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aktuelle politische Entscheidungen, Neuigkeiten aus Unternehmen und andere spannende Themen
aktuelle politische Entscheidungen, Neuigkeiten aus Unternehmen und andere spannende Themen
Die niederländischen Geheimdienste sehen Russland verantwortlich für eine weltweite Kampagne gegen Nutzer von Signal und WhatsApp. Ziel seien Konten von Regierungsbeamten, Diplomaten, Militärangehörigen und Journalisten, wobei einzelne Nutzerkonten still übernommen würden. Die Angreifer nutzen dabei Social Engineering: Sie geben sich als Support-Chatbot aus oder locken Opfer dazu, QR-Codes zu scannen, um Zugriff auf Konten zu erhalten. Signal und WhatsApp selbst seien nicht kompromittiert, die Angriffe zielten auf das Preisgeben von Verifizierungscodes und PINs. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hatte bereits ähnliche Angriffe registriert und vor staatlich gesteuerten Cyberoperationen gewarnt.
T-Online
Google hat in Berlin ein neues KI-Zentrum eröffnet, in dem DeepMind, Google Research und Google Cloud zusammenarbeiten. Digitalminister Wildberger wies Bedenken zur digitalen Souveränität zurück und betonte Partnerschaften „auf Augenhöhe“. Das Zentrum ist Teil eines Investitionsprogramms von über 5,5 Milliarden Euro bis 2029, inklusive des Ausbaus von Rechenzentren in Dietzenbach, München und Frankfurt. Begleitend startet eine Kooperation mit der TU München und dem Helmholtz Munich zur Beschleunigung von Medikamentenentwicklung. Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft könnte generative KI bis 2034 rund 440 Milliarden Euro zusätzliche Bruttowertschöpfung pro Jahr erzeugen.
Zeit Online
Im Handwerk gewinnt die Auftragsakquise auf Social Media zunehmend an Bedeutung. Die Inhalte sollten dabei klar nach Prioritäten gewichtet und auf die Zielgruppe abgestimmt werden: Instagram und Facebook für private Kundinnen und Kunden, TikTok für junge Zielgruppen, LinkedIn für B2B. Videos, Vorher-Nachher-Bilder und Kundenbewertungen vermitteln Vertrauen. Ein Redaktionsplan erleichtert die regelmäßige Pflege der Profile. Bezahlte Anzeigen können die Reichweite erhöhen, wobei die Qualität der Anfragen und der optimale Kampagnenzeitpunkt entscheidend sind. Social-Media-Aktivitäten sollten stets mit der Website abgestimmt sein, um Interessierten schnelle und klare Informationen zu bieten.
Handwerk
Ryan Deiss, Gründer und CEO der Marketingfirmen DigitalMarketer und The Scalable Company, warnt davor, dass künstliche Intelligenz die menschliche Denkfähigkeit untergraben kann. Deiss sieht das größte Risiko darin, dass Menschen aufhören, selbst zu denken. Seine „10-80-10“-Regel empfiehlt, zehn Prozent einer Aufgabe eigenständig zu bearbeiten, 80 Prozent von KI erledigen zu lassen und die letzten 10 Prozent wieder kritisch zu prüfen. So bleiben seiner Ansicht nach Urteilsvermögen, Qualitätskontrolle und kreatives Denken erhalten. Wer bewusst Zeit fürs eigene Denken einplant, baut Grundwissen auf, behält die kognitive Kontrolle und sichert sich langfristige Vorteile in einer KI-gesteuerten Arbeitswelt.
Business Insider
Handwerksbetriebe können seit dem 25. Februar mit dem kostenfreien Online-Tool „Zukunfts-Kompass Handwerk“ freiwillige Nachhaltigkeitsberichte erstellen, berichtet der ZDH. Das Tool basiert auf dem europäischen Berichtsstandard VSME und ist als Modul des Deutschen Nachhaltigkeitskodex konzipiert. Ein Dashboard, Ausfüllhilfen und integrierte Rechenfunktionen sollen Betriebe Schritt für Schritt durch den Bericht führen. Zunächst ist der Zukunfts-Kompass in einer Early-Access-Version verfügbar. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie umgesetzt.
Handwerk
Live-Daten sollen Technische Gebäudeausrüstung, Gebäudeautomation und Facility-Management stärker verbinden, erläutert Frank Schröder, Co-Leiter des Gefma-Arbeitskreises „Gebäudebetrieb 4.0“ und Director Efficient Technologies bei Phoenix Contact im Interview. Der Arbeitskreis will praxisnahe Leitlinien für einen energieeffizienten, digital vernetzten und nachhaltigen Betrieb entwickeln und die Brücke zwischen Vorgaben und operativer Umsetzung schlagen. Große Potenziale liegen in der lebenszyklusübergreifenden Nutzung von Daten, der vorausschauenden Wartung, KI-gestützter Analyse und digitalen Zwillingen, die Energieeinsparungen von 20 bis 30 Prozent ermöglichen. Schröder rät, mit Transparenz und klar priorisierten Use-Cases zu starten, um Akzeptanz zu schaffen und eine Automatisierung erfolgreich einzuführen.
Haufe
Laut einer Bitkom-Studie hält die Führungsebene von fast jedem zweiten Unternehmen Männer für besser geeignet in technischen Berufen. Von den über 600 befragten Führungskräften und Personalchefinnen und -chefss stimmen 44 Prozent der Männer und 39 Prozent der Frauen dieser Aussage zu. In IT- und Digitalabteilungen sind Frauen stark unterrepräsentiert, nur neun Prozent der Firmen berichten von annähernd ausgeglichenen Teams. Trotz der Herausforderungen sehen 78 Prozent der Befragten gerade Frauen als entscheidend für die Zukunft der Branche, 65 Prozent betonen ihre Bedeutung zur Lösung des Fachkräftemangels. Hindernisse für Frauen sind oft der Wiedereinstieg nach Elternzeit, die fehlende Sensibilität bei Personalentscheidungen und die „gläserne Decke“. Gleichzeitig fehlen in vielen Unternehmen Gleichstellungsbeauftragte oder gezielte Frauenförderung.
Spiegel Online
Mit dem Update auf „One UI 8.5“ wird die Galaxy Wearable App die Unterstützung für Samsung Galaxy Fit und Galaxy Fit e einstellen. Beide Einsteiger-Fitnessbänder stammen aus dem Jahr 2019. Die Nachfolger wie Galaxy Fit 2 und Fit 3 bleiben kompatibel. Das App-Update bringt ein neues Design, soll die Smart-Switch-Sicherheit verbessern und die Unterstützung für die kommenden Galaxy Buds 4 und Buds 4 Pro erweitern. Nutzer der älteren Modelle sollten das Update vorerst vermeiden, um die Funktionalität zu erhalten. Mit „One UI 9“ endet für viele Galaxy-Geräte zudem die letzte große Android-Aktualisierung, Sicherheitsupdates bleiben weiterhin möglich.
Chip
Ein Landesarbeitsgericht hat die außerordentliche Kündigung eines Arbeitnehmers bestätigt, der seine Krankschreibung über ein Online-Portal ausschließlich per Fragebogen erhalten hatte. Da kein persönlicher oder telemedizinischer Arztkontakt stattfand, fehlte es an einer ordnungsgemäßen ärztlichen Feststellung der Arbeitsunfähigkeit. Das Gericht sah darin einen schweren Vertrauensbruch, unabhängig davon, ob tatsächlich eine Erkrankung vorlag. Der hohe Beweiswert einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung greift nur bei Einhaltung der rechtlichen Vorgaben. Die Nutzung eines „AU ohne Gespräch“-Modells kann dagegen den Job kosten.
Anwalt.de
Ob Videoüberwachung oder Tracking-Software – jede Form technischer Kontrolle greift in die Persönlichkeitsrechte ein und unterliegt strengen Vorgaben aus DSGVO und Arbeitsrecht. Das Landesarbeitsgericht Hamm sprach dem Mitarbeiter eines Stahlbetriebs 15.000 Euro Entschädigung zu, nachdem er jahrelang nahezu flächendeckend gefilmt worden war. Unzulässig sind insbesondere Überwachungen in Toiletten, Umkleiden oder Pausenräumen sowie heimliche Daueraufzeichnungen ohne konkreten Verdacht. Auch digitale Tools wie Keylogger oder permanente Screenshots sind laut Bundesarbeitsgericht rechtswidrig. Zudem hat der Betriebsrat laut Betriebsverfassungsgesetz zwingend mitzubestimmen.
Unternehmer
Angesichts von Schäden in Milliardenhöhe – laut dem Verband Bitkom rund 200 Milliarden Euro im vergangenen Jahr – sollten Unternehmen ihre IT-Zugänge konsequent absichern, insbesondere durch Zwei-Faktor-Authentifizierung und klare Rechtevergabe. Ehemalige Beschäftigte müssen sofort aus Systemen entfernt, regelmäßige Updates und Sicherheits-Patches zeitnah eingespielt werden. Unverzichtbar sind zudem Back-ups sowie ein vollständiger Überblick über alle Geräte im Netzwerk, inklusive privater Smartphones im Firmen-WLAN. Da es keine hundertprozentige Sicherheit gibt, empfehlen Experten wie das „Cyberintelligence Institute“ einen klar definierten Notfall- und Kommunikationsplan, der regelmäßig trainiert wird.
Tagesschau
Das Landgericht Berlin II hat entschieden, dass „Meta Platforms“ über die Facebook-Freunde-Finder-Funktion keine Kontaktdaten von Nicht-Nutzern ohne deren Einwilligung speichern darf. Die Kammer sieht darin einen Verstoß gegen Datenschutzrecht, da Betroffene weder zugestimmt haben noch von der Datenspeicherung profitieren. Bei Verstößen droht ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro, das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig. Personalisierte Werbung dagegen bleibt grundsätzlich erlaubt, erfordert aber eine wirksame Einwilligung der Nutzer. Geklagt hatte der Bundesverband der Verbraucherzentrale, der in der Entscheidung auch eine Signalwirkung für andere soziale Netzwerke sieht.
Süddeutsche Zeitung
In Australien gilt seit Dezember 2025 ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 16 Jahren, betroffen sind Plattformen wie Instagram, TikTok, Snapchat, Facebook und YouTube. Befürworter sehen darin Schutz vor Online-Mobbing, nicht jugendfreien Inhalten und psychischen Belastungen, Gegner warnen vor massiven Eingriffen in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und digitale Teilhabe. In der EU wäre für eine einheitliche Regelung die Europäische Kommission zuständig. Entscheidungen zu diesem Thema sollen bis Sommer fallen, nationale Alleingänge wie in Frankreich gelten als rechtlich riskant. In Deutschland zeigt sich die Politik abwartend und will Empfehlungen der Fachkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ berücksichtigen. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa befürworten 60 Prozent der Deutschen ein solches Verbot, 24 Prozent sind dagegen.
Merkur
Deutschland und Indien wollen ihre Zusammenarbeit im Bereich Künstliche Intelligenz intensivieren. Am Rande des KI-Gipfels in Neu-Delhi vereinbarten Bundesdigitalminister Karsten Wildberger und sein indischer Kollege Ashwini Vaishnaw einen "KI-Pakt". Geplant sind gemeinsame Initiativen in Industrie, Energie, Gesundheit und Landwirtschaft sowie die Förderung der Mobilität indischer Studierender und Fachkräfte. Beide Länder verpflichten sich, KI verantwortungsvoll, sicher und im Einklang mit demokratischen Werten zu gestalten. Der Pakt baut auf gemeinsamen Projekten in KI, Halbleitern, Industrie 4.0, digitalen Zahlungen und Start-ups auf und ergänzt das kürzlich geschlossene EU-Indien-Freihandelsabkommen.
n-tv
Handwerksbetriebe, die unter die Kleinunternehmerregelung fallen, dürfen elektronische Rechnungen künftig ohne vorherige Zustimmung des Empfängers ausstellen. Das hat das Bundesfinanzministerium in einem aktuellen Schreiben klargestellt und damit eine frühere Regelung von März 2025 korrigiert. Das Wahlrecht der Kleinunternehmer bleibt bestehen: Sie können weiterhin auch „sonstige Rechnungen“ wie Papier- oder PDF-Rechnungen nutzen. Eine Zustimmung des Empfängers ist nur erforderlich, wenn die elektronische Rechnung in einem anderen Format als der standardisierten E-Rechnung übermittelt wird.
Handwerk
Mindestens 20 Prozent der bayerischen Unternehmen berichteten im vergangenen Jahr von einem erheblichen Cyberangriff, wie die IHK-Digitalisierungsumfrage zeigt. Besonders kleine und mittlere Betriebe schützen sich häufig noch unzureichend. Nur rund die Hälfte führt Risikoanalysen durch und weniger als die Hälfte schult Mitarbeitende regelmäßig in IT-Sicherheit. Größere Unternehmen zeigen deutlich bessere Vorsorge, etwa 82 Prozent analysieren Sicherheitslücken und 85 Prozent schulen ihre Teams. Cyberangriffe zielen oft auf Betrug, Spionage, Datendiebstahl oder Lösegeldforderungen ab. Der BIHK appelliert an Firmen und Politik, Schutzmaßnahmen zu verstärken, um die zunehmenden Risiken für die Wirtschaft abzufedern.
IHK München
Ab 2027 werden digitale Steuerbescheide Standard, ohne dass man zustimmen muss. Der Start wurde um ein Jahr verschoben, um Steuerpflichtigen mehr Vorbereitungszeit zu geben. Wer seine Erklärung elektronisch einreicht, erhält den Bescheid dann online als PDF, mit Benachrichtigung per E-Mail. Ein formloser Antrag genügt, um weiterhin Post zu erhalten. Neu ist auch: Bei gemeinsam veranlagten Ehegatten reicht es, wenn einer den Bescheid abruft und den anderen informiert. Hier entfällt der bisherige Einwilligungscode . Die Einspruchsfrist beginnt vier Tage nach Bereitstellung des digitalen Bescheids.
Handwerk
Laut der Pronova-BKK-Studie „Arbeiten 2025“ sparen vier von zehn Beschäftigte durch KI-Nutzung wöchentlich sechs Stunden, doch über die Hälfte empfindet die Arbeit als fehleranfälliger und unsicherer. Besonders junge Arbeitnehmende unter 30 fühlen sich überfordert, da sie oft Aufgaben übernehmen, die ihre Kompetenzen übersteigen – zwei Drittel berichten von sogenanntem „Techno-Stress“. Gleichzeitig fürchtet fast die Hälfte der KI-Nutzenden um ihren Job, bei den Jüngeren sind es sogar 60 Prozent. Wirtschaftspsychologin Patrizia Thamm warnt, dass ohne aktive Auseinandersetzung mit KI in Kombination mit Selbstfürsorge Überforderung und Burn-out drohen.
Krankenkassen direkt
Ab 19. Juni 2026 müssen Online-Händlerinnen und -Händler bei Fernabsatzverträgen eine leicht zugängliche elektronische Widerrufsfunktion auf ihrer Webseite bereitstellen, den sogenannten „Widerrufsbutton“. Die Pflicht gilt unabhängig von Größe oder Umsatz für alle B2C-Online-Verträge über Waren, Dienstleistungen, Finanzdienstleistungen und digitale Inhalte. Für Führungskräfte heißt das: Technik rechtzeitig anpassen, Widerrufsbelehrung aktualisieren und den Prozess konsequent aus Sicht der Kundschaft denken, um Abmahnungen und verlängerte Fristen zu vermeiden. Der Gesetzgeber will mit dieser Umsetzung einer EU-Richtlinie verbraucherinnenfreundliche, transparente digitale Prozesse fördern.
Trusted Shops
Die EU-Kommission verlangt vom Mutterkonzern Meta, seinen Messenger WhatsApp auch für andere KI-Chatbots zu öffnen und droht mit einstweiligen Maßnahmen sowie Bußgeldern. Meta weist den Vorwurf eines Wettbewerbsverstoßes zurück mit der Begründung, dass WhatsApp kein zentraler Vertriebskanal für KI-Dienste sei. Hintergrund sind geänderte Geschäftsbedingungen, die reine KI-Anbieter seit Oktober von WhatsApp ausschließen, während Meta einen eigenen KI-Bot prominent integriert hat. Der Fall zeigt grundsätzlich, wie stark Plattformmacht, Marktzugang und faire Wettbewerbsbedingungen im KI-Zeitalter politisch umkämpft sind.
Spiegel Online
Apple gibt seine Pläne für KI-Systeme von Siri und Apple Intelligence auf und setzt künftig auf Googles Gemini als Basis für die eigenen Modelle. Eine angepasste Gemini-Version soll Siri noch 2026 zu einer personalisierten Antwort-Assistentin machen, entweder direkt auf den Geräten oder auf Apple-Servern. Die Kooperation könnte Google rund eine Milliarde US-Dollar pro Jahr einbringen, genaue Datenschutz-Details stehen noch aus. Die Vereinbarung ist nicht exklusiv, Apple kann also weitere KI-Partner einbinden und scheint nicht durch frühere Kartellurteile gegen Google eingeschränkt.
Heise
Wero will 2026 den europäischen Markt erobern und positioniert sich als datensichere, moralisch bessere Alternative zu PayPal mit schneller Direktüberweisung zwischen Konten. Wichtige Funktionen wie Käuferschutz und „Buy-now-pay-later“ sollen in den kommenden Monaten eingeführt werden. Das junge Unternehmen ist bisher bei rund 150 Händlern verfügbar, genaue Zahlen und die Integration von Amazon sind noch unklar. Geringere Gebühren könnten Händlern einen Anreiz bieten, Wero am Checkout anzubieten, während Banken wie N26 und Revolut die Reichweite unterstützen. Der Fokus auf eine einfache Nutzung in weniger als zehn Sekunden soll Aufmerksamkeit schaffen. Fachleute finden aber, dass Wero vor allem emotional und aktivistisch überzeugen muss – als Lösung, die weniger von globalen Tech-Konzernen abhängig ist und Datenschutz ernst nimmt.
Absatzwirtschaft
Fritzboxen richten sich beim ersten Verbinden automatisch ein, bieten aber zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, um Sicherheit und Komfort zu erhöhen. Besonders der Fernzugriff erlaubt Änderungen am Router oder Zugriff auf angeschlossene Speichermedien von außerhalb. Sicherheitsbehörden warnen, den Fernzugriff nur bei Bedarf zu aktivieren und danach wieder zu deaktivieren. Nutzerkonten müssen dafür unter „Fritzbox-Benutzer“ eingerichtet und die Option „Zugang aus dem Internet“ aktiviert werden. Über „MyFritz-Konto“ lässt sich der Fernzugriff jederzeit wieder abschalten, um ungewollten Zugriff zu verhindern.
T3N
Programme von Office 2016 bis 2024 sowie Office-365-Apps weisen eine Sicherheitslücke auf, die derzeit aktiv von russischen Hackern ausgenutzt wird. Sie erlaubt Angreifern, Schadcodes auszuführen, wenn Nutzende manipulierte Word-Dateien öffnen. Microsoft hat bereits Notfall-Patches veröffentlicht, unter anderem für Office 2016, 2019 und 365-Apps. Einige neuere Versionen werden automatisch serverseitig geschützt. Nutzende sollten die Updates sofort installieren und vorsichtig mit E-Mail-Anhängen sein. Fachleute warnen, dass die Lücke besonders für Organisationen mit sensiblen Daten gefährlich ist.
Security Insider
Rechnungskorrekturen sind bei E-Rechnungen nicht immer nötig. Laut Bundesfinanzministerium entfällt die Pflicht zur Berichtigung, wenn sich nur die Bemessungsgrundlage ändert – etwa bei Skonti, Mängelrabatten oder Rückgängigmachung einer Leistung. Ändert sich jedoch die Leistungsbeschreibung, muss der Auftragnehmer eine berichtigte Rechnung ausstellen. Alternativ erlaubt das Ministerium eine elektronische Gutschrift durch den Auftraggeber, sofern dies vereinbart wurde und auf die ursprüngliche Rechnung klar verwiesen wird. Für das Handwerk bedeutet das: Altbewährte manuelle Korrekturverfahren lassen sich nicht eins zu eins auf E-Rechnungen übertragen.
Handwerk
OpenAI plant, sein Flaggschiffprodukt ChatGPT künftig über Anzeigen mitzufinanzieren. Die Werbung wird zunächst in den USA in der kostenlosen Version sowie im neuen Einsteigertarif ChatGPT Go getestet. Die Bezahl-Abos Plus, Pro, Business und Enterprise bleiben werbefrei. Laut OpenAI beeinflussen die Anzeigen die Antworten nicht und sind stets klar gekennzeichnet. Nutzende können die Personalisierung der Anzeigen deaktivieren und ihre Daten jederzeit löschen. Mit dem Schritt reagiert OpenAI auf hohe Betriebskosten und will vor allem mit Gratis-Anwenderinnen und -Anwendern, die 90 Prozent der Nutzenden ausmachen, neue Einnahmen generieren.
Manager Magazin
Die Bundesregierung plant, die Kaufprämie für Elektroautos wieder einzuführen. Umweltminister Carsten Schneider will insgesamt rund 800.000 Neuanschaffungen fördern, rückwirkend seit Jahresbeginn. Die Zuschüsse sollen je nach Einkommen und Familienstand zwischen 1.500 und 6.000 Euro liegen, für Familien gibt es mehr. Die Anträge sollen voraussichtlich ab Mai über ein neues Online-Portal gestellt werden können. Ziel ist ein Anschub für die heimische Elektroautobranche nach dem abrupten Stopp der Prämie Ende 2023.
n-tv
Die Amazon Web Services, kurz AWS, nimmt offiziell seine europäische Cloud-Lösung in Potsdam in Betrieb. Ziel ist es, Unternehmen und Behörden europäischen Speicherplatz anzubieten, um Daten vor US-Zugriffen zu schützen. Zunächst werden bestehende Rechenzentren genutzt, später plant AWS eigene Standorte in Baruth/Mark und Finsterwalde. Alle relevanten Prozesse, Software und Mitarbeiter stammen aus der EU, doch Fachleute warnen, eine vollständige Souveränität sei trotz regionaler Infrastruktur schwer erreichbar, da AWS zum US-amerikanischen Mutterkonzern gehört. Brandenburg will sich als führender Standort für europäische Rechenzentren etablieren.
RBB
Ab 2027 können Personalausweis, Führerschein und später weitere Dokumente digital auf dem Smartphone gespeichert werden. Behördengänge wie Ausweisbeantragung, Um- oder Abmeldungen sollen einfacher und schneller möglich sein, E-Mails statt Briefe reichen künftig oft aus. Automatisierte Steuererklärungen und KI-gestützte Antragsprüfungen sollen die Prozesse weniger bürokratisch und fehleranfällig machen. Mit diesen Schritten will Digitalminister Karsten Wildberger die Modernisierung der Verwaltung vorantreiben. Probleme können Bürgerinnen und Bürger über die Onlineplattform „Einfach machen“ melden und so direkten Einfluss auf Verbesserungen nehmen.
T3N
Die Deutsche Rentenversicherung Hessen bietet ab sofort einen Online-Service für Arbeitgeber und Abrechnungsstellen rund um Betriebsprüfungen. Über ein datenschutzkonformes Kontaktformular lassen sich Fragen klären oder fehlende Unterlagen direkt hochladen. Arbeitgeber wählen dafür ihren Prüfbezirk oder lassen sich automatische zuordnen. Die Betriebsprüfungen kontrollieren regelmäßig die Einhaltung von Meldepflichten und Beitragszahlungen zur Sozialversicherung. Die neue digitale Unterstützung soll die Abläufe erleichtern und den Verwaltungsaufwand für Arbeitgeber reduzieren.
Deutsche Rentenversicherung
Die niedersächsische Gemeinde Rastede gibt dieses Jahr voraussichtlich rund 1,6 Millionen Euro für die Reinigung öffentlicher Gebäude aus. Personalengpässe und steigende Kosten verschärfen die Problematik. Die FDP hat daher eine Pilotphase beantragt, in der Reinigungsroboter in einer kommunalen Einrichtung getestet werden sollen. Ziel ist, die Effizienz zu steigern, monotone Aufgaben wie Saugen, Fegen oder Schrubben autonom erledigen zu lassen und Fachkräfte für komplexere Tätigkeiten freizustellen. Erfahrungen aus dem Test sollen zeigen, welche Geräte sich für welche Liegenschaften eignen und wie sich die Kosten im Vergleich zu Reinigungspersonal verhalten. Die Roboter sollen teils KI-gestützt arbeiten, Wasser sparen und sich in bestehende Reinigungspläne integrieren lassen.
Rasteder Rundschau
Sogenannte „KI-Agenten“ sind Programme, die wiederkehrende Aufgaben wie Kundenanfragen, Bestellungen oder Routinearbeiten selbstständig bearbeiten. Sie entlasten Mitarbeitende, sparen Zeit und sorgen dafür, dass Prozesse schneller und zuverlässiger ablaufen. Die Agenten nutzen dabei vorhandene Unternehmensdaten, behalten den Datenschutz im Blick und lassen sich schrittweise einführen – auch ohne große IT-Vorkenntnisse. Sie können Aufgaben in unterschiedlichen Bereichen übernehmen, von Verwaltung über Vertrieb bis hin zu Kundenservice. So können Unternehmen von effizienteren Abläufen, schnellerem Service und besserer Nutzung vorhandener Ressourcen profitieren.
Industrieanzeiger
Wer ChatGPT und andere Chatbots effektiv nutzen will, sollte über einzelne Prompts hinausdenken. Sogenannte „Custom Instructions“ definieren in der Bezahlversion die persönlichen Grundeinstellungen, wie Tonfall, Rolle und Regeln, und sparen so Zeit bei wiederkehrenden Aufgaben. Projekte innerhalb des Chatbots bündeln Chats, Dateien und projektspezifische Anweisungen, eignen sich für komplexe Vorhaben und erleichtern Teamarbeit. „Custom GPTs“ sind spezialisierte, wiederverwendbare KI-Anwendungen für konkrete Routineaufgaben und lassen sich teilen und skalieren. Diese Funktionen ermöglichen es, ChatGPT von einem einfachen Chattool zu einem professionellen KI-Ökosystem auszubauen.
T3N
Da eine Studie von Shark zeigt, dass Deutsche bei Reinigungsfragen zu 67 Prozent eher erfahrenen Bezugspersonen vertrauen als Suchmaschinen, testeten Seniorinnen den Akku-Staubsauger „PowerDetect Clean & Empty” und bewerteten Handhabung, Flexibilität und Automatisierung positiv, besonders die selbstreinigenden Bürsten und die Basisstation, die alle 45 Tage den Staubbehälter entleert. Auch der Saug- und Wischroboter „NeverTouch” überzeugte demnach mit Sensoren für gezielte und bodenschonende Reinigung. Die Ergebnisse zeigen, welche Funktionen im Alltag tatsächlich praxisrelevant sind und die Nutzung von Haushaltsgeräten erleichtern.
Computerbild
Studien und Beobachtungen des Magazins „The New Yorker“ zeigen, dass generative KI wie ChatGPT Nutzerinnen und Nutzer zwar produktiver macht, gleichzeitig aber die Originalität von Texten und Ideen senkt. Analysen von KI-gestützten Kurzgeschichten und Social-Media-Beiträgen zeigen, dass einzelne Inhalte qualitativ hochwertiger wirken, sich im Vergleich jedoch zunehmend ähneln. Beispiele belegen, dass Posts ohne KI wieder persönlicher und vielseitiger werden. In Unternehmen nutzen Teams Künstliche Intelligenz häufig nur zur Prozessoptimierung, wodurch kreative Vielfalt und radikale Ideen verloren gehen. Experten betonen: KI sollte nicht nur assistieren, sondern als Anregung eingesetzt werden, damit Menschen weiterhin ihre eigene Handschrift und Kreativität entwickeln.
Basic Thinking
Mit dem 1. Januar ist das neue Gesetz zur Modernisierung der Schwarzarbeitsbekämpfung in Kraft getreten. Der Zoll erhält erweiterte Befugnisse für unangekündigte Kontrollen, Einsicht in Geschäftsräume und Befragungen von Beschäftigten. Unternehmen müssen sämtliche Unterlagen digital bereitstellen und Behörden Zugriff auf maschinell auswertbare Daten ermöglichen. Neu im Fokus stehen Friseur- und Kosmetikbetriebe sowie plattformbasierte Lieferdienste, während Verstöße härter geahndet werden, teils mit Geld- oder Freiheitsstrafen. Betriebe sollten ihre Abläufe prüfen, digitale Strukturen schaffen und die Daten regelmäßig auf Vollständigkeit und Richtigkeit kontrollieren.
Handwerksblatt
Udo Schloemer, Gründer der „Factory Berlin“, will Deutschland mit Künstlicher Intelligenz zur Tech-Supermacht machen. In den nächsten zwei Jahren sollen 800 Unternehmen im KI-Bereich entstehen, getragen von mutigen Gründern, kreativen Ideen und deutscher Ingenieurskunst. Schloemer betont, dass Startups Flexibilität und Eigenständigkeit brauchen und sich nicht zu früh vom Mittelstand beeinflussen lassen sollten. Für den Erfolg zählt aus seiner Sicht eine starke Vision, harte Arbeit und Engagement der Gründer, die auch bereit sind, alles für ihre Projekte zu geben. Gleichzeitig warnt er: Wer nicht schnell liefert, wird technologisch abgehängt.
n-tv
Das neue Lünendonk-Krankenhausbarometer „Facility Service“ zeigt, dass digitale Lösungen im Gebäudemanagement deutscher Kliniken immer stärker eingesetzt werden. Fast die Hälfte der Krankenhäuser arbeitet inzwischen mit spezialisierten Systemen wie CAFM, Inhouse-Logistik oder ERP, während 87 Prozent der Kliniken angeben, dass begrenzte Budgets die Digitalisierung bremsen. Digitale Schnittstellen zu externen Dienstleistern sollen Prozesse transparenter und effizienter machen: Aktuell sind 19 Prozent der Kliniken aktiv vernetzt, weitere 43 Prozent planen dies mittelfristig. Auch beim Umgang mit Gebäudedaten steigt die Bereitschaft zur Zusammenarbeit, solange Datenschutz und Zweckbindung gewährleistet sind.
Lünendonk
Google rollt ein großes sogenanntes „Core Update“ aus, das mehrere Wochen dauern wird, um relevante Inhalte für Suchende noch besser hervorzuheben. Für Unternehmen mit einer Webseite heißt das vor allem, dass kurzfristige Schwankungen in den Suchergebnissen normal sind und keine Panik auslösen müssen. Wichtig ist, dass die Betreibenden ihre Inhalte kontinuierlich optimieren, das heißt, diese sollten nützlich, einzigartig und für Menschen, nicht für Suchmaschinen, erstellt sein. Neue Features wie KI-Zusammenfassungen, Inline-Links und Preferred Sources bieten zusätzliche Chancen, die Sichtbarkeit zu steigern.
Onlinemarketing
Kurz vor dem Urlaub stauen sich Aufgaben, nach den Ferientagen wartet ein volles Postfach. Die neue Folge des Podcast „t3n MeisterPrompter“ zeigt, wie KI-Tools wie ChatGPT, Google Gemini oder Le Chat aus Kalendern und Meeting-Protokollen ein vollständiges Übergabedokument erstellen. Dieses enthält Aufgaben, Prioritäten, Risiken und den Wiedereinstieg. Je mehr relevante Infos bereitgestellt werden, desto genauer das Ergebnis. So können Beschäftigte in Unternehmen die Urlaubsübergabe effizient, strukturiert und datenschutzkonform gestalten.
T3N
Ab Januar soll Microsoft Teams per Update den Aufenthaltsort von Beschäftigten über WLAN erkennen können, ursprünglich war die Einführung schon für Dezember geplant. Datenschützer betrachten diese Funktion als heikel, da sie stark in die Persönlichkeitsrechte der Beschäftigten eingreift. Arbeitgeber müssen den Zweck der Erfassung klar begründen, anlasslose, permanente Kontrolle ist nicht erlaubt. Fachleute betonen, dass Überwachung nur aus wichtigen Gründen wie bei Sicherheits- oder Logistikaufgaben rechtlich zulässig ist. Streitfälle bei unerlaubter Überwachung sind daher nicht ausgeschlossen, die genaue Umsetzung bleibt kritisch.
n-tv
Eine Bitkom-Umfrage unter 1.156 Personen zeigt, dass 82 Prozent der Deutschen sich vor allem Fortschritte bei Online-Behördengängen wünschen. Weitere Prioritäten sind vereinfachter Datenschutz und digitale Teilhabe für alle, Verbraucherschutz im Internet, Cybersicherheit und leistungsfähige Breitbandnetze. Insgesamt ist Digitalpolitik für sechs von zehn Befragten von großer Bedeutung. Auch Themen wie Digitalisierung der Wirtschaft, Regulierung großer Plattformen und KI werden mehrheitlich unterstützt. Nur eine kleine Minderheit von acht Prozent hält Digitalthemen für unwichtig.
Bitkom
Der Online-Broker will in den kommenden Monaten seinen Kundenservice verbessern und künftig auch persönliche Kontaktmöglichkeiten anbieten. Dies erklärte eine Unternehmenssprecherin gegenüber der Zeitschrift WirtschaftsWoche. Derzeit erfolgt der Support ausschließlich und zum Teil KI-unterstützt über die App, eine Hotline existiert nicht. Hintergrund ist der starke Anstieg von Beschwerden: Bis Ende Oktober 2025 meldeten Verbraucherzentralen 350 Fälle, ein Plus von 75 Prozent gegenüber dem Vorjahr, die Finanzaufsicht BaFin verzeichnet offenbar ähnliche Entwicklungen. Details zu Umfang und Start der Neuerungen will Trade Republic im Frühjahr kommunizieren.
WiWo
Ab kommendem Jahr werden Steuerbescheide in Deutschland standardmäßig digital über Elster zugestellt, wie der Bund der Steuerzahler informiert. Wer weiterhin Papierbescheide wünscht, muss aktiv widersprechen und dies im Elster-Portal einstellen. Dann gilt der Widerspruch dauerhaft. Der digitale Bescheid ist dem klassischen rechtlich gleichgestellt, die einmonatige Einspruchsfrist beginnt vier Tage nach Bereitstellung im persönlichen Postfach. Steuerzahler sollten ihr Postfach regelmäßig prüfen und E-Mail-Benachrichtigungen aktivieren, um Fristversäumnisse zu vermeiden. Für Personen ohne Internetzugang oder mit unzumutbarer elektronischer Kommunikation gilt eine Härtefallregelung, die aktiv beantragt werden muss.
Web.de
Eine Studie der Ruhr-Universität Bochum zeigt, dass über 50 Prozent der unter 20-Jährigen in Deutschland suchtartige Symptome bei der Nutzung sozialer Medien aufweisen. Als Anzeichen gelten ständiger Nutzungsdrang, auftretende Unruhe bei eingeschränktem Zugang und die Nutzung, um von Problemen abzulenken. Junge Menschen verbringen demnach durchschnittlich vier Stunden täglich in den Netzwerken, Erwachsene über drei Stunden. Dabei können schon 30 Minuten bewusste Offline-Zeit pro Tag, etwa mit Familie, Freunden oder Sport, die psychische Gesundheit deutlich verbessern.
Zeit Online
US-Clouds wie AWS oder Google stehen mittlerweile wegen Datenweitergabe unter Druck, wohingegen europäische Anbieter wie Ionos, OTC und Scaleway mit DSGVO-konformen Lösungen punkten. Sie alle bieten Speicher, Datenbanken und Kubernetes, unterscheiden sich aber in Flexibilität, Netzwerkstruktur und Entwickler-Tools voneinander. Ionos überzeugt mit individuellen Architekturen, OTC mit bewährten Standards und Scaleway mit cloud-nativen Services. Für Unternehmen, die Datensouveränität und Sicherheit an oberste Stelle setzen, werden sie zunehmend zur ersten Wahl.
T3N
Auf der Konferenz „Smart Work, Safe Work“ diskutierten Fachleute aus ganz Europa, wie Künstliche Intelligenz die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit verbessern kann, ohne neue Risiken zu schaffen. Digitale Assistenzsysteme, intelligente Risikobeurteilungen und Echtzeit-Überwachung können Beschäftigte zum Beispiel entlasten und Gefahren frühzeitig erkennen. Digitale Sozialausweise ermöglichen eine fälschungssichere Identifikation und bilden die Grundlage für verantwortungsvollen KI-Einsatz. Deutschland plant ab 2026 ein eigenes System, das Erfahrungen europäischer Partner einbezieht. Ein europaweites Netzwerk soll KI-gestützte Prävention nachhaltig fördern und den Arbeitsschutz vernetzt verbessern.
BG Bau
Die Parlamentarische Staatssekretärin Gitta Connemann von der CDU hat das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk in Koblenz besucht, das sich auf Digitalisierung und Künstliche Intelligenz im Handwerk spezialisiert hat. Vor Ort informierte sie sich unter anderem über einen Roboter-Demonstrator, der den praktischen Einsatz von KI in verschiedenen Gewerken zeigt. Das Zentrum verfolgt den Ansatz „Aus dem Handwerk für das Handwerk“ und unterstützt Betriebe praxisnah mit Online-Checks, Ratgebern, Lernvideos und Kursen zu digitalen Technologien. Ziel ist es, vor allem kleinen Betrieben den Einstieg in die digitale Transformation zu erleichtern.
Handwerksblatt
Auf dem deutsch-französischen Gipfel zur digitalen Souveränität wurden 18 neue Industriepartnerschaften angekündigt, die über eine Milliarde Euro neue KI-Investitionen umfassen. Bundeskanzler Friedrich Merz hob die über zwölf Milliarden Euro an zusätzlichen zugesagten Mitteln hervor und bekräftigte Europas Anspruch, technologisch führend zu werden. Die „EU AI Champions Initiative“ als Zusammenschluss von rund 110 europäischen Unternehmen und KI-Entwicklern meldete seit Februar bereits Investitionen von 20 Milliarden Euro in europäische KI-Projekte. Zu den neuen Kooperationen zählen unter anderem SAP und Mistral, Allianz und Parloa sowie die Charité und Gustave Roussy mit Owkin zur Verbesserung medizinischer Analysen.
Stern
Die Schwarz-Gruppe investiert elf Milliarden Euro in ein neues Rechenzentrum in Lübbenau. Sowohl die Tochterfirmen Lidl und Kaufland als auch externe Kunden sollen von der größten Einzelinvestition in der Firmengeschichte profitieren. Bis Ende 2027 soll der erste Bauabschnitt des „Schwarz Digits Datacenter“ mit zunächst 200 Megawatt Anschlussleistung und Platz für bis zu 100.000 KI-Spezialchips entstehen. Das Projekt soll vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben werden und ab 2028 auch Abwärme für das lokale Fernwärmenetz liefern. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger begrüßte das Vorhaben als wichtigen Schritt für die digitale Leistungsfähigkeit Deutschlands.
Zeit Online
Forschende des Max-Planck-Instituts für Meteorologie haben erstmals eine globale Simulation des Erdsystems in bisher unerreichter Detailtiefe vorgestellt. Das neue Modell bildet sowohl schnelle Wetterereignisse wie Stürme als auch langfristige Prozesse wie den Kohlenstoffkreislauf gleichzeitig ab. Dies ist ein Meilenstein für die Klimaforschung. Möglich wird dies durch zwei leistungsstarke europäische Supercomputer, die solch komplexe Berechnungen in kurzer Zeit durchführen können. Das Modell zeigt, wie lokale Ereignisse weltweite Auswirkungen haben können und eröffnet neue Perspektiven für verlässlichere Klimaprognosen. Allerdings basiert die Forschung auf sehr begehrter und extrem teurer Spezialhardware, die auch von der KI-Industrie stark nachgefragt wird.
T3N
Aktuell werden gefälschte E-Mails im Namen der Telekom verschickt, die echten Rechnungen zum Verwechseln ähnlich sehen. Auffällig sind fehlende persönliche Anreden und vollständige Buchungskontonummern, die die echte Telekom nicht angibt. Besonders gefährlich ist der enthaltene Link, der auf eine nachgebaute Webseite führt, um persönliche Daten abzugreifen. Der Phishingradar der Verbraucherzentrale empfiehlt, solche Nachrichten unbeantwortet zu löschen und im Zweifel über die offizielle Telekom-Webseite oder App zu prüfen, ob tatsächlich eine Rechnung vorliegt. So können Kundinnen und Kunden verhindern, dass sensible Informationen in falsche Hände geraten.
T-Online
Der Fahrzeugschein kann ab jetzt über die „i-Kfz-App“ digital mitgeführt und sogar mit Familienmitgliedern geteilt werden. Die App prüft automatisch die Aktualität der Daten und erinnert an den nächsten TÜV. Für Verkehrskontrollen reicht die Interaktion mit der App, im Ausland bleibt allerdings die Papierform Pflicht. Nutzende loben die einfache Bedienung und den schnellen Registrierungsprozess. Auch die Polizei sieht Vorteile, warnt aber vor Schulungs- und Sicherheitslücken. Künftig sollen auch Führerschein und weitere Dokumente in einer digitalen „Wallet“ gespeichert werden können.
WiWo
Ab Dezember kann das Programm „Microsoft Teams“ automatisch erkennen, ob Mitarbeitende im Büro oder im Homeoffice arbeiten, basierend auf dem WLAN ihres Laptops. Die Funktion soll die Zusammenarbeit im hybriden Arbeitsalltag erleichtern, sorgt aber für Kritik wegen möglicher Überwachung. Fachleute weisen darauf hin, dass ein Standorttracking nach DSGVO nur mit freiwilliger Einwilligung zulässig ist, und Arbeitsrechtler mahnen Transparenz bei Erfassung und Speicherung der Daten an. Studien zeigen zudem, dass ständige Kontrolle Stress und sinkende Arbeitszufriedenheit verursachen kann. Die Diskussion über digitale Überwachung im Arbeitsalltag wird damit erneut aktuell.
n-tv
Die Minijob-Zentrale bietet mit dem „Minijob-Manager“ ein kostenloses Portal, das Formulare, Briefe und Wartezeiten im Zusammenhang mit Minijobs digital vereinfacht. Arbeitgeber erhalten ein zentrales Postfach für Mitteilungen, können SEPA-Lastschriftmandate online einrichten und ihre Beschäftigten sowie Beitragskonten übersichtlich verwalten. Auch Bescheinigungen wie die Unbedenklichkeitsbescheinigung lassen sich direkt im Portal anfordern. Weitere Services, darunter Personalfragebögen, Minijob-Rechner und Checklisten, stehen online zur Verfügung.
Handwerk
Der Bundestag hat die EU-Richtlinie „NIS-2“ umgesetzt, wodurch Unternehmen und Bundesbehörden höhere Sicherheitsstandards einhalten müssen. Der Verband Bitkom begrüßt die Stärkung der Cybersicherheit, kritisiert aber die neuen Regelungen zu „kritischen Komponenten“, die wiederum Investitionen erschweren könnten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik soll Firmen bei der Umsetzung unterstützen, außerdem wird das KRITIS-Dachgesetz angepasst. Ziel ist ein ganzheitlicher Schutz vor Cyberangriffen.
Bitkom
Die Digitalisierung im produzierenden Mittelstand treibt die Modernisierung von ERP-Systemen voran. Laut der Studie „ERP-Herausforderungen 2025/26“ von Planat haben zwei Drittel der befragten Unternehmen in den letzten zwei Jahren ein neues System eingeführt. ERP, also Enterprise Resource Planning, ist eine Software, die zentrale Geschäftsprozesse wie Produktion, Lager, Vertrieb und Kundenmanagement integriert. Hauptgründe für die Umstellung sind veraltete Plattformen, fehlende Schnittstellen und unzureichender Support. Gefragt sind integrierte Lösungen, die auf Branchenerfahrung und verlässlichen Hersteller-Support setzen. Für 74 Prozent der Betriebe ist demnach ein modernes ERP-System entscheidend für die Digitalstrategie, besonders bei individueller Fertigung.
Regional Update
Microsoft hat Rechenkapazitäten im Wert von umgerechnet rund 8,44 Milliarden Euro beim australischen Unternehmen Iren für fünf Jahre gebucht, speziell für KI-Anwendungen. Die Aktien von Iren stiegen daraufhin vorbörslich um über 20 Prozent. In den Rechenzentren wird Microsoft auf Nvidia-KI-Prozessoren zugreifen. Iren betreibt global Rechenzentren, die zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie laufen und für KI, Bitcoin-Mining und andere rechenintensive Aufgaben optimiert sind. Zusätzlich meldete Iren einen 5,8-Milliarden-Dollar-Deal mit Dell zur Lieferung von Serverchips und Komponenten.
Zeit Online
Nach über zehn Jahren hat WhatsApp eine eigene App für die Apple Watch veröffentlicht. Nutzerinnen und Nutzer können nun Chatverläufe ansehen, lange Nachrichten vollständig lesen, Emoji-Reaktionen und Sticker nutzen sowie Sprachnachrichten anhören und verschicken. Allerdings ist die App stark eingeschränkt: Für viele Funktionen ist das iPhone immer noch notwendig, selbst bei Uhren mit eigener Mobilfunkverbindung. Sogar Anrufe können weiterhin nur auf dem Handy angenommen werden, und Siri wird von WhatsApp auf der Watch nicht unterstützt.
Stern
Eine Studie von Fraunhofer IML und Osapiens zeigt, dass 63 Prozent der europäischen Fertigungsunternehmen ihre Instandhaltung zwar digitalisieren, aber vor großen Herausforderungen stehen. Zwar erkennen 92 Prozent den Wert digitaler Tools, doch viele setzen weiterhin auf Excel, Papier oder isolierte Systeme, während der Einsatz von CMMS-Plattformen nur sechs Prozent erreicht. Hauptprobleme sind bestehende Systeme, kultureller Widerstand und fehlende IT-Ressourcen. Nur 15 Prozent der Unternehmen arbeiten vollständig vorausschauend, während ein Viertel noch auf reaktiver Stufe agiert. KI wird bisher taktisch genutzt, vor allem für Automatisierung, Wissensmanagement und Erkennung von Abweichungen.
Digital Business
In Heilbronn-Neckargartach entsteht auf einer Fläche von rund 42 Fußballfeldern der kreisrunde IPAI Campus, ein KI-Zentrum, das in Deutschland bislang einzigartig ist. Spatenstich für das Projekt war Mitte Oktober. Der Bau, initiiert von der Schwarz-Gruppe mit Lidl und Kaufland, wird rund drei Milliarden Euro kosten und soll über 5.000 Arbeitsplätze bieten. Unternehmen und Wissenschaftler entwickeln dort anwendungsorientierte KI-Lösungen für Produktion, Verwaltung und Forschung, ein Besucherzentrum vermittelt zudem KI-Wissen. Große Firmen wie Audi, SAP, Telekom und Porsche nutzen den Campus bereits mit eigenen Büros, um Prozesse zu optimieren, etwa im Karosseriebau oder in der Verpackung. Stadt, IHK und IG Metall sehen im Projekt einen Innovationsmotor und Wettbewerbsvorteil für die Region.
SWR
Digitale Prüfungen im Handwerk sind rechtlich zulässig und können für Gesellen-, Meister- und Fortbildungsprüfungen eingesetzt werden. Voraussetzung ist, dass die eingesetzte Software manipulationssicher, DSGVO-konform und eindeutig den Prüflingen zugeordnet ist. So bleibt die rechtliche Gleichwertigkeit zu klassischen Präsenzprüfungen gewährleistet. Die konkrete Durchführung, ob am PC, Laptop oder mit digitalisierter Handschrift, liegt im Ermessen der Handwerkskammern oder Prüfungsausschüsse. Pilotprojekte für digitale Formate können ohne zusätzliche gesetzliche Anpassungen gestartet werden, da die bestehenden Rechtsgrundlagen bereits eine sichere Umsetzung ermöglichen.
ZDH
Laut einer internationalen Studie der Europäischen Rundfunkunion geben KI-Systeme in 45 Prozent der Fälle Nachrichteninhalte fehlerhaft wieder. Bei fast einem Drittel der Antworten waren Quellenangaben mangelhaft, rund 20 Prozent enthielten Ungenauigkeiten, Halluzinationen oder veraltete Informationen. Die Untersuchung umfasste über 3.000 KI-Antworten von Systemen wie ChatGPT, Copilot, Gemini und Perplexity in 14 Sprachen. ARD- und ZDF-Vertreter betonen die Bedeutung verlässlicher öffentlich-rechtlicher Inhalte und die Notwendigkeit, KI-generierte Nachrichten kontinuierlich zu überprüfen. Aufbauend auf der Studie hat das Forschungsteam ein Toolkit zur Verbesserung der Genauigkeit veröffentlicht und fordert die konsequente Kontrolle digitaler Dienste.
ARD
Laut dem Digital-2026-Report von „We are Social“ und „Meltwater“ nutzen inzwischen 5,66 Milliarden Menschen soziale Medien – das entspricht fast 70 Prozent der Weltbevölkerung. Durchschnittlich verbringen Nutzerinnen und Nutzer über 2,5 Stunden täglich auf Social- und Videoplattformen, wobei TikTok mit über eineinhalb Stunden am längsten auf dem Display ist. Erwachsene nutzen im Schnitt 6,75 Plattformen monatlich. WhatsApp ist dabei beliebter als Instagram oder Facebook, während YouTube bei der Reichweite vorn liegt. Generative KI, etwa ChatGPT, wird zunehmend zur Informationsquelle und ersetzt teilweise klassische Suchmaschinen. Parallel wächst der Werbemarkt weiter stark: Social Ads dürften 2026 weltweit umgerechnet rund 238 Milliarden Euro erzielen.
T3N
Unternehmen setzen auf Künstliche Intelligenz für Effizienz und neue Geschäftsmodelle, sehen den Datenschutz jedoch oft als Hindernis. Dabei kann die DSGVO Rechtssicherheit, Vertrauen und wirtschaftliche Vorsorge bringen, wenn sie von Anfang an integriert wird. In vier empfohlenen Projektphasen – Planung, Entwicklung, Test und Einsatz – werden Datennutzung, Transparenz und Risikoabschätzung systematisch berücksichtigt. Durch Pseudonymisierung, sorgfältige Dokumentation und die gezielte Überprüfung von Verzerrungen wird die KI nicht nur rechtssicher, sondern auch fair und zuverlässig. Wer den Datenschutz von Anfang an berücksichtigt, verhindert später aufwändige Korrekturen und stärkt zugleich das Vertrauen von Kundschaft und Mitarbeitenden.
Business-Wissen
Die Free Software Foundation feiert ihr 40-jähriges Bestehen und kündigt das „LibrePhone-Projekt” an, eine freie Alternative zu Android und iOS. Entwickler Rob Savoye arbeitet daran, geschlossene Teile des Systems durch offene Software zu ersetzen, sodass Nutzer volle Kontrolle über ihr Handy haben. Das Projekt könnte auf Googles Android-Basis aufbauen und F-Droid als App-Store nutzen. Ziel ist „full computing freedom“ für mobile Geräte. Frühere Versuche wie „Replicant“ scheiterten an der mangelnden Verbreitung, LibrePhone soll erfolgreicher werden.
Heise
Nach einem Hackerangriff auf über 20.000 Konten der Bundesagentur für Arbeit im März hat die Zentralstelle Cybercrime in Bamberg acht Verdächtige ermittelt. Sie sollen versucht haben, Zahlungen auf ihre eigenen Konten umzuleiten, wobei der Schaden dank Gegenmaßnahmen auf etwa 1.000 Euro begrenzt werden konnte. Auffällig wurde der Betrug durch Unstimmigkeiten auf dem Konto eines verstorbenen Kunden. Bei entsprechenden Durchsuchungen in mehreren Bundesländern wurden außerdem Datenträger, Bargeld, Waffen und Drogen sichergestellt. Die Verdächtigen müssen sich nun unter anderem wegen gewerbsmäßigen Computerbetrugs verantworten.
BR
Kaufland experimentiert in mehreren seiner Filialen mit autonomen Reinigungsrobotern, die sowohl vor der Öffnung als auch während des Kundenbetriebs zum Einsatz kommen. Die Roboter sollen Routineaufgaben übernehmen, damit Beschäftigte sich auf andere Tätigkeiten konzentrieren können. Mithilfe von Tests in den unterschiedlich großen Filialen werden Reinigungsqualität, Akkulaufzeit und Kundenreaktionen geprüft. Besonderheiten wie Einbruchmeldeanlagen sind ebenfalls integriert, um den Nachtbetrieb zu ermöglichen. Parallel sucht Kaufland Start-ups, die neue Robotiklösungen für den Einzelhandel entwickeln.
Presseportal
Meta hat seinen Messenger WhatsApp mit mehreren neuen Funktionen ausgestattet, die auch die berufliche Nutzung erleichtern sollen. KI-basierte Chat-Themes und Video-Hintergründe sollen die Gestaltung von Chats und Calls individualisieren. Android-Nutzer erhalten nun einen integrierten Dokumentenscanner, der zuvor nur für iOS verfügbar war. Auch die Gruppenchat-Suche wurde laut Meta verbessert und zeigt nun alle gemeinsamen Gruppen eines Kontakts an. Das Update zielt darauf ab, die Messenger-Kommunikation effizienter und flexibler zu gestalten.
Dr. Web
Nvidia-CEO Jensen Huang sieht in der KI-Expansion eine große Chance für Handwerksberufe. Der Bau und Betrieb neuer Rechenzentren erfordere Hunderttausende Elektriker, Klempner und Zimmerleute, viele verdienen dabei über 100.000 US-Dollar im Jahr ohne Studium. Weltweit fließen Billionen in KI-Infrastruktur, was laut Experten zu einem langanhaltenden Handwerksboom führt. Auch andere Branchenführer warnen vor einem massiven Fachkräftemangel. Für die Generation Z eröffnen sich damit gut bezahlte, zukunftssichere Karrierewege jenseits des klassischen Universtitätswegs.
HKCM
Statt Arbeitsprozesse zu erleichtern, erzeugen KI-Tools laut einer Studie massenhaft unbrauchbare Dokumente. Dieses Phänomen nennt sich „Workslop“. 40 Prozent der befragten US-Angestellten erhielten im letzten Monat solche Inhalte, oft zwischen Kollegen auf derselben Hierarchieebene. Die schlechten KI-Ergebnisse führen demnach zu zusätzlicher Arbeit, Rückfragen und hohen Kosten von bis zu 186 Dollar pro Person und Monat. Auch das Vertrauen im Team leidet: Ein Drittel der Betroffenen möchte künftig weniger mit Workslop-Absendern zusammenarbeiten. Fachleute raten, KI nur gezielt einzusetzen, klare Regeln zu definieren und Mitarbeitende entsprechend zu schulen.
Unternehmer
Wegen eines Datendiebstahls von über 530 Millionen Facebook-Profilen läuft am Oberlandesgericht in Hamburg eine Sammelklage gegen Meta. Die Verbraucherzentrale will mit der Musterfeststellungsklage erreichen, dass Betroffene leichter einen Schadenersatz von 100 bis 600 Euro erhalten können. Das Leck entstand in den Jahren 2018 und 2019. In Deutschland könnten rund sechs Millionen Menschen betroffen sein. Interessierte können online prüfen, ob sie zu den Opfern gehören, und sich bis drei Wochen nach der Verhandlung in das Klageregister eintragen. Die Höhe der Entschädigung hängt vom Umfang der geleakten Daten ab.
WDR