wasserrecycling um bis zu 80 Prozent senken. Ergänzend wird ein Kunstrasenpflege-Roboter des Typs „Turfrob“ vorbereitet.

    IDW Online

    18. Mai 2026

    USB-C sorgt nicht für Einheitlichkeit

    Seit Ende April gilt in der EU die USB-C-Pflicht auch für Notebooks. Doch der erhoffte Komfort bleibt aus, denn USB-C beschreibt nur die Form des Steckers – nicht jedoch seine technischen Eigenschaften. Zwei äußerlich identische Kabel können sich also massiv unterscheiden. Manche laden nur langsam, andere unterstützen Schnellladen, wieder andere übertragen gleichzeitig Daten und Videosignale für externe Monitore. Wer das falsche Kabel kauft, lädt seinen Laptop im schlimmsten Fall gar nicht oder extrem langsam. Der Kabelsalat bleibt also – nur unter einem einheitlichen Steckerformat.

    Verbraucherschutzforum Berlin

    11. Mai 2026

    Digitalabgabe für Internetkonzerne soll kommen

    Kulturstaatsminister Wolfram Weimer will noch vor der Sommerpause im Bundestag über eine Digitalabgabe für Internetkonzerne abstimmen lassen. Die Abgabe soll Plattformen wie Google, Meta und TikTok zur Kasse bitten – mit dem Ziel, klassischen Journalismus gezielt zu fördern. Vorbild ist Österreich, wo seit 2020 eine vergleichbare Digitalsteuer gilt. Der Bundesrat hat bereits mit einer Zweidrittelmehrheit für die Abgabe gestimmt. Hintergrund ist, dass wichtige Werbegelder und Aufmerksamkeit zunehmend zu den großen Plattformen wandern, auf Kosten von Regional- und Lokalmedien.

    Zeit Online

    11. Mai 2026

    Wer vom KI-Boom in Deutschland profitiert

    Während US-Konzerne die KI-Wertschöpfung dominieren, profitieren auch einige deutsche Unternehmen vom weltweiten Boom. Infineon liefert Leistungshalbleiter für energiehungrige KI-Rechenzentren, Jenoptik stellt optische Schlüsselkomponenten für Chip-Fertigungsmaschinen her. SAP sitzt laut Analysten auf einem „Goldschatz" an Unternehmensdaten von über 400.000 Firmen weltweit, Siemens treibt KI in der Industrie voran. Auch Siemens Energy, E.ON und RWE profitieren vom wachsenden Strombedarf der Rechenzentren. Das Fazit der Experten: Deutschland hat starke Zulieferer und Enabler – aber keine Hyperscaler. Ein großer Teil der hohen Margen landet nicht in Walldorf, sondern im Silicon Valley.

    Tagesschau

    11. Mai 2026

    Von der Bürokauffrau zur Cleantokerin

    Lisa-Sophie Heisig hat ihre Stelle als Bürokauffrau gekündigt und verdient ihren Lebensunterhalt inzwischen als Putz-Influencerin auf TikTok und Instagram. Ihre Videos – meist nur Hände beim Entkalken der Dusche oder Reinigen des Airfryers – erreichen regelmäßig zwischen 150.000 und 350.000 Aufrufe. Das Phänomen „Cleantok“ ist längst ein Massentrend: Laut YouGov schauen sich 64 Prozent der deutschen Social-Media-Nutzer Haushalts-Content an. Das ist mehr als Mode und fast so viel wie Fitness. Besonders die Generation Z holt sich ihre Putzroutinen von Influencern und verbindet Hausarbeit zunehmend mit Lifestyle und Selbstfürsorge.

    Yahoo

    11. Mai 2026

    Was das Digitalministerium bisher geschafft hat

    Ein Jahr nach Start des neuen Digitalministeriums zeigt der Bitkom-Monitor, dass lediglich neun Prozent der 221 Vorhaben abgeschlossen sind, gut die Hälfte läuft, 38 Prozent wurden noch nicht begonnen. Zwar hat die Bundesregierung wichtige Projekte angeschoben, doch das Tempo reicht laut Bitkom nicht aus. Bleibt es dabei, wären bis zum Ende der Legislatur nur 43 Prozent umgesetzt. Besonders das Ministerium selbst treibt viele Projekte voran. Jetzt kommt es laut Verband darauf an, Schlüsselvorhaben wie Verwaltungsdigitalisierung und KI schneller in die Praxis zu bringen.

    Bitkom

    04. Mai 2026

    Schwächelndes Netz jetzt offiziell nachweisbar

    Seit dem 20. April gelten in Deutschland neue verbindliche Vorgaben der Bundesnetzagentur zur Überprüfung von Mobilfunkleistungen. Die dazugehörige App „Breitbandmessung“ ist für iOS und Android verfügbar und ermöglicht erstmals einen rechtssicheren Nachweis von Minderleistungen im Mobilfunk. Nach einer fünftägigen Messkampagne mit 30 Messungen erstellt die App ein PDF-Protokoll, das als Grundlage für Entgeltminderungen oder außerordentliche Kündigungen gegenüber dem Mobilfunkanbieter dient. In dicht besiedelten Gebieten gelten bereits unter 25 Prozent der vereinbarten Maximalgeschwindigkeit als Mangel.

    Caschys Blog

    04. Mai 2026

    Machen KI-Chatbots dumm?

    Schon 15 Minuten Chatbot-Nutzung können die kognitive Leistungsfähigkeit messbar senken, so eine aktuelle Studie von Forschenden der Carnegie Mellon University und der University of Oxford. 354 Probandinnen und Probanden lösten Rechenaufgaben mit und ohne KI-Unterstützung. Sobald der Chatbot wegfiel, sank die Leistung der KI-Gruppe deutlich unter den Schnitt der Kontrollgruppe. Auch Geduld und Durchhaltevermögen litten. Die Forschenden erklären den Effekt damit, dass KI-Nutzung den eigenen Maßstab für Aufgabendauer verschiebt und die Fähigkeit zur realistischen Selbsteinschätzung schwächt. Eine zweite Studie der Middlesex University ergänzt: Wer KI-Vorschläge kritisch hinterfragt statt blind übernimmt, zeigt dagegen mehr Selbstvertrauen und kognitive Eigenverantwortung.

    t3n

    04. Mai 2026

    E-Autos im Vergleich

    Elektroautos sind deutlich zuverlässiger als Verbrenner – das bestätigt die aktuelle Pannenstatistik des ADAC. Bei einem vier Jahre alten E-Auto wurden 6,5 Pannenfälle pro 1.000 Fahrzeuge registriert, bei gleichaltrigen Verbrennern waren es 12,5. Grund dafür sei die geringere Anzahl verschleißanfälliger Teile im Elektroantrieb. Ausgewertet wurden 158 Modelle von 27 Herstellern. Häufigste Pannenursache bei allen Antriebsarten ist ein Defekt der Starterbatterie – sie allein macht fast die Hälfte aller Fälle aus. Eine Ausnahme: Bei der Bordelektronik schneiden E-Autos schlechter ab als Verbrenner, was Fachleute auf die komplexere Elektronik zurückführen.

    Tagesschau

    04. Mai 2026

    Cyberangriffe werden weniger, Risiken bleiben hoch

    Der aktuelle „Cyber Threat Report“ von Check Point Software Technologies zeigt für März 2026 einen Rückgang der wöchentlichen Angriffe in der DACH-Region auf durchschnittlich rund 1.200 Fälle pro Unternehmen. Trotzdem warnt der Bericht vor einer Verschiebung der Bedrohungslage: Ransomware-Angriffe stiegen um sieben Prozent, mit 672 weltweit gemeldeten Fällen im März. Besonders im Fokus stehen Europa und Branchen wie Energie, Bildung und Tourismus, die verstärkt attackiert werden. Zusätzlich wächst das Risiko durch den Einsatz generativer KI, da jeder 28. Prompt potenziell sensible Unternehmensdaten gefährden kann. Fachleute sprechen daher eher von einer strategischen Anpassung der Angreifer als von einer Entspannung der Lage.

    IT Daily

    27. April 2026

    KI und Robotik bringen Wandel im Gesundheitswesen

    Das VDI Technologiezentrum beschreibt in einem neuen Research-Paper eine umfassende Transformation des Gesundheitswesens durch KI und Robotik. Bis 2033 könnte der Markt für Servicerobotik stark wachsen, mit deutlichen Effizienzgewinnen in Diagnostik, Pflege und Verwaltung. KI erreiche teils höhere Genauigkeit als klassische Befunde, während Robotik Personal in Kliniken und Pflege entlasten könne. Gleichzeitig bremsen demnach allerdings fehlende Digitalisierung und Systembrüche in Deutschland die Umsetzung. Das Papier fordert eine stärkere nationale Koordination für den weiteren Ausbau.

    Informationsdienst Wissenschaft

    27. April 2026

    Selbstcheck zur Scheinselbstständigkeit

    Die Deutsche Rentenversicherung stellt mit dem neuen „Selbstcheck Erwerbsstatus“ ein kostenloses Online-Tool zur Orientierung bereit. Damit können Selbstständige und Auftraggeber anonym prüfen, ob eher eine selbstständige Tätigkeit oder eine abhängige Beschäftigung vorliegt. Das Tool liefert eine erste Einschätzung in Echtzeit, hat jedoch keine rechtliche Bindung. Für verbindliche Entscheidungen bleibt die Statusfeststellung durch die Clearingstelle notwendig. Ziel ist mehr Transparenz bei der häufig komplexen Abgrenzung von Erwerbsformen.

    Deutsche Rentenversicherung

    27. April 2026

    EU plant Alterscheck-App für Internet

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wirbt für eine europaweite App zur Altersverifikation im Netz. Die Anwendung soll anonym prüfen, ob Nutzende alt genug für bestimmte Online-Inhalte sind, ohne Daten an Plattformen weiterzugeben. Die „technisch fertige“ Lösung soll als gemeinsamer EU-Standard den Jugendschutz in sozialen Netzwerken verbessern. Deutschland hat die Testphase bislang nicht genutzt, mehrere EU-Staaten haben bereits Pilotversuche gestartet. Parallel wächst der politische Druck auf Plattformen wie TikTok und Instagram, Alterskontrollen konsequenter umzusetzen.

    Zeit Online

    27. April 2026

    Deutschland-App soll Verwaltung modernisieren

    Die geplante „Deutschland-App“ soll als zentrales digitales Bürgerportal Verwaltungsleistungen von Bund, Ländern und Kommunen bündeln und Behördengänge weitgehend ersetzen. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger kündigte das Projekt als Teil der Verwaltungsmodernisierung an. Entwickelt wird die Plattform unter anderem von SAP und der Deutschen Telekom, ein erster Prototyp wird bereits 2026 erwartet. Bis spätestens 2028 soll die App als zentrales Zugangstor – „Single Digital Gateway“ – dienen und im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes flächendeckend verfügbar sein. Fachleute warnen jedoch, dass der Erfolg entscheidend von einer vollständigen Digitalisierung der Verwaltung abhängt.

    Haufe

    20. April 2026

    Erstmals mehr E-Auto-Zulassungen als Benziner

    Tesla hat im März 2026 in Deutschland 9.250 Neuzulassungen erreicht und damit seine Verkäufe gegenüber dem Vorjahr mehr als vervierfacht. Nach einer schwächeren Phase scheint sich der US-Autobauer damit deutlich zu erholen. Auch der chinesische Hersteller BYD legte stark zu, blieb aber hinter Tesla zurück. Insgesamt übertrafen Elektroautos im März erstmals die Neuzulassungen von Benzinern und erreichten rund 24 Prozent Marktanteil. Hybride Fahrzeuge bleiben jedoch die größte Antriebsgruppe im Gesamtmarkt.

    t3n

    20. April 2026

    Google verhindert Smartphone-Downgrades

    Mit der Pixel-10-Reihe führt Google eine Anti-Rollback-Sperre ein, die verhindert, dass ältere Android-Versionen installiert werden. Damit sollen Sicherheitslücken vermieden werden, die in früheren Versionen bereits geschlossen wurden. Ein Zurücksetzen ist künftig nur noch über aufwendige Systemabbilder möglich. Für die meisten Nutzer ändert sich wenig, Entwickler verlieren jedoch Flexibilität beim Testen.

    Techbook

    20. April 2026

    ChatGPT, Gemini und Co. als digitale Einkaufsberater

    Laut einer EY-Parthenon-Studie nutzen 70 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland KI bereits für Produkt- und Preisrecherchen. Rund 40 Prozent setzen sie regelmäßig ein. KI beeinflusst dabei nicht nur die Suche an sich, sondern auch die Entscheidung. Viele Nutzende erhalten neue Produktempfehlungen, und knapp jeder Zweite hat bereits auf Basis von KI eine Kaufentscheidung getroffen. Für Unternehmen wird es demnach immer wichtiger, Inhalte so aufzubereiten, dass sie von KI-Systemen gefunden und bewertet werden können.

    Absatzwirtschaft

    20. April 2026

    EU nimmt Snapchat ins Visier

    Die Europäische Kommission prüft, ob Snapchat Kinder und Jugendliche unzureichend schützt. Die Brüsseler Behörde kritisiert Risiken durch Cyber-Grooming sowie Werbung für Alkohol und Vapes. Sie bemängelt zudem, dass Altersangaben bei der Anmeldung nicht überprüft werden. Die Möglichkeit, dass Erwachsene sich als Jugendliche ausgeben, erhöht die Gefahr, dass Minderjährige zu sexualisierten Inhalten oder kriminellen Aktivitäten verleitet werden. Snapchat will mit der Kommission zusammenarbeiten, während die EU ein Verfahren einleitet. Dieses ist gestützt auf niederländische Erkenntnisse und Informationen der deutschen Bundesnetzagentur.

    Süddeutsche Zeitung

    13. April 2026

    Widerstand gegen Brandenburgs Rechenzentren

    In Brandenburg sollen zahlreiche neue Rechenzentren entstehen – darunter ein Projekt der ZAE Projekt GmbH in Fredersdorf-Vogelsdorf, das 110 Arbeitsplätze bringen soll. Brandenburg will so von aktuell sieben auf fast 900 Megawatt IT-Anschlussleistung wachsen und im Bundesländervergleich aufholen. Die dortigen Vorteile seien das dünn besiedelte Land, eine gute Energieversorgung durch Braunkohle und Erneuerbare Energien sowie Platz für große Gewerbegebiete. Vor Ort stößt das Vorhaben jedoch auf Widerstand, denn Anwohnerinnen und Anwohner kritisieren die 28 Meter hohen Gebäude als „Monster“ und befürchten die „Verschandelung“ des Ortsbildes sowie zunehmenden Verkehr. Der Bürgermeister als auch der Investor betonen dagegen die Chancen für Gewerbesteuer und Infrastruktur. Die Umsetzung ist noch offen.

    Tagesschau

    13. April 2026

    KI ersetzt Jobs, aber keine Menschen

    Künstliche Intelligenz automatisiert sich wiederholende Tätigkeiten massiv, von der Buchhaltung über die Textproduktion bis zur Lagerlogistik. Kreative Berufe und einfache Programmieraufgaben stehen unter Druck, während KI-nahe Jobs wie Datenanalysten, KI-Trainer und Robotik-Techniker boomen. Handwerkliche und soziale Berufe – in Bildung und Erziehung, Pflege oder Medizin – bleiben weitgehend KI-sicher, so der Global Risks Report 2024. Parallel entstehen auch hybride Positionen, in denen Mensch und Maschine zusammenarbeiten, etwa digitale Gesundheits-Coaches oder Remote Driver. Führungskräfte sollten gezielt in Weiterbildung, Umschulung und ethische Leitlinien investieren, um Mitarbeitende fit für die Arbeitswelt 2030 zu machen.

    Business Punk

    13. April 2026

    Hat Perplexity gegen Datenschutz verstoßen?

    Die auf einem Large Language Model basierende KI-Plattform „Perplexity“ sieht sich in einer US-Sammelklage mit dem Vorwurf schwerer Datenschutzverletzungen konfrontiert. Sie soll über Jahre hinweg Millionen Chatverläufe – inklusive sensibler Inhalte zu Finanzen, Gesundheit und Recht – an Google und Meta weitergegeben haben, selbst im Inkognito-Modus. Nutzende hätten unwissentlich persönliche Daten preisgegeben, da Tracker wie Meta Pixel und Google Ads komplette Konversationen erfassten. Die Klägerinnen und Kläger fordern über 5.000 US-Dollar pro Verstoß. Der Fall verdeutlicht die Risiken KI-basierter Chats und die Notwendigkeit klarer, transparenter Datenschutzmechanismen.

    t3n

    13. April 2026

    „Wedium“ will Social Media neu denken

    Ein Berliner Unternehmen startet mit „Wedium“ eine europäische Alternative zu etablierten Plattformen – mit Fokus auf Transparenz, Jugendschutz und weniger algorithmischer Steuerung. Die Plattform verzichtet laut Anbieter auf personalisierte Feeds und setzt stattdessen auf verifizierte Identitäten aktiver Nutzer. Dies soll Manipulation und Desinformation eindämmen. Damit greift das Konzept zentrale Kritikpunkte an klassischen Netzwerken auf, wie etwa Suchtmechaniken oder die fehlende Verantwortung im Umgang mit Inhalten. Parallel wächst der regulatorische Druck, da in Deutschland und der EU verstärkt über Altersgrenzen und strengere Regeln diskutiert wird.

    n-tv

    30. März 2026

    KI-Zusammenfassungen statt Quellenrecherche?

    Laut einer aktuellen Umfrage nutzen 39 Prozent der Deutschen KI-Zusammenfassungen ohne die Originalquellen zu prüfen. Besonders stark ist dies bei Themen wie Essen und Kochen, Allgemeinwissen sowie Sport der Fall. 80 Prozent der Internetuser kennen KI-Zusammenfassungen von Google & Co., 61 Prozent schätzen vor allem die schnelle Übersicht ohne mühsame Recherche. Das Vertrauen in KI ist bei harten Nachrichtenthemen allerdings deutlich geringer: Bei Finanzen liegt es nur bei 12 Prozent, bei Politik, Wissenschaft und Wirtschaft etwas darüber. Gleichzeitig steigt das generelle Vertrauen in Online-Nachrichten wieder leicht auf 65 Prozent, nach einem Rückgang in den Vorjahren.

    Meedia

    30. März 2026

    Stromknappheit bremst Ausbau von Rechenzentren

    Im Rhein-Main-Gebiet, insbesondere in Frankfurt am Main, ist die Zahl der Rechenzentren bundesweit am höchsten, doch der Ausbau stößt auf Stromkapazitätsgrenzen. Laut Energieversorger Mainova sind große Neuanschlüsse erst ab Mitte der 2030er-Jahre wieder möglich, begründet durch Netzausbaubedarf, Genehmigungsprozesse und Fachkräftemangel. Derzeit gibt es 55 Rechenzentren in Frankfurt, weitere 13 sollen bis 2030 entstehen, allerdings nur, wenn die Leistungsanforderungen frühzeitig angemeldet wurden. Betreiber prüfen daher vermehrt Standorte im Umland, wo bis 2030 zusätzlich 23 Rechenzentren geplant sind. Treiber der Nachfrage sind vor allem KI-Anwendungen, Streaming und die Nähe zum großen Internetknoten DE-CIX.

    Spiegel Online

    30. März 2026

    Hubig will Strafrecht gegen digitale Gewalt verschärfen

    Bundesjustizministerin Stefanie Hubig plant ein Gesetz, das unerlaubte Nacktaufnahmen, voyeuristische Fotos in Sauna oder Park und sexualisierte Deepfakes strafbar macht, ebenso deren Herstellung, mit Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren. Nicht-sexualisierte Deepfakes, die das Ansehen von Personen schädigen, sollen ebenfalls unter Strafe fallen. Bisherige Regelungen wie §184k StGB oder das Kunsturhebergesetz greifen hier nicht ausreichend. Deutschland folgt damit dem Beispiel von Italien und Spanien, wo ähnliche Verstöße bereits mit deutlich höheren Strafen belegt werden. Fachleute mahnen an, dass das Strafrecht den rasanten digitalen Entwicklungen deutlich hinterherhinkt.

    ZDF Heute

    30. März 2026

    Mangelnde Digitalisierung im Mittelstand

    Jedes fünfte kleine Unternehmen unter 100 Beschäftigten und jedes sechste mittelgroße mit 100 bis 499 Beschäftigten verzichtet komplett auf eine Digitalstrategie, zeigt eine aktuelle Bitkom-Umfrage unter über 600 deutschen Betrieben. Nur 21 Prozent der Kleineren und 23 Prozent der Mittleren steuern ihre Transformation zentral. Selbst bei Unternehmen ab 500 Mitarbeitenden fehlt jedem achten eine Strategie, und nur ein Viertel setzt auf ganzheitliche Pläne. Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst mahnt, dass Digitalisierung „eine Daueraufgabe, unabhängig von Größe oder Budget“ sei.

    Computerwoche

    23. März 2026

    KI-Frühwarnsystem für Krankenhäuser

    Die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen arbeitet an einem System, das Infektionsausbrüche in Krankenhäusern frühzeitig erkennt. Basis sind Analysen von Patienten-, Trink- und Abwasserproben, die mit Künstlicher Intelligenz ausgewertet werden. Das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt mit über 1,5 Millionen Euro geförderte Projekt „VaSequIs“ nutzt automatische Probennehmer und molekularbiologische Verfahren zur Genomsequenzierung. Ziel ist es, Infektionsausbrüche präzise vorherzusagen und rechtzeitig Maßnahmen zur Krankenhaushygiene zu ermöglichen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis steht dabei im Mittelpunkt.

    Ärzteblatt

    23. März 2026

    Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf Instagram endet

    Der Techkonzern Meta schaltet die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für private Instagram-Nachrichten zum 8. Mai ab. Bisher verschlüsselte Chats werden danach nicht mehr geschützt, Nutzende können ihre Daten jedoch herunterladen. Meta begründet den Schritt damit, dass nur wenige Menschen die Verschlüsselung aktiviert hätten, und verweist auf WhatsApp als Alternative. Die Änderung betrifft demnach ausschließlich Instagram, Absender und Empfänger müssen künftig auf die bisherige Sicherheit verzichten. Nutzende sollten sensible Nachrichten rechtzeitig sichern oder löschen.

    n-tv

    23. März 2026

    Was für E-Dienstwagen gilt

    Seit dem 1. Januar ersetzt das Bundesfinanzministerium die bisherigen monatlichen Ladepauschalen für Elektro-Dienstwagen durch eine Erstattung nach tatsächlichem Stromverbrauch. Arbeitgeber und Beschäftigte müssen die geladenen Kilowattstunden künftig nachweisen – per Wallbox, mobilem Zähler oder fahrzeugintern – wobei MID- und eichrechtskonforme Zähler empfohlen werden. Für die Kostenerstattung gibt es zwei Optionen: eine Abrechnung nach dem individuellen Haushaltsstromtarif oder über die amtliche Strompreispauschale von 34,36 Cent/kWh für 2026. Auch PV-Strom, dynamische Tarife und öffentliches Laden können unter Belegnachweis steuerfrei erstattet werden. Die Steuerfreiheit für das Laden am Arbeitsplatz bleibt bestehen.

    Einfach E-Auto

    23. März 2026

    Angriffe auf Messenger-Dienste

    Die niederländischen Geheimdienste sehen Russland verantwortlich für eine weltweite Kampagne gegen Nutzer von Signal und WhatsApp. Ziel seien Konten von Regierungsbeamten, Diplomaten, Militärangehörigen und Journalisten, wobei einzelne Nutzerkonten still übernommen würden. Die Angreifer nutzen dabei Social Engineering: Sie geben sich als Support-Chatbot aus oder locken Opfer dazu, QR-Codes zu scannen, um Zugriff auf Konten zu erhalten. Signal und WhatsApp selbst seien nicht kompromittiert, die Angriffe zielten auf das Preisgeben von Verifizierungscodes und PINs. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hatte bereits ähnliche Angriffe registriert und vor staatlich gesteuerten Cyberoperationen gewarnt.

    T-Online

    16. März 2026

    Google eröffnet KI-Zentrum in Berlin

    Google hat in Berlin ein neues KI-Zentrum eröffnet, in dem DeepMind, Google Research und Google Cloud zusammenarbeiten. Digitalminister Wildberger wies Bedenken zur digitalen Souveränität zurück und betonte Partnerschaften „auf Augenhöhe“. Das Zentrum ist Teil eines Investitionsprogramms von über 5,5 Milliarden Euro bis 2029, inklusive des Ausbaus von Rechenzentren in Dietzenbach, München und Frankfurt. Begleitend startet eine Kooperation mit der TU München und dem Helmholtz Munich zur Beschleunigung von Medikamentenentwicklung. Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft könnte generative KI bis 2034 rund 440 Milliarden Euro zusätzliche Bruttowertschöpfung pro Jahr erzeugen.

    Zeit Online

    16. März 2026

    Social Media im Handwerk

    Im Handwerk gewinnt die Auftragsakquise auf Social Media zunehmend an Bedeutung. Die Inhalte sollten dabei klar nach Prioritäten gewichtet und auf die Zielgruppe abgestimmt werden: Instagram und Facebook für private Kundinnen und Kunden, TikTok für junge Zielgruppen, LinkedIn für B2B. Videos, Vorher-Nachher-Bilder und Kundenbewertungen vermitteln Vertrauen. Ein Redaktionsplan erleichtert die regelmäßige Pflege der Profile. Bezahlte Anzeigen können die Reichweite erhöhen, wobei die Qualität der Anfragen und der optimale Kampagnenzeitpunkt entscheidend sind. Social-Media-Aktivitäten sollten stets mit der Website abgestimmt sein, um Interessierten schnelle und klare Informationen zu bieten.

    Handwerk

    16. März 2026

    KI darf Denken nicht ersetzen

    Ryan Deiss, Gründer und CEO der Marketingfirmen DigitalMarketer und The Scalable Company, warnt davor, dass künstliche Intelligenz die menschliche Denkfähigkeit untergraben kann. Deiss sieht das größte Risiko darin, dass Menschen aufhören, selbst zu denken. Seine „10-80-10“-Regel empfiehlt, zehn Prozent einer Aufgabe eigenständig zu bearbeiten, 80 Prozent von KI erledigen zu lassen und die letzten 10 Prozent wieder kritisch zu prüfen. So bleiben seiner Ansicht nach Urteilsvermögen, Qualitätskontrolle und kreatives Denken erhalten. Wer bewusst Zeit fürs eigene Denken einplant, baut Grundwissen auf, behält die kognitive Kontrolle und sichert sich langfristige Vorteile in einer KI-gesteuerten Arbeitswelt.

    Business Insider

    16. März 2026

    Tool für Nachhaltigkeitsberichte im Handwerk

    Handwerksbetriebe können seit dem 25. Februar mit dem kostenfreien Online-Tool „Zukunfts-Kompass Handwerk“ freiwillige Nachhaltigkeitsberichte erstellen, berichtet der ZDH. Das Tool basiert auf dem europäischen Berichtsstandard VSME und ist als Modul des Deutschen Nachhaltigkeitskodex konzipiert. Ein Dashboard, Ausfüllhilfen und integrierte Rechenfunktionen sollen Betriebe Schritt für Schritt durch den Bericht führen. Zunächst ist der Zukunfts-Kompass in einer Early-Access-Version verfügbar. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie umgesetzt.

    Handwerk

    09. März 2026

    Digitale Vernetzung und Gebäudebetrieb 4.0

    Live-Daten sollen Technische Gebäudeausrüstung, Gebäudeautomation und Facility-Management stärker verbinden, erläutert Frank Schröder, Co-Leiter des Gefma-Arbeitskreises „Gebäudebetrieb 4.0“ und Director Efficient Technologies bei Phoenix Contact im Interview. Der Arbeitskreis will praxisnahe Leitlinien für einen energieeffizienten, digital vernetzten und nachhaltigen Betrieb entwickeln und die Brücke zwischen Vorgaben und operativer Umsetzung schlagen. Große Potenziale liegen in der lebenszyklusübergreifenden Nutzung von Daten, der vorausschauenden Wartung, KI-gestützter Analyse und digitalen Zwillingen, die Energieeinsparungen von 20 bis 30 Prozent ermöglichen. Schröder rät, mit Transparenz und klar priorisierten Use-Cases zu starten, um Akzeptanz zu schaffen und eine Automatisierung erfolgreich einzuführen.

    Haufe

    09. März 2026

    Frauen in Tech-Berufen noch unterrepräsentiert

    Laut einer Bitkom-Studie hält die Führungsebene von fast jedem zweiten Unternehmen Männer für besser geeignet in technischen Berufen. Von den über 600 befragten Führungskräften und Personalchefinnen und -chefss stimmen 44 Prozent der Männer und 39 Prozent der Frauen dieser Aussage zu. In IT- und Digitalabteilungen sind Frauen stark unterrepräsentiert, nur neun Prozent der Firmen berichten von annähernd ausgeglichenen Teams. Trotz der Herausforderungen sehen 78 Prozent der Befragten gerade Frauen als entscheidend für die Zukunft der Branche, 65 Prozent betonen ihre Bedeutung zur Lösung des Fachkräftemangels. Hindernisse für Frauen sind oft der Wiedereinstieg nach Elternzeit, die fehlende Sensibilität bei Personalentscheidungen und die „gläserne Decke“. Gleichzeitig fehlen in vielen Unternehmen Gleichstellungsbeauftragte oder gezielte Frauenförderung.

    Spiegel Online

    09. März 2026

    Samsung stellt App-Support für ältere Fit-Modelle ein

    Mit dem Update auf „One UI 8.5“ wird die Galaxy Wearable App die Unterstützung für Samsung Galaxy Fit und Galaxy Fit e einstellen. Beide Einsteiger-Fitnessbänder stammen aus dem Jahr 2019. Die Nachfolger wie Galaxy Fit 2 und Fit 3 bleiben kompatibel. Das App-Update bringt ein neues Design, soll die Smart-Switch-Sicherheit verbessern und die Unterstützung für die kommenden Galaxy Buds 4 und Buds 4 Pro erweitern. Nutzer der älteren Modelle sollten das Update vorerst vermeiden, um die Funktionalität zu erhalten. Mit „One UI 9“ endet für viele Galaxy-Geräte zudem die letzte große Android-Aktualisierung, Sicherheitsupdates bleiben weiterhin möglich.

    Chip

    09. März 2026

    Krankmeldung ohne Arztkontakt unzulässig

    Ein Landesarbeitsgericht hat die außerordentliche Kündigung eines Arbeitnehmers bestätigt, der seine Krankschreibung über ein Online-Portal ausschließlich per Fragebogen erhalten hatte. Da kein persönlicher oder telemedizinischer Arztkontakt stattfand, fehlte es an einer ordnungsgemäßen ärztlichen Feststellung der Arbeitsunfähigkeit. Das Gericht sah darin einen schweren Vertrauensbruch, unabhängig davon, ob tatsächlich eine Erkrankung vorlag. Der hohe Beweiswert einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung greift nur bei Einhaltung der rechtlichen Vorgaben. Die Nutzung eines „AU ohne Gespräch“-Modells kann dagegen den Job kosten.

    Anwalt.de

    02. März 2026

    Klare Grenzen für Mitarbeiterüberwachung

    Ob Videoüberwachung oder Tracking-Software – jede Form technischer Kontrolle greift in die Persönlichkeitsrechte ein und unterliegt strengen Vorgaben aus DSGVO und Arbeitsrecht. Das Landesarbeitsgericht Hamm sprach dem Mitarbeiter eines Stahlbetriebs 15.000 Euro Entschädigung zu, nachdem er jahrelang nahezu flächendeckend gefilmt worden war. Unzulässig sind insbesondere Überwachungen in Toiletten, Umkleiden oder Pausenräumen sowie heimliche Daueraufzeichnungen ohne konkreten Verdacht. Auch digitale Tools wie Keylogger oder permanente Screenshots sind laut Bundesarbeitsgericht rechtswidrig. Zudem hat der Betriebsrat laut Betriebsverfassungsgesetz zwingend mitzubestimmen.

    Unternehmer

    02. März 2026

    Wie Unternehmen Cyberschutz umsetzen können

    Angesichts von Schäden in Milliardenhöhe – laut dem Verband Bitkom rund 200 Milliarden Euro im vergangenen Jahr – sollten Unternehmen ihre IT-Zugänge konsequent absichern, insbesondere durch Zwei-Faktor-Authentifizierung und klare Rechtevergabe. Ehemalige Beschäftigte müssen sofort aus Systemen entfernt, regelmäßige Updates und Sicherheits-Patches zeitnah eingespielt werden. Unverzichtbar sind zudem Back-ups sowie ein vollständiger Überblick über alle Geräte im Netzwerk, inklusive privater Smartphones im Firmen-WLAN. Da es keine hundertprozentige Sicherheit gibt, empfehlen Experten wie das „Cyberintelligence Institute“ einen klar definierten Notfall- und Kommunikationsplan, der regelmäßig trainiert wird.

    Tagesschau

    02. März 2026

    „Freunde finden“ bei Facebook rechtswidrig

    Das Landgericht Berlin II hat entschieden, dass „Meta Platforms“ über die Facebook-Freunde-Finder-Funktion keine Kontaktdaten von Nicht-Nutzern ohne deren Einwilligung speichern darf. Die Kammer sieht darin einen Verstoß gegen Datenschutzrecht, da Betroffene weder zugestimmt haben noch von der Datenspeicherung profitieren. Bei Verstößen droht ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro, das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig. Personalisierte Werbung dagegen bleibt grundsätzlich erlaubt, erfordert aber eine wirksame Einwilligung der Nutzer. Geklagt hatte der Bundesverband der Verbraucherzentrale, der in der Entscheidung auch eine Signalwirkung für andere soziale Netzwerke sieht.

    Süddeutsche Zeitung

    02. März 2026

    Debatte um Social-Media-Verbot

    In Australien gilt seit Dezember 2025 ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 16 Jahren, betroffen sind Plattformen wie Instagram, TikTok, Snapchat, Facebook und YouTube. Befürworter sehen darin Schutz vor Online-Mobbing, nicht jugendfreien Inhalten und psychischen Belastungen, Gegner warnen vor massiven Eingriffen in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und digitale Teilhabe. In der EU wäre für eine einheitliche Regelung die Europäische Kommission zuständig. Entscheidungen zu diesem Thema sollen bis Sommer fallen, nationale Alleingänge wie in Frankreich gelten als rechtlich riskant. In Deutschland zeigt sich die Politik abwartend und will Empfehlungen der Fachkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ berücksichtigen. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa befürworten 60 Prozent der Deutschen ein solches Verbot, 24 Prozent sind dagegen.

    Merkur

    23. Februar 2026

    Deutschland und Indien starten KI-Pakt

    Deutschland und Indien wollen ihre Zusammenarbeit im Bereich Künstliche Intelligenz intensivieren. Am Rande des KI-Gipfels in Neu-Delhi vereinbarten Bundesdigitalminister Karsten Wildberger und sein indischer Kollege Ashwini Vaishnaw einen "KI-Pakt". Geplant sind gemeinsame Initiativen in Industrie, Energie, Gesundheit und Landwirtschaft sowie die Förderung der Mobilität indischer Studierender und Fachkräfte. Beide Länder verpflichten sich, KI verantwortungsvoll, sicher und im Einklang mit demokratischen Werten zu gestalten. Der Pakt baut auf gemeinsamen Projekten in KI, Halbleitern, Industrie 4.0, digitalen Zahlungen und Start-ups auf und ergänzt das kürzlich geschlossene EU-Indien-Freihandelsabkommen.

    n-tv

    23. Februar 2026

    Kleinunternehmer und E-Rechnungen

    Handwerksbetriebe, die unter die Kleinunternehmerregelung fallen, dürfen elektronische Rechnungen künftig ohne vorherige Zustimmung des Empfängers ausstellen. Das hat das Bundesfinanzministerium in einem aktuellen Schreiben klargestellt und damit eine frühere Regelung von März 2025 korrigiert. Das Wahlrecht der Kleinunternehmer bleibt bestehen: Sie können weiterhin auch „sonstige Rechnungen“ wie Papier- oder PDF-Rechnungen nutzen. Eine Zustimmung des Empfängers ist nur erforderlich, wenn die elektronische Rechnung in einem anderen Format als der standardisierten E-Rechnung übermittelt wird.

    Handwerk

    23. Februar 2026

    Jeder fünfte Betrieb in Bayern von Cyberangriff betroffen

    Mindestens 20 Prozent der bayerischen Unternehmen berichteten im vergangenen Jahr von einem erheblichen Cyberangriff, wie die IHK-Digitalisierungsumfrage zeigt. Besonders kleine und mittlere Betriebe schützen sich häufig noch unzureichend. Nur rund die Hälfte führt Risikoanalysen durch und weniger als die Hälfte schult Mitarbeitende regelmäßig in IT-Sicherheit. Größere Unternehmen zeigen deutlich bessere Vorsorge, etwa 82 Prozent analysieren Sicherheitslücken und 85 Prozent schulen ihre Teams. Cyberangriffe zielen oft auf Betrug, Spionage, Datendiebstahl oder Lösegeldforderungen ab. Der BIHK appelliert an Firmen und Politik, Schutzmaßnahmen zu verstärken, um die zunehmenden Risiken für die Wirtschaft abzufedern.

    IHK München

    23. Februar 2026

    Digitale Steuerbescheide doch erst ab 2027

    Ab 2027 werden digitale Steuerbescheide Standard, ohne dass man zustimmen muss. Der Start wurde um ein Jahr verschoben, um Steuerpflichtigen mehr Vorbereitungszeit zu geben. Wer seine Erklärung elektronisch einreicht, erhält den Bescheid dann online als PDF, mit Benachrichtigung per E-Mail. Ein formloser Antrag genügt, um weiterhin Post zu erhalten. Neu ist auch: Bei gemeinsam veranlagten Ehegatten reicht es, wenn einer den Bescheid abruft und den anderen informiert. Hier entfällt der bisherige Einwilligungscode . Die Einspruchsfrist beginnt vier Tage nach Bereitstellung des digitalen Bescheids.

    Handwerk

    16. Februar 2026

    Belastungen durch Künstliche Intelligenz

    Laut der Pronova-BKK-Studie „Arbeiten 2025“ sparen vier von zehn Beschäftigte durch KI-Nutzung wöchentlich sechs Stunden, doch über die Hälfte empfindet die Arbeit als fehleranfälliger und unsicherer. Besonders junge Arbeitnehmende unter 30 fühlen sich überfordert, da sie oft Aufgaben übernehmen, die ihre Kompetenzen übersteigen – zwei Drittel berichten von sogenanntem „Techno-Stress“. Gleichzeitig fürchtet fast die Hälfte der KI-Nutzenden um ihren Job, bei den Jüngeren sind es sogar 60 Prozent. Wirtschaftspsychologin Patrizia Thamm warnt, dass ohne aktive Auseinandersetzung mit KI in Kombination mit Selbstfürsorge Überforderung und Burn-out drohen.

    Krankenkassen direkt

    16. Februar 2026

    Widerrufsbutton kommt: neue Pflicht für Online-Shops

    Ab 19. Juni 2026 müssen Online-Händlerinnen und -Händler bei Fernabsatzverträgen eine leicht zugängliche elektronische Widerrufsfunktion auf ihrer Webseite bereitstellen, den sogenannten „Widerrufsbutton“. Die Pflicht gilt unabhängig von Größe oder Umsatz für alle B2C-Online-Verträge über Waren, Dienstleistungen, Finanzdienstleistungen und digitale Inhalte. Für Führungskräfte heißt das: Technik rechtzeitig anpassen, Widerrufsbelehrung aktualisieren und den Prozess konsequent aus Sicht der Kundschaft denken, um Abmahnungen und verlängerte Fristen zu vermeiden. Der Gesetzgeber will mit dieser Umsetzung einer EU-Richtlinie verbraucherinnenfreundliche, transparente digitale Prozesse fördern.

    Trusted Shops

    16. Februar 2026

    Muss WhatsApp KI-Konkurrenz zulassen?

    Die EU-Kommission verlangt vom Mutterkonzern Meta, seinen Messenger WhatsApp auch für andere KI-Chatbots zu öffnen und droht mit einstweiligen Maßnahmen sowie Bußgeldern. Meta weist den Vorwurf eines Wettbewerbsverstoßes zurück mit der Begründung, dass WhatsApp kein zentraler Vertriebskanal für KI-Dienste sei. Hintergrund sind geänderte Geschäftsbedingungen, die reine KI-Anbieter seit Oktober von WhatsApp ausschließen, während Meta einen eigenen KI-Bot prominent integriert hat. Der Fall zeigt grundsätzlich, wie stark Plattformmacht, Marktzugang und faire Wettbewerbsbedingungen im KI-Zeitalter politisch umkämpft sind.

    Spiegel Online

    16. Februar 2026

    Siri basiert künftig auf Google

    Apple gibt seine Pläne für KI-Systeme von Siri und Apple Intelligence auf und setzt künftig auf Googles Gemini als Basis für die eigenen Modelle. Eine angepasste Gemini-Version soll Siri noch 2026 zu einer personalisierten Antwort-Assistentin machen, entweder direkt auf den Geräten oder auf Apple-Servern. Die Kooperation könnte Google rund eine Milliarde US-Dollar pro Jahr einbringen, genaue Datenschutz-Details stehen noch aus. Die Vereinbarung ist nicht exklusiv, Apple kann also weitere KI-Partner einbinden und scheint nicht durch frühere Kartellurteile gegen Google eingeschränkt.

    Heise

    09. Februar 2026

    Europäische PayPal-Alternative Wero startet

    Wero will 2026 den europäischen Markt erobern und positioniert sich als datensichere, moralisch bessere Alternative zu PayPal mit schneller Direktüberweisung zwischen Konten. Wichtige Funktionen wie Käuferschutz und „Buy-now-pay-later“ sollen in den kommenden Monaten eingeführt werden. Das junge Unternehmen ist bisher bei rund 150 Händlern verfügbar, genaue Zahlen und die Integration von Amazon sind noch unklar. Geringere Gebühren könnten Händlern einen Anreiz bieten, Wero am Checkout anzubieten, während Banken wie N26 und Revolut die Reichweite unterstützen. Der Fokus auf eine einfache Nutzung in weniger als zehn Sekunden soll Aufmerksamkeit schaffen. Fachleute finden aber, dass Wero vor allem emotional und aktivistisch überzeugen muss – als Lösung, die weniger von globalen Tech-Konzernen abhängig ist und Datenschutz ernst nimmt.

    Absatzwirtschaft

    09. Februar 2026

    Risiken bei Fritzbox-Fernzugriff?

    Fritzboxen richten sich beim ersten Verbinden automatisch ein, bieten aber zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, um Sicherheit und Komfort zu erhöhen. Besonders der Fernzugriff erlaubt Änderungen am Router oder Zugriff auf angeschlossene Speichermedien von außerhalb. Sicherheitsbehörden warnen, den Fernzugriff nur bei Bedarf zu aktivieren und danach wieder zu deaktivieren. Nutzerkonten müssen dafür unter „Fritzbox-Benutzer“ eingerichtet und die Option „Zugang aus dem Internet“ aktiviert werden. Über „MyFritz-Konto“ lässt sich der Fernzugriff jederzeit wieder abschalten, um ungewollten Zugriff zu verhindern.

    T3N

    09. Februar 2026

    Kritische Sicherheitslücke in Microsoft Office

    Programme von Office 2016 bis 2024 sowie Office-365-Apps weisen eine Sicherheitslücke auf, die derzeit aktiv von russischen Hackern ausgenutzt wird. Sie erlaubt Angreifern, Schadcodes auszuführen, wenn Nutzende manipulierte Word-Dateien öffnen. Microsoft hat bereits Notfall-Patches veröffentlicht, unter anderem für Office 2016, 2019 und 365-Apps. Einige neuere Versionen werden automatisch serverseitig geschützt. Nutzende sollten die Updates sofort installieren und vorsichtig mit E-Mail-Anhängen sein. Fachleute warnen, dass die Lücke besonders für Organisationen mit sensiblen Daten gefährlich ist.

    Security Insider

    09. Februar 2026

    Wann E-Rechnungen korrigiert werden müssen

    Rechnungskorrekturen sind bei E-Rechnungen nicht immer nötig. Laut Bundesfinanzministerium entfällt die Pflicht zur Berichtigung, wenn sich nur die Bemessungsgrundlage ändert – etwa bei Skonti, Mängelrabatten oder Rückgängigmachung einer Leistung. Ändert sich jedoch die Leistungsbeschreibung, muss der Auftragnehmer eine berichtigte Rechnung ausstellen. Alternativ erlaubt das Ministerium eine elektronische Gutschrift durch den Auftraggeber, sofern dies vereinbart wurde und auf die ursprüngliche Rechnung klar verwiesen wird. Für das Handwerk bedeutet das: Altbewährte manuelle Korrekturverfahren lassen sich nicht eins zu eins auf E-Rechnungen übertragen.

    Handwerk

    02. Februar 2026

    ChatGPT testet künftig Werbung in der Gratis-Version

    OpenAI plant, sein Flaggschiffprodukt ChatGPT künftig über Anzeigen mitzufinanzieren. Die Werbung wird zunächst in den USA in der kostenlosen Version sowie im neuen Einsteigertarif ChatGPT Go getestet. Die Bezahl-Abos Plus, Pro, Business und Enterprise bleiben werbefrei. Laut OpenAI beeinflussen die Anzeigen die Antworten nicht und sind stets klar gekennzeichnet. Nutzende können die Personalisierung der Anzeigen deaktivieren und ihre Daten jederzeit löschen. Mit dem Schritt reagiert OpenAI auf hohe Betriebskosten und will vor allem mit Gratis-Anwenderinnen und -Anwendern, die 90 Prozent der Nutzenden ausmachen, neue Einnahmen generieren.

    Manager Magazin

    02. Februar 2026

    Comeback für E-Auto-Kaufprämie?

    Die Bundesregierung plant, die Kaufprämie für Elektroautos wieder einzuführen. Umweltminister Carsten Schneider will insgesamt rund 800.000 Neuanschaffungen fördern, rückwirkend seit Jahresbeginn. Die Zuschüsse sollen je nach Einkommen und Familienstand zwischen 1.500 und 6.000 Euro liegen, für Familien gibt es mehr. Die Anträge sollen voraussichtlich ab Mai über ein neues Online-Portal gestellt werden können. Ziel ist ein Anschub für die heimische Elektroautobranche nach dem abrupten Stopp der Prämie Ende 2023.

    n-tv

    02. Februar 2026

    Amazon startet Cloud in Brandenburg

    Die Amazon Web Services, kurz AWS, nimmt offiziell seine europäische Cloud-Lösung in Potsdam in Betrieb. Ziel ist es, Unternehmen und Behörden europäischen Speicherplatz anzubieten, um Daten vor US-Zugriffen zu schützen. Zunächst werden bestehende Rechenzentren genutzt, später plant AWS eigene Standorte in Baruth/Mark und Finsterwalde. Alle relevanten Prozesse, Software und Mitarbeiter stammen aus der EU, doch Fachleute warnen, eine vollständige Souveränität sei trotz regionaler Infrastruktur schwer erreichbar, da AWS zum US-amerikanischen Mutterkonzern gehört. Brandenburg will sich als führender Standort für europäische Rechenzentren etablieren.

    RBB

    02. Februar 2026

    Digitalisierung beim Bürgeramt?

    Ab 2027 können Personalausweis, Führerschein und später weitere Dokumente digital auf dem Smartphone gespeichert werden. Behördengänge wie Ausweisbeantragung, Um- oder Abmeldungen sollen einfacher und schneller möglich sein, E-Mails statt Briefe reichen künftig oft aus. Automatisierte Steuererklärungen und KI-gestützte Antragsprüfungen sollen die Prozesse weniger bürokratisch und fehleranfällig machen. Mit diesen Schritten will Digitalminister Karsten Wildberger die Modernisierung der Verwaltung vorantreiben. Probleme können Bürgerinnen und Bürger über die Onlineplattform „Einfach machen“ melden und so direkten Einfluss auf Verbesserungen nehmen.

    T3N

    26. Januar 2026

    Neuer Online-Service für Betriebsprüfungen

    Die Deutsche Rentenversicherung Hessen bietet ab sofort einen Online-Service für Arbeitgeber und Abrechnungsstellen rund um Betriebsprüfungen. Über ein datenschutzkonformes Kontaktformular lassen sich Fragen klären oder fehlende Unterlagen direkt hochladen. Arbeitgeber wählen dafür ihren Prüfbezirk oder lassen sich automatische zuordnen. Die Betriebsprüfungen kontrollieren regelmäßig die Einhaltung von Meldepflichten und Beitragszahlungen zur Sozialversicherung. Die neue digitale Unterstützung soll die Abläufe erleichtern und den Verwaltungsaufwand für Arbeitgeber reduzieren.

    Deutsche Rentenversicherung

    26. Januar 2026

    Pilotphase für Reinigungsroboter in Kommune

    Die niedersächsische Gemeinde Rastede gibt dieses Jahr voraussichtlich rund 1,6 Millionen Euro für die Reinigung öffentlicher Gebäude aus. Personalengpässe und steigende Kosten verschärfen die Problematik. Die FDP hat daher eine Pilotphase beantragt, in der Reinigungsroboter in einer kommunalen Einrichtung getestet werden sollen. Ziel ist, die Effizienz zu steigern, monotone Aufgaben wie Saugen, Fegen oder Schrubben autonom erledigen zu lassen und Fachkräfte für komplexere Tätigkeiten freizustellen. Erfahrungen aus dem Test sollen zeigen, welche Geräte sich für welche Liegenschaften eignen und wie sich die Kosten im Vergleich zu Reinigungspersonal verhalten. Die Roboter sollen teils KI-gestützt arbeiten, Wasser sparen und sich in bestehende Reinigungspläne integrieren lassen.

    Rasteder Rundschau

    26. Januar 2026

    KI-Agenten im Einsatz

    Sogenannte „KI-Agenten“ sind Programme, die wiederkehrende Aufgaben wie Kundenanfragen, Bestellungen oder Routinearbeiten selbstständig bearbeiten. Sie entlasten Mitarbeitende, sparen Zeit und sorgen dafür, dass Prozesse schneller und zuverlässiger ablaufen. Die Agenten nutzen dabei vorhandene Unternehmensdaten, behalten den Datenschutz im Blick und lassen sich schrittweise einführen – auch ohne große IT-Vorkenntnisse. Sie können Aufgaben in unterschiedlichen Bereichen übernehmen, von Verwaltung über Vertrieb bis hin zu Kundenservice. So können Unternehmen von effizienteren Abläufen, schnellerem Service und besserer Nutzung vorhandener Ressourcen profitieren.

    Industrieanzeiger

    26. Januar 2026

    ChatGPT professionell einsetzen

    Wer ChatGPT und andere Chatbots effektiv nutzen will, sollte über einzelne Prompts hinausdenken. Sogenannte „Custom Instructions“ definieren in der Bezahlversion die persönlichen Grundeinstellungen, wie Tonfall, Rolle und Regeln, und sparen so Zeit bei wiederkehrenden Aufgaben. Projekte innerhalb des Chatbots bündeln Chats, Dateien und projektspezifische Anweisungen, eignen sich für komplexe Vorhaben und erleichtern Teamarbeit. „Custom GPTs“ sind spezialisierte, wiederverwendbare KI-Anwendungen für konkrete Routineaufgaben und lassen sich teilen und skalieren. Diese Funktionen ermöglichen es, ChatGPT von einem einfachen Chattool zu einem professionellen KI-Ökosystem auszubauen.

    T3N

    12. Januar 2026

    Senioren prüfen Haushaltstechnik

    Da eine Studie von Shark zeigt, dass Deutsche bei Reinigungsfragen zu 67 Prozent eher erfahrenen Bezugspersonen vertrauen als Suchmaschinen, testeten Seniorinnen den Akku-Staubsauger „PowerDetect Clean & Empty” und bewerteten Handhabung, Flexibilität und Automatisierung positiv, besonders die selbstreinigenden Bürsten und die Basisstation, die alle 45 Tage den Staubbehälter entleert. Auch der Saug- und Wischroboter „NeverTouch” überzeugte demnach mit Sensoren für gezielte und bodenschonende Reinigung. Die Ergebnisse zeigen, welche Funktionen im Alltag tatsächlich praxisrelevant sind und die Nutzung von Haushaltsgeräten erleichtern.

    Computerbild

    12. Januar 2026

    KI als Kreativitätskiller?

    Studien und Beobachtungen des Magazins „The New Yorker“ zeigen, dass generative KI wie ChatGPT Nutzerinnen und Nutzer zwar produktiver macht, gleichzeitig aber die Originalität von Texten und Ideen senkt. Analysen von KI-gestützten Kurzgeschichten und Social-Media-Beiträgen zeigen, dass einzelne Inhalte qualitativ hochwertiger wirken, sich im Vergleich jedoch zunehmend ähneln. Beispiele belegen, dass Posts ohne KI wieder persönlicher und vielseitiger werden. In Unternehmen nutzen Teams Künstliche Intelligenz häufig nur zur Prozessoptimierung, wodurch kreative Vielfalt und radikale Ideen verloren gehen. Experten betonen: KI sollte nicht nur assistieren, sondern als Anregung eingesetzt werden, damit Menschen weiterhin ihre eigene Handschrift und Kreativität entwickeln.

    Basic Thinking

    12. Januar 2026

    Digitale Unterlagen bei Kontrollen gegen Schwarzarbeit

    Mit dem 1. Januar ist das neue Gesetz zur Modernisierung der Schwarzarbeitsbekämpfung in Kraft getreten. Der Zoll erhält erweiterte Befugnisse für unangekündigte Kontrollen, Einsicht in Geschäftsräume und Befragungen von Beschäftigten. Unternehmen müssen sämtliche Unterlagen digital bereitstellen und Behörden Zugriff auf maschinell auswertbare Daten ermöglichen. Neu im Fokus stehen Friseur- und Kosmetikbetriebe sowie plattformbasierte Lieferdienste, während Verstöße härter geahndet werden, teils mit Geld- oder Freiheitsstrafen. Betriebe sollten ihre Abläufe prüfen, digitale Strukturen schaffen und die Daten regelmäßig auf Vollständigkeit und Richtigkeit kontrollieren.

    Handwerksblatt

    12. Januar 2026

    800 KI-Startups in zwei Jahren?

    Udo Schloemer, Gründer der „Factory Berlin“, will Deutschland mit Künstlicher Intelligenz zur Tech-Supermacht machen. In den nächsten zwei Jahren sollen 800 Unternehmen im KI-Bereich entstehen, getragen von mutigen Gründern, kreativen Ideen und deutscher Ingenieurskunst. Schloemer betont, dass Startups Flexibilität und Eigenständigkeit brauchen und sich nicht zu früh vom Mittelstand beeinflussen lassen sollten. Für den Erfolg zählt aus seiner Sicht eine starke Vision, harte Arbeit und Engagement der Gründer, die auch bereit sind, alles für ihre Projekte zu geben. Gleichzeitig warnt er: Wer nicht schnell liefert, wird technologisch abgehängt.

    n-tv

    15. Dezember 2025

    Digitalisierung in Krankenhaus-FM

    Das neue Lünendonk-Krankenhausbarometer „Facility Service“ zeigt, dass digitale Lösungen im Gebäudemanagement deutscher Kliniken immer stärker eingesetzt werden. Fast die Hälfte der Krankenhäuser arbeitet inzwischen mit spezialisierten Systemen wie CAFM, Inhouse-Logistik oder ERP, während 87 Prozent der Kliniken angeben, dass begrenzte Budgets die Digitalisierung bremsen. Digitale Schnittstellen zu externen Dienstleistern sollen Prozesse transparenter und effizienter machen: Aktuell sind 19 Prozent der Kliniken aktiv vernetzt, weitere 43 Prozent planen dies mittelfristig. Auch beim Umgang mit Gebäudedaten steigt die Bereitschaft zur Zusammenarbeit, solange Datenschutz und Zweckbindung gewährleistet sind.

    Lünendonk

    15. Dezember 2025

    Was das Google-Update für Unternehmen bedeutet

    Google rollt ein großes sogenanntes „Core Update“ aus, das mehrere Wochen dauern wird, um relevante Inhalte für Suchende noch besser hervorzuheben. Für Unternehmen mit einer Webseite heißt das vor allem, dass kurzfristige Schwankungen in den Suchergebnissen normal sind und keine Panik auslösen müssen. Wichtig ist, dass die Betreibenden ihre Inhalte kontinuierlich optimieren, das heißt, diese sollten nützlich, einzigartig und für Menschen, nicht für Suchmaschinen, erstellt sein. Neue Features wie KI-Zusammenfassungen, Inline-Links und Preferred Sources bieten zusätzliche Chancen, die Sichtbarkeit zu steigern.

    Onlinemarketing

    15. Dezember 2025

    KI für effiziente Urlaubsübergaben

    Kurz vor dem Urlaub stauen sich Aufgaben, nach den Ferientagen wartet ein volles Postfach. Die neue Folge des Podcast „t3n MeisterPrompter“ zeigt, wie KI-Tools wie ChatGPT, Google Gemini oder Le Chat aus Kalendern und Meeting-Protokollen ein vollständiges Übergabedokument erstellen. Dieses enthält Aufgaben, Prioritäten, Risiken und den Wiedereinstieg. Je mehr relevante Infos bereitgestellt werden, desto genauer das Ergebnis. So können Beschäftigte in Unternehmen die Urlaubsübergabe effizient, strukturiert und datenschutzkonform gestalten.

    T3N

    15. Dezember 2025